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China-Aktien - wirklich alles Schrott?

Nachrichtenquelle: EMFIS
 |  04.05.2012, 09:38  |  372 Aufrufe  |   | 
Auf das beeindruckende Wirtschaftswachstum Chinas hinzuweisen, ist nicht mehr besonders originell. Jedermann weiß inzwischen, dass sich im Reich der Mitte gerade ein spektakulärer Boom vollzieht, der das Land innerhalb weniger Jahre zur zweitgrößten Wirtschaftsnation der Welt aufsteigen ließ. 


Und auch wenn sich das Wachstum zuletzt etwas verlangsamt hat – was weder überraschend noch unerfreulich ist – erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt noch im vermeintlich schwachen 1. Quartal 2012 um weitere 8,1 Prozent. Diese Zuwachsrate sucht immer noch ihresgleichen – es gab zu Beginn dieses Jahres weltweit keine andere große Volkswirtschaft, die eine vergleichbare Wachstumsdynamik aufgewiesen hätte. 

Aktionäre zeigen China-Aktien die kalte Schulter 

Dennoch werden chinesische Titel von den Anlegern seit einiger Zeit gemieden. Dies ist nicht selten auf schlechte Erfahrungen zurückzuführen. Zum einen gab es die bedauerlichen Fälle einiger China-Buden, die die Investoren tatsächlich an der Nase herumgeführt haben. Zum anderen sind viele Anleger aber auch von der Wertentwicklung des chinesischen Aktienmarktes an sich enttäuscht. 

Während es relativ unbestritten ist, dass China derzeit die weltweit besten Wachstumsperspektiven aufweist, scheinen erstaunlich viele börsennotierte Unternehmen von diesem Wachstum kaum noch profitiert zu haben. Diese bittere Erkenntnis hat auch dazu geführt, dass sich chinesische Aktien gerade im vergangenen Jahr größtenteils unterdurchschnittlich entwickelt haben.

Sind chinesische Aktien also samt und sonders Mumpitz – und ist es für Investoren grundsätzlich vergebene Liebesmüh, über Aktieninvestments vom dortigen Wachstum profitieren zu wollen? 

Keineswegs! Aber nach der unkritischen China-Euphorie der vergangenen Jahre tut es heute dringend Not, aus den gemachten Erfahrungen zu lernen – und konsequent die Spreu vom Weizen zu trennen. Wie an jedem anderen Aktienmarkt der Welt muss auch in China eine sehr sorgfältige Titel-Selektion vorgenommen werden – um echte Wachstumschancen von vagen Zukunftshoffnungen trennen. 

KGVs wie in den schlimmsten Krisenzeiten

Insofern haben es sich die China-Fans unter den Anlegern und Finanzberatern bisher mit Sicherheit etwas zu einfach gemacht. Dies bedeutet aber nicht, dass man als Investor nunmehr resignieren und die Flinte komplett ins Korn werfen sollte. Denn gerade jetzt – nachdem die erste Euphorie verflogen ist – eröffnet sich am chinesischen Aktienmarkt wieder eine hervorragende Einstiegschance. 

Das durchschnittliche KGV im Hang Seng China Enterprises Index (HSCEI) befindet sich aktuell nur noch bei 8,4 – und damit auf einem Niveau, als würde sich China in einer schweren Krise befinden. Dem steht indes in vielen Sektoren eine nach wie vor ungebrochene Wachstumsdynamik gegenüber. Es ist deshalb sicherlich nicht übertrieben, wenn man feststellt, dass das Verhältnis von Bewertungen und Wachstumsperspektiven gerade jetzt nirgendwo auf der Welt so spannend ist wie in China. 

Anleger, die diesmal im chinesischen Anlage-Universum die richtigen Entscheidungen treffen wollen, sollten sich aber vor allem Folgendes vor Augen halten:

- Die chinesische Herkunft eines Unternehmens und das Label „China“, das viele Gesellschaften in ihrem Namen führen, sind allein für sich noch keine Garanten für hohe Gewinnwachstumsraten und Kursgewinne.

- wie an allen anderen Börsen der Welt gibt es auch in China erfolgreiche und weniger erfolgreiche Unternehmen.

- viele börsennotierte chinesische Unternehmen sind ehemalige Staatsunternehmen, oder werden nach wie vor von der Regierung kontrolliert. Dies gewährleistet zwar staatliche Protektion - bisweilen sind diese Gesellschaften aber schwerfällig, oder richten sich weniger an Aktionärsinteressen als an Staatszielen aus.

- viele chinesische Unternehmen haben ihre Expansion durch eine übermäßige Verschuldung finanziert.

- nicht alle chinesischen Unternehmen agieren in reinen Wachstumsmärkten. Viele Gesellschaften haben eher zyklische Geschäftsmodelle – und wer in Aktien aus Branchen wie Rohstoffe, Baustoffe oder Stahl investiert, darf sich auch nicht wundern, wenn deren Kurse zyklischen Schwankungen unterworfen sind.

- Gesellschaften aus dem chinesischen Exportsektor dürften ihre Glanzzeiten hinter sich haben. Zwar gibt es auch dort erstklassige Unternehmen, doch die entscheidenden Impulse kommen hier naturgemäß aus den eher wachstumsschwachen westlichen Industrienationen.

- Nicht alle chinesischen Wirtschaftsbereiche sind gleich aussichtsreich. Beispielsweise sind Aktien aus dem Immobiliensektor und dem Bankensektor wegen der Regierungsmaßnahmen zur Drosselung der Immobilienpreise durchaus kritisch zu sehen. 

