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    Goldfutures Wochenvorschau 30. April - 4. Mai

    Nachrichtenquelle: Forexpros
     |  29.04.2012, 12:23  |  1617 Aufrufe  |   | 
    Forexpros – Goldfutures sind am Freitag den vierten Tag gestiegen und kletterte auf ein 2 Wochenhoch nachdem enttäuschende Daten über die Wirtschaft des ersten Quartals veröffentlicht wurden und die Erwartungen einer weiteren Runde Lockerungen durch die Federal Reserve steigerten.


    Auf der Comex Division der New York Mercantile Exchange wurden Goldfutures für die Junilieferung gegen Ende des Handels am Freitag bei 1,663.35 USD pro Feinunze gehandelt. Die Preise kamen zuvor mit 1,668.35 USD auf den höchsten Wert seit 13. April.

    Über die Woche sind die Goldfutures um 1,2% gestiegen, was der größte Anstieg seit Ende Februar war.

    Goldfutures fanden möglicherweise kurzzeitige Unterstützung bei 1,623.95 USD pro Feinunze, dem Tief vom 23. April und Widerstand bei 1,679.15 USD, dem Hoch vom 13. April.

    Die Goldpreise sind gestiegen nachdem das Handelsministerium bekannt gab, dass das Bruttoinlandsprodukt in den USA in den drei Monaten bis März um 2.2% gestiegen ist, unter den Erwartungen eines Anstiegs von 2.5%. Zuvor wurde ein Rückgang um 3.0% verzeichnet.

    Trotz der sich verbessernden Nachfrage haben gesenkte Regierungsausgaben und Geschäftsinvestments das Wachstum gesenkt.

    Die enttäuschenden Daten steigerten die Erwartungen, dass die Fed weitere monetäre Lockerungen einführen wird um das Wachstum in der zweitgrößten Wirtschaft der Welt anzukurbeln.

    Der US Dollar kam unter starken Verkaufsdruck nachdem die Berichte veröffentlicht wurden, da somit die Erwartungen gestiegen sind, dass die Fed sich weiterhin der gelockerten Politik bedienen wird.

    Der Dollarindex, der die Performance des Greenback gegenüber einem festen Korb mit 6 weiteren Hauptwährungen angibt, ist um 0.29% gesunken und wurde mit 78.78 auf den tiefsten Wert seit 1. März gehandelt.

    Die Schwäche des Dollars wirkt sich üblicherweise gut für Gold aus, da der Anreiz als alternatives Finanzinstrument gestärkt wird und die in Dollar notierten Rohstoffe günstiger für Käufer mit anderen Währungen werden.

    Der Fed-Vorsitzende Ben Bernanke hielt die Möglichkeit weiterer Käufe von Finanzinstrumenten offen, mit denen die Wirtschaft unterstützt werden soll, nachdem das Politiktreffen vorbei war.

    Die Federal Reserve gab bekannt, dass sie die Zielsetzung für den Referenzzinssatz unberührt zwischen Null und 0.25% belassen will. Die Zentralbank änderte auch nicht die Prognosen für die außergewöhnlich geringen Zinsen bis zum Jahre 2014.

    In einer Pressekonferenz nach der Zinsentscheidung sagte der Fed-Vorsitzende Bernanke, dass die Fed die sehr annehmbare Haltung der Politik für die kommende Zukunft beibehalten will.

    Die Erwartungen monetärer Stimulierungen neigen dazu, sich positiv auf Gold auszuwirken, da das Edelmetall als sicherer Hafen und inflationäre Absicherung betrachtet wird.

    HSBC gab am Donnerstag in einem Bericht bekannt, dass „auch wenn die Fed keine weitere Runde Lockerungen bekannt gab, die Haltung diese Politik für längere Zeit beizubehalten bullisch für die Goldpreise sind“.

    Bei einer vorherigen Runde zum Kauf von Finanzinstrumenten durch die Fed wurde der Dollar geschwächt und die Goldpreise nach oben auf ein Allzeithoch über 1,920 USD pro Feinunze gebracht.

    Die Goldpreise fanden weitere Unterstützung durch die Käufe an sicheren Finanzinstrumenten, die wieder aufkamen nachdem die Ratingagentur Standard&Poor die lang-zeitige Kreditbewertung um zwei Punkte von A auf BBB+ senkte und das Land auf negativen Aussichten hielt.

    Die Bewegung von S&P reflektierte die Problematik hinsichtlich der Defizitreduktion des Landes und die erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass die Regierung weitere finanzielle Unterstützung für den Bankensektor benötigt.

    Die Aktivitäten auf dem physikalischen Markt in Asien blieben gedämpft, trotz des Beginns des Akshaya Tritiya, dem größten Festival mit riechen Goldkäufen in Indien, als sich die hohen Preise und die Schwäche der Rupien auf das Edelmetall auswirkten.

    Silber für die Junilieferung wurde auf der Comex mit einem Pries von 31.29 USD pro Feinunze gehandelt, ein Verlust von 1.29% über die Woche. Silber ist auf ein 3 Monatstief von 29.96 USD gesunken und brach zum ersten Mal seit 18. Januar über den Schlüssellevel von 30 USD.

    Kupfer für die Julilieferung nahm eine Rallye von 3.62% auf und kam auf 3.838 USD pro Pfund, den höchsten Wert seit 4. April.

    Die Kupferpreise fanden in den vergangenen Handelstagen gute Unterstützung unter Andeutungen eines knapper werdenden Angebots auf den physikalischen Märkten. Die Kupferbestände bei den Warenhäusern der London Metal Exchange sind am Freitag auf den tiefsten Wert seit November 2008 gesunken.

    In der kommenden Woche werden Daten vom Freitag über die US Non-farm Payrolls genau untersucht unter Sorgen darüber, dass die US Wirtschaftserholung an Momentum gewinnen wird.

    In der Eurozone werden Investoren auf die Daten vom Mittwoch über die produzierenden Aktivitäten in Deutschland warten, sowie über die Ergebnisse des Politiktreffens der Europäischen Zentralbank.

    Spanien und Frankreich werden Schuldenauktionen abhalten. Schuldenauktionen waren in den vergangenen Monaten der Schlüsselantrieb für das Risikosentiment, da Händler versuchen die Fähigkeit der Länder sich selbst zu finanzieren, einschätzen zu können.



    Wertpapier: Gold

    Themen: Futures


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