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    Börsen in Europa am Mittag Uneinheitlich, Vestas brechen ein

    Nachrichtenquelle: Aktiencheck News
     |  02.05.2012, 13:53  |  944 Aufrufe  |   | 

    Paris (www.aktiencheck.de) - Die europäischen Leitbörsen tendieren am Mittwoch zur Mittagszeit wenig verändert. Dabei drücken verhaltene Arbeitsmarktdaten auf die Stimmung der Investoren. Am Vortag fand an den meisten Börsenplätzen in Europa feiertagsbedingt kein Handel statt. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) gibt derzeit um 0,10 Prozent auf 2.304,44 Punkte nach. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160/ WKN 965816) gewinnt um 0,07 Prozent auf 2.417,46 Zähler. Die europäischen Länderbörsen notieren mehrheitlich im Minus.

    Die Arbeitsmarktsituation im Euroraum hat sich im März nach Angaben des europäischen Statistikamtes Eurostat verschlechtert. Im Euroraum (ER17) erhöhte sich die saisonbereinigte Arbeitslosenquote auf 10,9 Prozent, nach 10,8 Prozent im Vormonat und 9,9 Prozent im Vorjahresmonat. Gleichzeitig belief sich die Arbeitslosenquote der gesamten Union (EU27) auf 10,2 Prozent, im Vergleich zu 10,2 Prozent im Februar 2012 und 9,4 Prozent im März 2011. Eurostat schätzt, dass in der EU27 insgesamt 24,8 Millionen Menschen arbeitslos waren, davon 17,4 Millionen im Euroraum. Gegenüber Februar 2012 hat die Zahl der Arbeitslosen in der EU27 um 193.000 und im Euroraum um 169.000 zugenommen. Im Vergleich zu März 2011 ist die Zahl in der EU27 um 2,1 Millionen und im Euroraum um 1,7 Millionen geklettert.

    Die Wall Street dürfte heute mit uneinheitlichen Vorzeichen in den Handel starten. So geht es für den Dow Jones Future derzeit um 0,32 Prozent nach oben. Der NASDAQ-Future verschlechtert sich um 0,16 Prozent nach, während der S&P-Future 0,20 Prozent an Wert verliert. Aus den USA werden heute die Hypothekenanträge, der ADP-Arbeitsmarktbericht, die Industrieaufträge sowie der Ölmarktbericht gemeldet.

    In Großbritannien stehen nach Quartalszahlen die Aktien von BP (ISIN GB0007980591/ WKN 850517) mit einem Abschlag von 1,6 Prozent im Blickfeld der Investoren. Der Ölkonzern meldete gestern, dass er im ersten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen musste, was mit einer geringeren Produktion sowie einem schwächeren Raffineriegeschäft zusammenhängt. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis verfehlt. Daneben tendieren Imperial Tobacco Group (ISIN GB0004544929/ WKN 903000) fast unverändert. Der Tabakkonzern teilte gestern mit, dass er den Umsatz im ersten Halbjahr steigern konnte. Der Gewinn nach Anteilen Dritter war aber rückläufig. Unterdessen stehen Anteilsscheine von BSkyB (ISIN GB0001411924/ WKN 893517) nach Geschäftszahlen für die ersten neun Monate des laufenden Fiskaljahres ganz oben auf der Einkaufsliste der Anleger. Dabei konnte der Satellitenfernsehanbieter dank eines starken Neukundenzuwachses einen Gewinnanstieg ausweisen. Im Mittagshandel legt die Aktie um 2 Prozent zu. Next (ISIN GB0032089863/ WKN 779551) verteuern sich als bester Wert im FTSE 100 um 2,1 Prozent. Die Bekleidungskette konnte im ersten Quartal mit einem Umsatzanstieg aufwarten. Besonders deutliche Zuwächse hat man im Online-Segment zu verzeichnen gehabt. Am unteren Ende des FTSE 100 verbilligen sich MAN Group um 3,7 Prozent.