- Fatalerweise sind in Indizes wie dem Hang Seng Index oder dem HSCEI gerade Banken- und Immobilienwerte besonders stark repräsentiert. Deshalb bilden diese gängigen Indizes nicht unbedingt die Wachstumsdynamik des Landes ab. 

Angesichts dessen erscheint die Marschrichtung klar: Wer in den kommenden Jahren mit chinesischen Aktien Geld verdienen will – und dieses Vorhaben ist wegen der günstigen Bewertungen zurzeit sehr Erfolg versprechend – der sollte sich auf solide Unternehmen in wachstumsstarken Binnen-Sektoren konzentrieren. Die Herausforderung besteht vor allem in der Identifizierung echter Wachstumsbranchen – und in der Auswahl qualitativ hochwertiger Unternehmen, die von den günstigen Rahmenbedingungen dann auch tatsächlich überdurchschnittlich profitieren können. 

20 auf einen Streich!

Die Schweizer Vermögensverwaltung JUD & PARTNER hat sich dieser Herausforderung gestellt und einen Korb aus 20 chinesischen Unternehmen zusammengestellt, die die oben genannten Kriterien erfüllen. Daraus entstand in Zusammenarbeit mit der Großbank UBS das Zertifikat auf den China Domestic Growth Basket, das unter der WKN UU1ENZ für Privatanleger seit einigen Tagen handelbar ist. 

Eine Auflistung der Einzelwerte im China Domestic Growth Basket finden Sie untenstehend. Der Reiz für den Anleger besteht darin, dass hier tatsächlich einmal eine Aktienauswahl nach sehr konsequenten Kriterien vorgenommen wurde – und Sie werden mir zustimmen, dass die folgenden Rahmendaten und Kennzahlen für sich sprechen:

- die 20 in dem Basket enthaltenen Aktien weisen auf Basis der Gewinnerwartungen für 2012 ein durchschnittliches KGV von lediglich 10,8 auf. 

- die enthaltenen Unternehmen erzielten im ersten Halbjahr 2011 ein durchschnittliches Gewinnwachstum von über 50 Prozent.

- alle 20 Unternehmen sind netto schuldenfrei!

- die Eigenkapitalrendite der Unternehmen befindet sich im Schnitt bei 21,6 Prozent.

- 16 der 20 ausgewählten Unternehmen sind in ihrem Bereich Marktführer auf dem chinesischen Markt

Daneben wurde darauf geachtet, dass die Unternehmen, deren Aktien sich in dem Basket befinden, aus besonders aussichtsreichen Wachstumsbranchen stammen. Sämtliche der ausgewählten Wirtschaftsbereiche wiesen in den vergangenen Jahren in China ein Marktwachstum von mindestens 10 Prozent auf – und entwickelten sich damit besser als die chinesische Wirtschaft in ihrer Gesamtheit.

Die Unternehmen kommen aus folgenden Sektoren:

- Einzelhandel

- Konsumgüter

- Internet

- Gesundheit

- Automatisierung und IT

Dagegen wurde auf die Aufnahme von Unternehmen aus folgenden Sektoren komplett verzichtet:

- Finanz und Banken 

- Immobilien

- Exportunternehmen

-zyklische Branchen, Rohstoffe und Minen

Und dies ist die Liste der Aktien, die im China Domestic Growth Basket enthalten sind:

- LIANHUA SUPERMARKET

- HENGDELI HOLDINGS

- LUK FOOK HOLDINGS

- GOME ELECTRICAL APPLIANCES

- LENOVO GROUP

- GEELY AUTOMOBILE

- HAIER ELECTRONICS

- SKYWORTH DIGITAL

- BAIDU

- NETEASE.COM

- CHINA MOBILE

- GIANT INTERACTIVE

- SIHUAN PHARMACEUTICAL

- MINDRAY MEDICAL

- WUXI PHARMATECH

- BIOSENSORS INTERNATIONAL

- SHANGHAI ELECTRIC

- HAITIAN INTERNATIONAL

- ZTE CORP

- DIGITAL CHINA

Um als Anleger vom chinesischen Wachstum in seiner vollen Breite profitieren zu können, ist eine konsequente Konzentration auf Wachstum und Qualität notwendig – und ebenso auch vernünftige Ausschluss-Kriterien. Die Herangehensweise, die beim China Domestic Growth Basket vorgenommen wurde, ist in dieser Hinsicht überzeugend. 

Nach meinem bescheidenen Dafürhalten hebt sich der China Domestic Growth Basket außerdem wohltuend von vielen anderen Zertifikaten ab, in denen manchmal lediglich „Mode-Themen“ verarbeitet werden. Bei diesen Produkten werden dann bisweilen sämtliche denkbare Papiere aus einem angesagten Sektor – unbesehen und ohne weitere Qualitätsprüfung – in einem Basket gepackt – und dies oft auch erst dann, wenn die Titel bereits gut gelaufen sind, und kaum noch Spielraum für eine weitere Aufwertung bleibt. 

Ausführliche Informationen zum China Domestic Growth Basket finden Sie unter: http://www.emerging-market-trader.de/_emr/Flyer_ChinaDomestic.pdf

Disclaimer:

Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und die enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für künftige Wertentwicklungen. Eine Anlage in die genannten Wertpapiere ist mit einem Totalverlustrisiko verbunden und eine Investitionsentscheidung sollte nur auf Grundlage des für die genannten Wertpapiere allein maßgeblichen Prospekts getroffen werden.

Die Informationen in diesem Dokument stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Anlageprodukten dar. Die Bewertungen, Kurse und Nachrichten zu den besprochenen Aktien und Unternehmen werden von den Autoren nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Die Autoren sind jedoch nicht in der Lage, deren Verbindlichkeit und Seriosität im jedem Einzelfall zu überprüfen.


 

Themen: Exportsektor


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