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DGAP-Adhoc Hamburger Hafen und Logistik AG: HHLA und Deutsche Bahn strukturieren ihre Intermodalbeteiligungen neu

Nachrichtenquelle: EQS Group AG
 |  27.04.2012, 09:07  |  316 Aufrufe  |   | 


Hamburger Hafen und Logistik AG  / Schlagwort(e): Strategische Unternehmensentscheidung

27.04.2012 09:07


Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.




Hamburg, 27. April 2012

HHLA und Deutsche Bahn strukturieren ihre Intermodalbeteiligungen neu

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und die Deutsche Bahn (DB)
ordnen die Anteile an ihren Gesellschaften für den Containertransport auf
der Schiene neu. Dabei übernimmt die HHLA die Anteile der DB an den
Intermodalgesellschaften Polzug (33,3 Prozent) und Metrans (35 Prozent). Im
Gegenzug geht die bisherige 50-Prozent-Beteiligung der HHLA an der TFG
Transfracht auf die DB über. Nach der Realisierung der Transaktionen wird
die HHLA 86,5 Prozent an der Metrans und inklusive einer Kapitalerhöhung
74,5 Prozent an der Polzug Intermodal halten, die DB Mobility Logistics AG
100 Prozent an der TFG Transfracht. Über die Kaufpreise wurde
Stillschweigen vereinbart. Der HHLA-Aufsichtsrat hat den Vereinbarungen
heute zugestimmt. Bei der DB durchläuft der Beschluss derzeit die
zuständigen Gremien. Die Transaktionen stehen noch unter dem Vorbehalt der
Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden.

Diese Entflechtung ermöglicht es der HHLA, ihre Intermodalgesellschaften
noch konsequenter auf das Anforderungsprofil der maritimen Logistik
auszurichten. Dabei setzt die HHLA verstärkt auf den Einsatz eigener
Produktionsmittel, mit deren Hilfe sich die operativen Prozesse auf der
Schiene im europäischen Hinterland optimieren lassen. Zu diesen
Produktionsmitteln zählen insbesondere moderne Inlandterminals, Waggons und
auch Lokomotiven.

Nicht betroffen von der Neustrukturierung der Gesellschafteranteile ist die
operative Zusammen­arbeit zwischen der TFG Transfracht und den HHLA
Container Terminals bei den Bahnverkehren mit dem Hamburger Hafen. Dies
gilt auch für den Leistungseinkauf von Metrans und Polzug bei der DB und
ihren Tochtergesellschaften. Zudem planen HHLA und DB die Fortführung ihres
konstruktiven Dialogs zur Stärkung der Wettbewerbsposition des Hamburger
Hafens. Bei Polzug strebt die HHLA eine weitere Intensivierung der
Zusammenarbeit mit der polnischen PKP Cargo an, die auch weiterhin an
Polzug Intermodal beteiligt ist. Hieraus kann sich in der Folge eine
Aufstockung der Anteile der PKP Cargo an der Polzug Intermodal ergeben.

Durch die Entflechtung der Gesellschaften wird sich das Segment Intermodal
der HHLA in zentralen Kenngrößen verändern. Wesentliche Effekte sind aus
der Entkonsolidierung der TFG Transfracht zu erwarten, wodurch sich die
Transportmenge und der Segmentumsatz zunächst verringern. Für das
Betriebsergebnis (EBIT) des Segments dürfte die Entkonsolidierung hingegen
zu positiven Effekten führen. Perspektivisch wird dank einer höheren
Wertschöpfungstiefe und Ertragskraft der Gesellschaften mit eigenen
Produktionsmitteln auch eine Verbesserung der Rentabilität aus dem
operativen Geschäft erwartet. Die neuen Beteiligungsverhältnisse werden
erstmals für den Halbjahresabschluss 2012 der HHLA zur Anwendung kommen.

Kontakt:
Matthias Funk
Investor Relations

HAMBURGER HAFEN UND LOGISTIK AG
Bei St. Annen 1, D-20457 Hamburg, www.hhla.de

Tel: +49-40-3088-3397
Fax: +49-40-3088-3339
E-mail: investor-relations@hhla.de

27.04.2012 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de




Sprache:      Deutsch
Unternehmen:  Hamburger Hafen und Logistik AG
              Bei St. Annen 1
              20457 Hamburg
              Deutschland
Telefon:      +49 (0)40-3088-1
Fax:          +49 (0)40-3088-3355
E-Mail:       info@hhla.de
Internet:     www.hhla.de
ISIN:         DE000A0S8488
WKN:          A0S848
Indizes:      MDAX
Börsen:       Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), Hamburg;
              Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hannover, München,
              Stuttgart

Ende der Mitteilung                             DGAP News-Service





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