    In Frankreich präsentieren sich Anteilsscheine von ST Microelectronics nach positiven Analystenkommentaren mit Aufschlägen von 3,2 Prozent auf dem Spitzenplatz. Die rote Laterne wird unterdessen weiterhin von Veolia mit einem Abschlag von 4,1 Prozent getragen.

    In der Schweiz richtet sich das Interesse der Investoren auf die Aktie der schweizerischen Großbank UBS (ISIN CH0024899483/ WKN UB0BL6). Am Morgen hatte der Finanzkonzern die Geschäftszahlen für das erste Quartal vorgelegt und musste dabei aufgrund von Einmaleffekten einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen. Die Markterwartungen konnten dabei jedoch übertroffen werden. Anleger zeigen sich über das Zahlenwerk erfreut und verhelfen der Aktie von UBS an der Spitze des SMI zu einem kräftigen Kursplus von 4,4 Prozent. Auch der schweizerische Telefonkonzern Swisscom (ISIN CH0008742519/ WKN 916234) präsentierte sein Zahlenwerk für das Auftaktquartal und musste dabei einen leichten Gewinnrückgang hinnehmen. Aktuell kann der Wert 3,5 Prozent zulegen. Ganz oben auf dem Verkaufszettel der Investoren finden sich derweil Credit Suisse mit einem Wertverlust von 1,6 Prozent wieder.

    Der Anstieg der italienischen Erzeugerpreise hat sich im März 2012 nach Angaben der nationalen Statistikbehörde Istat abgebremst. Gegenüber dem Vorjahresmonat kletterten die Erzeugerpreise um 2,7 Prozent, während im Februar eine Preissteigerung von 3,2 Prozent ausgewiesen worden war. Auf Monatssicht erhöhte sich das Preisniveau um 0,3 Prozent. Unterdessen hat sich die Arbeitsmarktsituation in Italien im März verschlechtert. So erhöhte sich die Arbeitslosenquote in der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone auf 9,8 Prozent. Im Vormonat hatte die Arbeitslosenquote nur bei revidiert 9,6 (vorläufig:9,3) Prozent gestanden und im Vorjahresmonat bei 8,1 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen lag mit 2,51 Millionen um 66.000 Personen über dem Vormonatsniveau.

    Für wenig Begeisterung sorgt aktuell das Zahlenwerk des dänischen Windkraftanlagenbauers Vestas (ISIN DK0010268606/ WKN 913769). Dabei wurde für das Auftaktquartal ein deutlich höherer Verlust als noch im Vorjahr ausgewiesen. Vestas selbst bezeichnete die Umsatz- und Ergebnisentwicklung im ersten Quartal als "enttäuschend" und verwies dabei auf die schwachen Auslieferungszahlen und höhere Kosten. Aktuell bricht die Aktie um 8,6 Prozent ein.

    TNT Express (ISIN NL0009739424/ WKN A1JJP8) tendieren fast unverändert. Der vor der Übernahme durch den US-Logistikkonzern UPS (ISIN US9113121068/ WKN 929198) stehende Konzern gab bekannt, dass er im ersten Quartal einen Gewinn nach einem Vorjahresverlust erzielt hat. Den Angaben zufolge hatte man im Berichtszeitraum unter einer gedämpften Entwicklung in Europa zu leiden, während sich die Performance in der Asien-Pazifik-Region, vor allem in Australien, sowie in Brasilien verbesserte. Dabei profitierte man in den jeweiligen Regionen auch von Kostensenkungen.

    Dow Jones EURO STOXX 50: 2.304,44 (-0,10 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.417,46 (+0,07 Prozent) FTSE 100 (London): 5.779,86 (-0,56 Prozent) CAC40 (Paris): 3.236,00 (+0,72 Prozent) MIB (Mailand): 14.343,89 (-1,70 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 6.830,60 (-2,57 Prozent) SMI (Zürich): 6.140,65 (+0,73 Prozent) ATX (Wien): 2.118,21 (-0,03 Prozent) (02.05.2012/ac/n/m)


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