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    Börse Frankfurt am Mittag Indizes drehen teilweise ins Minus, Volkswagen im Höhenrausch

    Nachrichtenquelle: Aktiencheck News
     |  26.04.2012, 13:22  |  1485 Aufrufe  |   | 

    Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes tendieren im Donnerstaghandel zur Mittagszeit nach anfänglichen Gewinnen uneinheitlich. Der Fokus der Investoren richtet sich dabei auf zahlreiche Quartalsbilanzen. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) verliert aktuell 0,41 Prozent auf 6.676,74 Punkte, während der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um 0,92 Prozent auf 10.726,97 Stellen steigt. Für den SDAX (ISIN DE0009653386/ WKN 965338) geht es derweil um 0,07 Prozent auf 5.088,33 Zähler nach unten. Der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) verbessert sich um 0,25 Prozent auf 784,42 Punkte. Der Bund-Future gewinnt 0,48 Prozent auf 140,87 Punkte, während sich der Euro um 0,17 Prozent auf 1,3207 US-Dollar verbilligt.

    An den US-Börsen zeichnet sich heute eine negative Handelseröffnung ab. So verschlechtert sich der Dow Jones Future derzeit um 0,14 Prozent. Der NASDAQ-Future gibt um 0,18 Prozent nach, während der S&P-Future 0,14 Prozent verliert. Aus den USA werden heute die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, der Chicago Fed National Activity Index und die anstehenden Hausverkäufe gemeldet.

    Im Mittelpunkt des Interesses der Investoren steht heute der Zahlenausweis der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008/ WKN 514000). Dabei musste das Institut im ersten Quartal 2012 einen deutlich niedrigeren Gewinn ausweisen. Auch die Konzernerträge zeigten sich rückläufig. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern und bezogen auf das durchschnittliche Active Equity betrug 14 Prozent. Die Tier-1-Kernkapitalquote ohne Hybridinstrumente (Core-Tier-1) lag im ersten Quartal 2012 mit 10,0 Prozent höher als zum Jahresschluss 2011 (9,5 Prozent) und befindet sich damit auf gutem Weg, die regulatorischen Anforderungen vorzeitig zu erfüllen. Die Aktie fällt als schwächster Wert im DAX um 5,5 Prozent. Unterdessen zeigt sich Munich Re (ISIN DE0008430026/ WKN 843002) im Rahmen der Hauptversammlung am heutigen Donnerstag mit dem ersten Quartal 2012 zufrieden. Der Vorstandsvorsitzende Nikolaus von Bomhard erklärte, dass man davon ausgehe, im ersten Quartal über 750 Mio. Euro Quartalsgewinn erzielt zu haben. Der Titel verbessert sich um 0,2 Prozent.

    Volkswagen (ISIN DE0007664039/ WKN 766403) fahren derweil an der Indexspitze um 6,7 Prozent vor. Der Automobilkonzern verzeichnete im ersten Quartal erneut einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg. Insgesamt hat man nach Konzernangaben im Auftaktquartal erneut von der starken Absatzentwicklung in allen Regionen sowie bei allen Konzernmarken profitieren können. Der weltweite Pkw-Marktanteil stieg zum Ende des ersten Quartals von 11,9 auf 12,2 Prozent. Für das laufende Fiskaljahr peilt Volkswagen beim Konzernumsatz einen höheren Wert als im Vorjahr an. Beim operativen Ergebnis besteht das Ziel, das Niveau des Jahres 2011 wieder zu erreichen. Positiven Effekten aus der attraktiven Modellpalette und der starken Marktposition steht dabei die zunehmende Wettbewerbsintensität in einem herausfordernden Marktumfeld, insbesondere in einigen europäischen Ländern, entgegen.

    Bayer (ISIN DE000BAY0017/ WKN BAY001) steigen um 1,8 Prozent. Der Pharmakonzern konnte vor dem Hintergrund eines rekordhohen Umsatzes deutlich verbesserte Ergebnisse für das erste Quartal 2012 ausweisen. Zu der Umsatzsteigerung hatten alle drei Teilkonzerne beigetragen, insbesondere CropScience mit einem starken Saisonauftakt. Aufgrund des guten Auftakts ins Jahr 2012 ist man für das verbleibende Geschäftsjahr zunehmend zuversichtlich. Angesichts weiterhin bestehender Unsicherheiten hält Bayer jedoch zum jetzigen Zeitpunkt an dem Ende Februar gegebenen Ausblick für 2012 fest. Unterdessen meldete der Chemiekonzern BASF (ISIN DE000BASF111/ WKN BASF11) einen Zukauf. So übernimmt man Novolyte Technologies mit Sitz in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio. Bei Novolyte handelt es sich um einen Hersteller von Elektrolyt-Formulierungen für Lithium-Ionen-Batterien und weiteren Spezialchemikalien für zahlreiche wichtige Marktsegmente. Der Titel verschlechtert sich um 0,2 Prozent.

    Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (ISIN DE0005785802/ WKN 578580) hat im ersten Quartal 2012 nach den vorläufigen Geschäftszahlen erneut Umsatz und Ertrag deutlich gesteigert. Für das Geschäftsjahr 2012 bestätigte man den Umsatz- und Ergebnisausblick. Das Papier verteuert sich um 0,3 Prozent. Fresenius (ISIN DE0005785604/ WKN 578560) will unterdessen den Aktionären des im MDAX notierten Klinikbetreibers RHÖN-KLINIKUM (ISIN DE0007042301/ WKN 704230) ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot unterbreiten. Dabei bietet man den Aktionären der Rhön-Klinikum AG 22,50 Euro pro Aktie in bar an. Der Kaufpreis für alle ausstehenden Aktien des Unternehmens beträgt rund 3,1 Mrd. Euro. Das Angebot liegt damit um 52 Prozent über dem Schlusskurs der Rhön-Klinikum-Aktie vom 25. April 2012 sowie um 53 Prozent über dem volumengewichteten Durchschnittskurs der letzten drei Monate (Xetra). Das Angebot steht unter dem Vorbehalt einer Mindest-Annahmequote von 90 Prozent +1 Aktie des Grundkapitals der RHÖN-KLINIKUM AG zum Ende der Annahmefrist sowie der kartellrechtlichen Freigabe. Weiteren Angaben zufolge konnte Fresenius im ersten Quartal nach vorläufigen Zahlen Umsatz und Konzernergebnis prozentual zweistellig steigern. Zudem hat Fresenius seinen Ausblick für das Jahr 2012 erhöht. RHÖN-KLINIKUM selbst verzeichnete im ersten Quartal 2012 trotz steigender Umsätze ein rückläufiges Ergebnis. Für das Gesamtjahr 2012 bestätigte das Unternehmen seine Prognose. Fresenius fallen um 2,7 Prozent, während RHÖN-KLINIKUM im MDAX um 45,8 Prozent in die Höhe schnellen.

    Krones (ISIN DE0006335003/ WKN 633500) ist nach eigenen Angaben gut in das Geschäftsjahr 2012 gestartet. In den ersten drei Monaten 2012 konnte der Umsatz deutlich gesteigert werden. Den größten Wachstumsbeitrag leisteten die Märkte in Osteuropa und Südamerika. Der Nachsteuergewinn war allerdings rückläufig. Der Titel verbessert sich um 1,1 Prozent. Fielmann (ISIN DE0005772206/ WKN 577220) steigen indes um 0,7 Prozent. Die Optikerkette ist gut in das neue Fiskaljahr gestartet und konnte im ersten Quartal bei Umsatz und Ergebnis zulegen. HUGO BOSS (ISIN DE0005245534/ WKN 524553) verlieren daneben 1,9 Prozent an Wert. Der Modekonzern konnte im ersten Quartal mit einem deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg aufwarten. Unterstützt wurde die Verbesserung von einem Wachstum in allen Regionen. Für das laufende Fiskaljahr bestätigte der Konzern die zuletzt genannten Planziele. Vossloh (ISIN DE0007667107/ WKN 766710) meldete derweil für das erste Quartal einen Ergebnisrückgang. Dabei hat man im Auftaktquartal deutliche Zuwächse im Geschäft mit Lokomotiven, Nahverkehrsbahnen und Antriebssystemen erzielt. Hingegen verzeichnete man vor allem durch noch anhaltende Projektverzögerungen in China geringere Umsätze mit Schienenbefestigungen. Im Anschluss wurde die Prognose für das Gesamtjahr bekräftigt. Die Aktie des Bahntechnikkonzerns verbilligt sich um 0,7 Prozent. Schließlich hat der Verpackungshersteller Gerresheimer (ISIN DE000A0LD6E6/ WKN A0LD6E) im Rahmen der Hauptversammlung die Jahresprognose bestätigt. Das Papier fällt um 0,8 Prozent.

    PSI (ISIN DE000A0Z1JH9/ WKN A0Z1JH) rücken nach Geschäftszahlen für das erste Quartal als Spitzenreiter im TecDAX um 10,3 Prozent vor. Das Unternehmen steigerte im abgelaufenen Quartal seinen Umsatz, während der Gewinn leicht zurückging. Aufgrund des sehr hohen Auftragseingangs seit Jahresanfang geht das Management weiterhin vom Erreichen der Jahresziele von 190 Mio. Euro Auftragseingang, 180 Mio. Euro Umsatz und 13 bis 16 Mio. Euro Betriebsergebnis (EBIT) aus. AIXTRON (ISIN DE000A0WMPJ6/ WKN A0WMPJ) ist derweil im ersten Quartal angesichts deutlich rückläufiger Umsatzerlöse in die roten Zahlen gerutscht. Für das Gesamtjahr hält der Vorstand an seinem Ziel fest, operativ ein profitables Ergebnis zu erzielen. Konkrete Ziele wurden aber nicht genannt. Die Aktie des Technologiekonzerns verbessert sich daraufhin um 5,8 Prozent. Daneben geben Wirecard (ISIN DE0007472060/ WKN 747206) um 1 Prozent nach. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen verbesserte im ersten Quartal Umsatz und Ergebnis. Ferner bestätigte der Vorstand seine Prognose, unter Einbeziehung gesamtwirtschaftlicher Risiken, für das Geschäftsjahr 2012 einen operativen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zwischen 103 und 115 Mio. Euro zu erzielen. Bereits gestern Abend kündigte QIAGEN (ISIN NL0000240000/ WKN 901626) organisatorische Veränderungen an. So werden zwei neue Geschäftsbereiche - Molekulare Diagnostik und Life Sciences - zum 1. Juli unter der Leitung von neuen Mitgliedern des Executive Committees (EC) eingerichtet. Zudem gab der Biotech-Konzern die Zahlen zum ersten Quartal 2012 bekannt. Demnach konnten Umsatz und Gewinn verbessert werden. Ferner wurde der Ausblick auf 2012 bestätigt. Das Papier rückt um 1,1 Prozent vor.

    DAX: 6.676,74 (-0,41 Prozent) MDAX: 10.726,97 (+0,92 Prozent) SDAX: 5.088,33 (-0,07 Prozent) TecDAX: 784,42 (+0,25 Prozent) (26.04.2012/ac/n/m)


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