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    Aktien Frankfurt Dax nach zwei Erholungstagen schwach - Gebot für Rhön im Fokus

    Nachrichtenagentur: dpa-AFX
     |  26.04.2012, 12:15  |  897 Aufrufe  |   | 

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Dem Dax ist nach zuletzt zwei Erholungstagen am Donnerstag erst einmal die Luft ausgegangen. Der deutsche Leitindex lag zuletzt mit 0,43 Prozent im Minus bei 6.675,95 Punkten, nachdem er Laufe des Vormittags zwischen moderaten Gewinnen und Verlusten gependelt war. Die übrigen Indizes schlugen sich etwas besser: Der MDax kletterte am Donnerstag angetrieben von einem Übernahmeangebot für Rhön Klinikum um 0,93 Prozent auf 10.728,98 Punkte und der TecDax legte um 0,19 Prozent auf 783,91 Punkte zu.

    'Der Aktienmarkt steht derzeit im Spannungsfeld guter Unternehmenszahlen und der übergeordneten Störfeuer von der Schuldenkrise in Europa', sagte Marktstratege Thilo Müller von MB Fund Advisory. Nach den heftigen Kursverlusten vom Montag und der Erholung zur Wochenmitte hin versuche der Markt derzeit, ein Gleichgewicht zu finden. Positive Aspekte von fundamentaler Seite kämen wegen der mangelnden Risikobereitschaft am Markt nicht richtig zum Tragen, so Müller. Der nächste große Prüfstein für den Euroraum sei die Stichwahl in Frankreich am 6. Mai, fügte er hinzu. Im weiteren Tagesverlauf könnten derweil noch Impulse von einigen Unternehmensberichten sowie Konjunkturdaten aus den USA ausgehen.

     

    FRESENIUS WILL RHÖN KLINIKUM ÜBERNEHMEN

    Rhön Klinikum sprangen aufgrund eines Übernahmegebots von Fresenius kräftig an. Zuletzt standen die Papiere um 47,49 Prozent im Plus bei 21,785 Euro, nachdem sie in der ersten Handelsstunde vom Handel ausgesetzt waren. Sie lagen damit etwas unter der Offerte von 22,50 Euro je Aktie. Gemeinsam mit der eigenen Tochter Helios will der Gesundheitskonzern den größten privaten Klinikkonzern Deutschlands schaffen. Fresenius-Aktien brachen trotz einer erhöhten Jahresprognose und der Vorlage vorläufiger Zahlen um 4,16 Prozent auf 70,78 Euro ein.

    Titel der Deutschen Bank gaben wegen schwacher Zahlen um fast fünf Prozent auf 32,45 Euro nach. Die Zahlen sind laut Händlern 'auf allen Ebenen etwas schlechter als erwartet' ausgefallen. Unter dem Strich verdiente das Institut nach eigenen Angaben vom Donnerstag 1,4 Milliarden Euro. Das war zwar gut ein Drittel weniger als im starken Vorjahreszeitraum, aber mehr als im Vorquartal. Lufthansa fielen um 2,72 Prozent. Sie standen mit Berichten über einen Stellenabbau und einer Integration der Tochter Germanwings im Blick.

     

    ZAHLEN VON BAYER UND VW ÜBERZEUGEN

    Weitere Dax-Unternehmen überzeugten dagegen mit ihren Ergebnissen. Die Bayer-Titel legten rund zweieinhalb Prozent auf 54,55 Euro zu. Analyst Peter Spengler von der DZ Bank sprach angesichts 'deutlich geschlagener' Markterwartungen von einem sehr guten Jahresstart in der Pflanzenschutz-Sparte CropScience. An Bayer vorbei schoben sich die Vorzugsaktien von VW mit plus 5,59 Prozent auf 133,25 Euro. Der Autobauer lässt sich auf seinem Rekordkurs nicht bremsen und hat im ersten Quartal alle Erwartungen übertroffen. Mit BMW und Daimler zeigten sich weitere Branchenpapiere im Kielwasser der Zahlen freundlich.

    Im MDax fielen Aktien von Hugo Boss um etwas mehr als zwei Prozent und gehörten so zu den schwächsten Werten, obwohl die Zahlen des Modekonzerns laut Händlern 'wie erwartet' ausgefallen waren. Aus dem TecDax kletterten Aixtron trotz eines Umsatzeinbruchs und eines unerwartet hohen Fehlbetrags um fast fünf Prozent auf 13,355 Euro. Händler erklärten dies damit, dass die tiefroten Zahlen des auf Leuchtdioden-Anlagen spezialisierten Maschinenbauers den Tiefpunkt markieren dürften./tih/rum

     

    --- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---

     

     

     

     


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