Neu auf wallstreet:online? Jetzt kostenlos registrieren!
Registrieren | Login
x
Benutzername:

Passwort:

Angemeldet bleiben
Passwort vergessen?

    Devisen Euro trotz Spanien-Abstufung auf höchstem Stand seit Anfang April

    Nachrichtenagentur: dpa-AFX
     |  27.04.2012, 17:10  |  591 Aufrufe  |   | 

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro ist am Freitag nur kurzzeitig von der Abstufung der Kreditwürdigkeit Spaniens belastet worden. Zwar gab die Gemeinschaftswährung im Vormittagshandel deutlich um fast einen Cent auf 1,3160 US-Dollar nach. Ab Mittag erholte sich der Euro aber kräftig und stieg bis auf 1,3270 Dollar. Das war der höchste Stand seit Anfang April. Zuletzt kostete ein Euro 1,3250 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3229 (Donnerstag: 1,3215) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7559 (0,7567) Euro.

    Händler taten sich schwer, die starke Erholung des Euro zu erklären. Sie verwiesen zum einen auf die gute Stimmung an den Aktienmärkten, wo robuste Unternehmenszahlen für Auftrieb sorgten. Zudem nannten sie leicht enttäuschende Wachstumszahlen aus den USA als Unterstützung für den Euro. So war die weltgrößte Volkswirtschaft in den ersten drei Monaten 2012 schwächer als erwartet gewachsen. Zudem hatte der konjunkturelle Schwung im Vergleich zum Jahresende abgenommen. Bankvolkswirte werteten die Daten angesichts der ausgeglichenen Wachstumsstruktur aber positiv.

    Zuvor war die europäische Schuldenkrise wieder in den Fokus der Anleger gerückt: In der Nacht zum Freitag hatte die Ratingagentur Standard & Poor's die Bonität Spaniens gleich um zwei Noten gesenkt. Mit 'BBB+' verfügt die viertgrößte Euro-Wirtschaft nunmehr über eine allenfalls befriedigende Kreditwürdigkeit. Dies könnte die Refinanzierungskosten des ohnehin angeschlagenen Landes zusätzlich verteuern. Spanien leidet unter einem angespannten Staatshaushalt, einer hohen privaten Verschuldung und einer massiven Arbeitslosigkeit. Zudem kämpfen die heimischen Banken mit den Folgen einer geplatzten Immobilienblase.

    Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,81530 (0,81640) britische Pfund , 106,75 (106,96) japanische Yen und 1,2014 (1,2016) Schweizer Franken festgelegt. In London wurde der Preis für die Feinunze Gold am Nachmittag mit 1.663,5 (Vortag: 1.653,50) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 39.500,00 (39.410,00) Euro./bgf/hbr/he


    Schreibe Deinen Kommentar

     

    Disclaimer

    Enthaltene Werte

    WertpapierKursZeitPerf. %
    1,26697
    07:33 
    +0,18

    Nachrichtenagentur

    Die Nachrichtenagentur dpa-AFX zählt zu den führenden Anbietern von Finanz- und Wirtschaftsnachrichten in deutscher und englischer Sprache. Gestützt auf ein internationales Agentur-Netzwerk berichtet dpa-AFX unabhängig, zuverlässig und schnell von allen wichtigen Finanzstandorten der Welt.

    Die Nutzung der Inhalte in Form eines RSS-Feeds ist ausschließlich für private und nicht kommerzielle Internetangebote zulässig. Eine dauerhafte Archivierung der dpa-AFX-Nachrichten auf diesen Seiten ist nicht zulässig. Alle Rechte bleiben vorbehalten. (dpa-AFX)

    RSS-Feed dpa-AFX

    Weitere Nachrichten des Autors

    TitelLeser
    1340
    641
    557
    446
    423
    TitelLeser
    1443
    1340
    928
    873
    754
    TitelLeser
    3810
    3056
    3014
    2938
    2644
    TitelLeser
    25237
    24254
    23385
    21120
    17248

    Top Nachrichten aus der Rubrik