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    Börse Stuttgart-News Trend am Nachmittag

    Gastautor: Börse Stuttgart
     |  03.05.2012, 17:30  |  810 Aufrufe  |   | 

    STUTTGART (BOERSE-STUTTGART AG) - euwax trends am nachmittag

    Donnerstag, 03. Mai 2012

    US-Daten drücken DAX ins Minus

    EZB belässt Leitzins bei 1,0 Prozent

    Am heutigen Vormittag erst einmal zahlreiche Unternehmensbilanzen und Quartalszahlen verarbeitet werden. Unter dem Strich gaben sie dem DAX Auftrieb, so dass dessen Kurs vorübergehend bis auf 6.791 Punkte zulegen konnte.

    Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat sich darauf verständigt, den Leitzins in der Euro-Zone auf dem historisch niedrigen Niveau von 1,0 Prozent zu belassen. Zuletzt hatte es an den Finanzmärkten immer wieder Spekulationen darüber gegeben, dass EZB-Präsident Mario Draghi die Möglichkeit einer Zinssenkung für den Fall signalisieren könnte, dass sich die Staatsschuldenkrise verschärfen sollte. Allerdings hielt die EZB dem Druck stand und behielt ihre Linie bei.

    Der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe in den USA ist im April stärker als erwartet auf 53,5 Punkte gefallen. Analysten hatten mit 55,5 Zählern gerechnet. Experten zufolge heißt dies nun für den morgigen Arbeitsmarktbericht, dass nicht allzu hohe Erwartungen in Bezug auf den Stellenaufbau gehegt werden sollten. Das moderate Wachstum und die Erholung am Arbeitsmarkt setzen sich aber weiter fort.

    Der DAX drehte nach den US-Daten nach unten und erreichte im Tief 6.648 Punkte.

    Die Mehrheit der aktiven Derivateanleger nahm jetzt Gewinne bei Short-Zertifikaten und Put-Optionsscheinen auf den DAX mit. Diese Produkte hatten sie erst am heutigen Vormittag erworben. Gleichzeitig setzten einige Marktteilnehmer auf kurzfristig bald wieder steigende Kurse. Der Euwax Sentiment Index lag am Nachmittag bei plus fünfzig Punkten.

    BMW konnte für das erste Quartal des laufenden Jahres einen Rekordgewinn verbuchen. Die Aktie war daraufhin an der Spitze der DAX-Gewinner zufinden. Sie verteuerte sich zeitweise um mehr als vier Prozent bis auf 73,95 Euro. Derivateanleger nahmen in dieser Phase erst einmal überproportionale Gewinne bei Long-Zertifikaten und Call-Optionsscheinen mit.

    Beiersdorf konnte für die ersten Monate des Jahres einen deutlichen Gewinnanstieg verbuchen. Die Ergebnisse waren viel besser als Analysten dies erwartet hatten. So stieg der Betriebsgewinn um 13 Prozent auf 183 Millionen Euro. Dies ist vor allem auf die Produktstraffung und den Umbau der Kosmetiksparte zurückzuführen. Die Beiersdorf kletterte am Vormittag zunächst bis auf 55,67 Euro und war vorübergehend größter Gewinner im DAX. Im weiteren Handelsverlauf kam es dann zu Gewinnmitnahmen am Aktienmarkt. Der Kurs lag nun bei 53,20 Euro mit 0,4 Prozent im Plus.

    Zu den stärksten Verlierern im DAX zählt die Aktie von HeidelbergCement mit einem Abschlag von 3,9 Prozent auf 40,90 Euro. Dem Baustoffkonzern machten im ersten Quartal vor allem höhere Preise für Energie und Reparaturen zu schaffen.

    Metro musste für die ersten drei Monate des Jahres einen Verlust von 82 Millionen Euro ausweisen. Nach dem regiden Sparkurs des früheren Chefs Eckhard Cordes, möchte der neue Unternehmensleiter Olaf Koch mit Investitionen und einer Preisoffensive zum Erfolg kommen. Allerdings drückten die Kosten hierfür den Konzern erst einmal in die roten Zahlen. Koch rechnet spätenstens im kommenden Jahr wieder mit steigenden Gewinnen. Die Metro-Aktie lag am Nachmittag bei 23,34 Euro mit 3,0 Prozent im Minus.

    Die Infineon-Aktie rutschte nach Bekanntgabe der aktuellen Zahlen um fast fünf Prozent auf bis zu 7,16 Euro ins Minus. Privatanleger hatten im Vorfeld aber auf eine positive Überraschung gesetzt. Da dieses Vorhaben misslang, wurden Knock-out-Calls heute größtenteils mit Verlust wieder verkauft.

    Börse Stuttgart TV

    \'Facebook-User fragen - Finanzexperten antworten.\' Unter diesem Motto konnten vor der Finanzmesse \'Invest 2012\' über das soziale Netzwerk Fragen rund um die Börse direkt über das Internet gestellt werden. Auf der Bühne der Börse Stuttgart haben dann die Börsendinos Friedhelm Busch und Stefan Riße sowie Robert Halver von der Baader Bank real geantwortet. Herausgekommen ist ein ebenso informativer wie unterhaltsamer Talk bei Börse Stuttgart TV in vier Teilen á 15 Minuten. Hier gehtŽs direkt zu Teil drei.

    Interview hier abrufbar:

    https://www.boerse-stuttgart.de/de/boersestuttgarttv/boersestuttgarttv ...

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    Kontakt:

    Holger Scholze

    Börse Stuttgart

    holger.scholze@boerse-stuttgart.de

    Quelle: Boerse Stuttgart AG

    (Für den Inhalt der Kolumne ist allein boerse-stuttgart AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)



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