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ROUNDUP Total trotz hoher Ölpreise mit leichtem Gewinnrückgang

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
 |  27.04.2012, 10:03  |  354 Aufrufe  |   | 

PARIS (dpa-AFX) - Der französische Mineralölkonzern Total hat im ersten Quartal trotz des hohen Ölpreises einen leichten Gewinnrückgang verzeichnet. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Prozent auf 3,07 Milliarden Euro zurück, wie das Unternehmen am Freitag in Paris mitteilte. Damit übertraf der mit einem Gasleck in der Nordsee kämpfende Konzern allerdings die Markterwartungen leicht. Die Produktion blieb praktisch stabil. Die Aktien büßten in einem schwachen Markt zuletzt mehr als zwei Prozent ein.

Der hohe Ölpreis sei zwar günstig für die Förderaktivitäten gewesen, aber gleichzeitig schwierig für das Raffinerie- und Chemiegeschäft, hieß es. Der Konzern sei vor diesem Hintergrund mit der Gewinn-Entwicklung zufrieden. Während das operative Ergebnis im Ölgeschäft leicht zulegte, brach dieses im Raffinerie- und Chemiegeschäft im Jahresvergleich kräftig ein. Hier ergab sich aber im Vergleich zum vierten Quartal bereits wieder eine Verbesserung.

Auch der Beginn des zweiten Quartals sei durch eine Erholung der Raffinerie-Margen in Europa geprägt gewesen. Gründe seien ein Rückgang des Ölpreises und geringere Kapazitäten. Auch im Petrochemiegeschäft hätten sich die Margen in Europa von den sehr niedrigen Niveaus im ersten Quartal erholt. Bei der Produktion verweist der Konzern auf neu angelaufene Projekte. Gleichzeitig ergeben sich durch die Entwicklungen in Großbritannien mit dem Gasleck, den Unruhen in Nigeria und im Yemen aber Beeinträchtigungen.

Seinen Umsatz steigerte Total im ersten Quartal im Jahresvergleich um elf Prozent auf 51,2 Milliarden Euro. Als Dividende für das erste Quartal zahlt das Unternehmen 0,57 Euro je Aktie aus.

Das Gasleck in der Nordsee hatte zuletzt die Berichterstattung geprägt. Die jüngsten Ereignisse, wie etwa auf der Elgin-Plattform in der Nordsee, bestätigten, wie wichtig die Sicherheit bei dem Geschäft ist, sagte Konzernchef Christophe de Margerie./jha/stb/stk


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