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    Wall Street-Schluss Fester Handel, Quartalszahlen und Konjunkturdaten im Fokus

    Nachrichtenquelle: Aktiencheck News
     |  26.04.2012, 22:15  |  1455 Aufrufe  |   | 

    New York (www.aktiencheck.de) - Die US-Leitindizes konnten am Donnerstag vor dem Hintergrund einer anhaltenden Flut an Quartalszahlen und trotz schwacher Konjunkturdaten mit deutlichen Aufschlägen aus dem Handel gehen. Erfreulich waren dabei die Quartalszahlen von PepsiCo, während Exxon Mobil und UPS nicht überzeugen konnten. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) gewann 0,87 Prozent auf 13.204,62 Zähler. Der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) präsentierte sich aktuell mit einem Plus von 0,69 Prozent bei 3.050,61 Zählern, während der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) Zugewinne von 0,67 Prozent auf 1.399,98 Punkte zeigte.

    Die Arbeitsmarktsituation in den USA hat sich in der Woche zum 21. April 2012 verbessert. So verringerte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 1.000 auf 388.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 373.000 prognostiziert hatten. Für die Vorwoche wurde der zunächst ermittelte Wert von 386.000 auf 389.000 nach oben korrigiert. Der gleitende Vier-Wochen-Durchschnitt kletterte um 6.250 auf 381.750 Erstanträge für Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung. Die Federal Reserve Bank of Chicago ermittelte für März 2012 einen Rückgang beim National Activity Index gegenüber dem Vormonat. So hat sich der Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) auf -0,29 Punkte verschlechtert, nachdem für Februar ein Wert von revidiert +0,07 Punkten gemeldet worden war. Im Drei-Monats-Durchschnitt, der monatliche Schwankungen ausgleicht, wurde beim CFNAI ein Wert von +0,05 Punkten ausgewiesen, nach revidiert +0,37 Zählern im Februar. Die Zahl der anstehenden Hausverkäufe in den USA ist im März 2012 angestiegen. Demnach erhöhte sich der entsprechende Index um 4,1 Prozent gegenüber dem Vormonat, während Volkswirte von einer Zunahme um 0,5 Prozent ausgegangen waren. Im Februar war hingegen ein Minus von 0,5 Prozent ermittelt worden. Im Vergleich zum Vorjahresmonat zog die Zahl zudem um 12,8 Prozent an.

    Bereits gestern nach Börsenschluss gab der Halbleiterkonzern Xilinx (ISIN US9839191015/ WKN 880135) bekannt, dass er im vierten Fiskalquartal 2011/12 einen Umsatz- und Gewinnrückgang hinnehmen musste. Dennoch konnten die Erwartungen des Marktes übertroffen werden. Xilinx hob das robuste Wachstum der 40-nm Produktfamilie und die aggressive Markteinführung der 28-nm Produktfamilie hervor. Die Aktie konnte 6,8 Prozent zulegen.

    Heute musste Exxon Mobil (ISIN US30231G1022/ WKN 852549) im ersten Quartal 2012 infolge einer geringeren Ölproduktion einen Ergebnisrückgang ausweisen und hat die Erwartungen verfehlt. Anteilsscheine des Ölgiganten verloren 0,8 Prozent. Daneben konnte der Logistikkonzern UPS (ISIN US9113121068/ WKN 929198) im ersten Quartal 2012 zwar ein deutliches Gewinnwachstum verzeichnen, hat die Erwartungen aber ebenfalls verfehlt. Titel von UPS gaben 1,8 Prozent ab.

    Dagegen konnte PepsiCo (ISIN US7134481081/ WKN 851995), der zweitgrößte Softdrink-Konzern der Welt, im ersten Quartal einen Umsatzanstieg ausweisen und beim Ergebnis die Erwartungen der Analysten schlagen. Unter anderem habe man im Auftaktquartal unter höheren Werbeausgaben zu leiden gehabt. Positiv hätten sich hingegen die umgesetzten Preiserhöhungen auf den Umsatz ausgewirkt. PepsiCo büßten momentan 0,4 Prozent ein.

    Papiere von United Continental (ISIN US9100471096/ WKN A1C6TV) tendierten 3,7 Prozent leichter. Die Muttergesellschaft der beiden US-Fluglinien United Airlines und Continental Airlines hat das erste Quartal 2012 infolge gestiegener Treibstoffkosten mit einem größeren Verlust abgeschlossen. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen jedoch geschlagen.

    Als weitere Schwergewichte legten Altria (ISIN US02209S1033/ WKN 200417) und Dow Chemical (ISIN US2605431038/ WKN 850917) ihre jüngsten Zahlenwerke vor. Der Tabakkonzern gab bekannt, dass er im ersten Quartal einen Gewinnanstieg ausweisen konnte, was mit einer starken Entwicklung seiner Premium-Marken und einer Kostenkontrolle zusammenhängt. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen erfüllt. Zudem wurde die Jahresplanung bestätigt. Indes erklärte der größte US-Chemiekonzern, dass sein Gewinn im ersten Quartal gesunken ist, was mit Sonderbelastungen sowie stagnierenden Umsätzen zusammenhängt. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen jedoch knapp geschlagen. Während Altria 0,8 Prozent zulegten, verbilligten sich Dow Chemical um 3,4 Prozent.

    Der weltgrößte Haushaltsgerätehersteller Whirlpool (ISIN US9633201069/ WKN 856331) teilte mit, dass sich sein Gewinn im ersten Quartal verringert hat, was vor allem das Ergebnis einer höheren Steuerbelastung ist. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis klar geschlagen. Zudem wurde der Ausblick bestätigt. Die Titel tendierten 4,3 Prozent schwächer. Starwood Hotels & Resorts (ISIN US85590A4013/ WKN A0JKQB) meldete, dass man im ersten Quartal einen Gewinnsprung erzielt hat, was auf geringere Sonderbelastungen und eine positive Entwicklung in Nordamerika zurückzuführen ist. Die Erwartungen konnten auf bereinigter Basis deutlich geschlagen werden. Aktien des zweitgrößten US-Hotelkonzerns legten 3,7 Prozent zu.

    Darüber hinaus gab der Nahrungsmittelhersteller Kellogg (ISIN US4878361082/ WKN 853265) bekannt, dass sein Gewinn im ersten Quartal leicht zurückgegangen ist, was vor allem mit höheren Rohstoffkosten und rückläufigen internationalen Umsätzen zusammenhängt. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis verfehlt. Zudem wurde die Jahresplanung gesenkt. Anteilsscheine von Kellogg zeigten Abschläge von 0,4 Prozent.

    Indes konnte der Rüstungskonzern Raytheon (ISIN US7551115071/ WKN 785159) seinen Gewinn im ersten Quartal erhöhen. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis klar geschlagen. Zudem wurde der Ergebnisausblick für das Gesamtjahr angehoben. Auch der Konkurrent Lockheed Martin (ISIN US5398301094/ WKN 894648) konnte im ersten Quartal mit einem Gewinnanstieg aufwarten und die Erwartungen übertreffen. Während sich Raytheon um 1,9 Prozent verteuerten, stiegen Lockheed Martin um 0,8 Prozent.

    Schließlich erklärte der weltweit drittgrößte Werbekonzern Interpublic (ISIN US4606901001/ WKN 851781), dass sich sein Verlust im ersten Quartal leicht reduziert hat, was mit einer stärkeren Entwicklung in den Emerging Markets zusammenhängt. Die Erwartungen wurden damit getroffen. Anteilsscheine von Interpublic zeigten ein Kursplus von rund 5,9 Prozent. (26.04.2012/ac/n/m)



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