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    Börse Frankfurt am Morgen Uneinheitlich, Zahlenausweise im Blick

    Nachrichtenquelle: Aktiencheck News
     |  27.04.2012, 10:06  |  564 Aufrufe  |   | 

    Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes tendieren im frühen Freitaghandel uneinheitlich. Dabei belastet vor allem auch der Umstand, dass die Ratingagentur Standard & Poor´s (S&P) die Bonität des hoch verschuldeten Euro-Mitglieds Spanien deutlich herabgestuft hat. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) verliert aktuell 0,52 Prozent auf 6.705,13 Punkte, während der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um 0,32 Prozent auf 10.795,92 Stellen steigt. Für den SDAX (ISIN DE0009653386/ WKN 965338) geht es derweil um 0,09 Prozent auf 5.090,62 Zähler nach unten. Der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) verbessert sich um 0,12 Prozent auf 787,60 Punkte. Der Bund-Future gewinnt 0,16 Prozent auf 141,14 Punkte, während sich der Euro um 0,05 Prozent auf 1,3182 US-Dollar verbilligt.

    Die deutschen Außenhandelspreise haben sich im März 2012 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes erneut erhöht. Gegenüber dem Vorjahresmonat verteuerten sich die Importe um 3,1 Prozent, nach einem Plus von 3,5 Prozent im Vormonat und 11,3 Prozent im März 2011. Auf Monatssicht stiegen die Einfuhrpreise um 0,7 Prozent. Davor waren die Preise im Februar 2012 um 1,0 Prozent und im März 2011 um 1,1 Prozent angezogen. Bereinigt um die schwankungsanfälligen Erdöl- und Mineralölerzeugnisse erhöhte sich der Einfuhrpreis-Index im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,4 Prozent und blieb binnen Monatsfrist unverändert. Die Exportpreise legten im Vorjahresvergleich um 1,9 Prozent zu, während sie im Februar 2012 um 2,0 Prozent und im März 2011 um 4,9 Prozent geklettert waren. Im Vormonatsvergleich wuchsen die Ausfuhrpreise um 0,2 Prozent an. Im Februar 2012 waren die Exportpreise um 0,3 Prozent und im März 2011 um 0,3 Prozent gestiegen.

    Die US-Leitindizes konnten am Donnerstag vor dem Hintergrund einer anhaltenden Flut an Quartalszahlen und trotz schwacher Konjunkturdaten mit deutlichen Aufschlägen aus dem Handel gehen. Erfreulich waren dabei die Quartalszahlen von PepsiCo, während Exxon Mobil und UPS nicht überzeugen konnten. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) gewann 0,87 Prozent auf 13.204,62 Zähler. Der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) präsentierte sich aktuell mit einem Plus von 0,69 Prozent bei 3.050,61 Zählern, während der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) Zugewinne von 0,67 Prozent auf 1.399,98 Punkte zeigte.

    Daimler (ISIN DE0007100000/ WKN 710000) fahren mit einem Abschlag von 1,1 Prozent hinterher. Der Automobilhersteller konnte im ersten Quartal 2012 einen Anstieg bei Umsatz und Gewinn erzielen. Der Absatz wurde indes um 9 Prozent gesteigert. Die Ergebnisentwicklung ist durch die weiteren Absatzsteigerungen bei Mercedes-Benz Cars und Daimler Trucks geprägt. Positiv wirkten sich auch Wechselkurseffekte auf das Ergebnis aus. Für 2012 erwartet Daimler, dass der Konzernabsatz den Absatz des Jahres 2011 von 2,1 Millionen Fahrzeugen übertreffen wird. Ferner geht Daimler davon aus, dass der Konzernumsatz im Jahr 2012 weiter zunehmen wird. Zudem strebt man im Jahr 2012 ein Konzern-EBIT aus dem laufenden Geschäft in der Größenordnung des Vorjahres an.

    Für BASF (ISIN DE000BASF111/ WKN BASF11) geht es um 2,3 Prozent nach unten. Der Chemiekonzern musste im ersten Quartal 2012 einen Ergebnisrückgang hinnehmen, obwohl der Umsatz gestiegen ist. Dabei hatten die Margen unter erhöhten Rohstoffkosten zu leiden. Indes leisteten die Segmente Agricultural Solutions und Oil & Gas einen starken Ergebnisbeitrag. Der Ausblick für das Jahr 2012 wurde bestätigt. Munich Re (ISIN DE0008430026/ WKN 843002) brechen als Schlusslicht im DAX um 5,8 Prozent ein. Der Versicherungskonzern zahlt für das Geschäftsjahr 2011 eine unveränderte Dividende in Höhe von 6,25 Euro pro Aktie. Dem entsprechenden Vorschlag stimmten die Aktionäre in der gestrigen Hauptversammlung zu. Auf Platz eins der Gewinnerliste im DAX fahren Volkswagen um 1,7 Prozent vor.

    Zahlen gab es zudem heute aus dem MDAX. Rheinmetall (ISIN DE0007030009/ WKN 703000) musste im ersten Quartal angesichts der schwächeren Entwicklung im Rüstungssegment einen Gewinnrückgang ausweisen. Im Anschluss wurde die Jahresprognose allerdings bestätigt. Demnach erwartet man einen Konzernumsatz von rund 4,9 Mrd. Euro, nach 4,5 Mrd. Euro im Vorjahr. Zu diesem Wachstum werden beide Unternehmensbereiche Automotive und Defence beitragen. Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern soll im laufenden Fiskaljahr das Vorjahresniveau erreichen. Dieser Erwartung liegt eine etwas schwächere Ergebnisentwicklung im Defence-Bereich zu Grunde; dagegen wird für den Unternehmensbereich Automotive mit einem leicht verbesserten Ergebnis gerechnet. Der Titel verschlechtert sich am Indexende um 1,8 Prozent. Daneben rollen Continental (ISIN DE0005439004/ WKN 543900) als bester Wert im MDAX um 3,5 Prozent vor. Der Automobilzulieferer konnte mit einem Anstieg bei Umsatz und EBIT in das Jahr 2012 starten.

    Software AG (ISIN DE0003304002/ WKN 330400) hat heute die Geschäftszahlen für das erste Quartal vorgelegt. Dabei musste man einen Rückgang bei Umsatz und Nettoergebnis hinnehmen. Für das laufende Fiskaljahr wurden die im Januar veröffentlichten Prognosen für das Gesamtjahr bestätigt. Demnach geht das Unternehmen von einem Wachstum in Höhe von 5 bis 15 Prozent im Geschäftsbereich Business Process Excellence aus und erwartet einen ausgeglichenen Konzernumsatz in Höhe von plus 3 bis minus 3 Prozent (währungsbereinigt) im Vergleich zum Geschäftsjahr 2011. Die EBIT-Marge soll im Fiskaljahr 2012 bei 23 bis 24,5 Prozent liegen. Das Papier verteuert sich als Spitzenreiter im TecDAX sich um 5,2 Prozent.

    DAX: 6.705,13 (-0,52 Prozent) MDAX: 10.795,92 (+0,32 Prozent) SDAX: 5.090,62 (-0,09 Prozent) TecDAX: 787,60 (+0,12 Prozent) (27.04.2012/ac/n/m)


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