Neu auf wallstreet:online? Jetzt kostenlos registrieren!
Registrieren | Login
x
Benutzername:

Passwort:

Angemeldet bleiben
Passwort vergessen?

    Aktien New York Verluste ausgeweitet - Konjunktursorgen drücken die Kurse

    Nachrichtenagentur: dpa-AFX
     |  04.05.2012, 19:36  |  2025 Aufrufe  |   | 

    NEW YORK (dpa-AFX) - Weitere enttäuschende Daten vom US-Arbeitsmarkt haben am Freitag erneut auf die Kurse an der Wall Street gedrückt. Die Sorge der Anleger über eine sich abschwächende Konjunktur in den Vereinigten Staaten nehme zu, sagten Börsianer. Der Dow Jones Industrial weitete im Handelsverlauf seine Verluste aus und stand zuletzt mit 1,21 Prozent im Minus bei 13.046.52 Punkten. Es ist der dritte Tag in Folge mit Abschlägen bei den Standardaktien. Damit steuert der Leitindex auf einen Wochenverlust von mehr als einem Prozent zu, nachdem der Dow noch am Dienstag auf den höchsten Stand seit Ende 2007 geklettert war. Der breiter gefasste S&P-500-Index sank zuletzt um 1,48 Prozent auf 1.370,94 Zähler. Der Nasdaq-Composite-Index verlor 1,99 Prozent auf 2.963,99 Punkte. Noch deutlicher ging es für den Auswahlindex Nasdaq 100 abwärts, der um 2,17 Prozent auf 2.645,93 nachgab.

    Einige Marktbeobachter befürchten für die US-Börsen bereits ähnlich hohe Rückschläge wie in den beiden Jahren zuvor, als sich im Frühjahr das Wirtschaftswachstum abgeschwächt hatte. Im Vergleich zu damals sind die Aktien aber noch deutlich billiger zu haben - im Schnitt etwa zehn Prozent, wie aus den Berechnungen eines Vermögensverwalters hervorgeht.

    In den USA waren im vergangenen Monat weniger Jobs geschaffen worden als erwartet. Außerdem hatten - von Volkswirten unerwartet - die Stundenlöhne stagniert. Gleichzeitig war aber die Arbeitslosenquote im April überraschend gesunken. Viele Marktbeobachter zeigten sich über die nachlassende Dynamik am Arbeitsmarkt und das Sinken der Kaufkraft der Amerikaner besorgt. Gleichzeitig kamen am Markt wieder Hoffnungen auf, dass nun die US-Notenbank Fed nun doch noch besondere Maßnahmen zur geldpolitischen Lockerung ergreifen könnte, um die Wirtschaft der Vereinigten Staaten wieder anzukurbeln. 'Die Chancen auf ein drittes Anleihenkaufprogramm (QE3) sind nun wieder gestiegen', sagte ein Investor.

    Neuigkeiten gab es auf Unternehmensseite vor allem von den Anbietern sozialer Netzwerke. So leistet sich das Karriere-Netzwerk LinkedIn nach einem starken Quartal einen Zukauf. Für knapp 119 Millionen US-Dollar wird die Plattform SlideShare übernommen, auf die vor allem Präsentationen hochgeladen werden. Die Aktien schnellten um 6,89 Prozent auf 116,95 US-Dollar in die Höhe. Zuvor hatten sie bei 120,63 Dollar den höchsten Kurs seit ihrem Börsengang im Mai 2011 erreicht.

    Unter den weiteren Einzelwerten standen First Solar im Fokus. Produktionskürzungen und eine Verringerung der Belegschaft um 30 Prozent verursachten den zweiten Quartalsverlust in der Unternehmensgeschichte. Mitte April hatte der US-Konzern beschlossen, seine Fabrik in Frankfurt/Oder zu schließen und in Deutschland mehr als 1.200 Stellen zu streichen. In die Zukunft blickt First Solar aber optimistisch. Die Anteilsscheine sanken um 4,54 Prozent auf 17,25 Dollar.

    Demgegenüber verdiente der vom Staat vor dem Bankrott gerettete US-Versicherer AIG im ersten Quartal fast sieben Mal so viel wie im Vorjahreszeitraum, und alle Kerngeschäfte waren profitabel. Gleichwohl gab die Aktie um knapp vier Prozent nach. Allerdings hat das Papier auch einen mehrtägigen Aufwärtskurs hinter sich.

    Der Paketdienst United Parcel Service (UPS) will für fünf Milliarden Dollar eigene Aktien zurückkaufen. Die angepeilte Übernahme des niederländischen Wettbewerbers TNT Express <2TN.FSE> wollen die Amerikaner zudem nun mit mehr Bargeld als bisher vorgesehen finanzieren. Ferner sollen die UPS-Aktionäre eine Quartalsdividende von 0,57 Dollar erhalten. Die Papiere gaben zunächst nach, legten zuletzt aber moderat um 0,04 Prozent auf 78,10 Dollar zu./tav/he


    Schreibe Deinen Kommentar

     

    Disclaimer

    Enthaltene Werte

    WertpapierKursZeitPerf. %
    4.579,787
    19.09.
    -0,30
    17.279,74
    19.09.
    +0,08
    4.100,093
    19.09.
    -0,07
    -
    -
     

    Nachrichtenagentur

    Die Nachrichtenagentur dpa-AFX zählt zu den führenden Anbietern von Finanz- und Wirtschaftsnachrichten in deutscher und englischer Sprache. Gestützt auf ein internationales Agentur-Netzwerk berichtet dpa-AFX unabhängig, zuverlässig und schnell von allen wichtigen Finanzstandorten der Welt.

    Die Nutzung der Inhalte in Form eines RSS-Feeds ist ausschließlich für private und nicht kommerzielle Internetangebote zulässig. Eine dauerhafte Archivierung der dpa-AFX-Nachrichten auf diesen Seiten ist nicht zulässig. Alle Rechte bleiben vorbehalten. (dpa-AFX)

    RSS-Feed dpa-AFX

    Weitere Nachrichten des Autors

    TitelLeser
    521
    467
    334
    331
    329
    TitelLeser
    1452
    1423
    1359
    884
    861
    TitelLeser
    10524
    5509
    4935
    4723
    4374
    TitelLeser
    24751
    23732
    22932
    20668
    16763

    Top Nachrichten aus der Rubrik