Konjunkturtermine Chinesische Konjunkturdaten im Anmarsch

     |  06.05.2012, 15:00  |  1671  |  0
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    In der kommenden Handelswoche dürfte sich die internationale Finanzwelt vor allem für aktuelle Konjunkturdaten aus China interessieren.
    Noch immer wird dem Reich der Mitte nämlich die Rolle einer globalen Konjunkturlokomotive zugestanden. In der Nacht zum Mittwoch erfahren die Investoren, wie sich die chinesischen Konsumenten- und Produzentenpreise im April entwickelt haben. Danach steht noch die Handelsbilanz sowie aktuelle Zahlen zur Industrieproduktion bzw. den Einzelhandelsumsätzen (Donnerstag) zur Bekanntgabe an. Die deutsche Wirtschaft – die häufig auch als europäische Konjunkturlokomotive betrachtet wird – zeigte sich zuletzt in etwas schwächerer Verfassung. Nun hoffen die Anleger, dass es sich dabei um einen temporäre Erscheinung gehandelt hat. Von der Veröffentlichung aktueller Daten zu den Aufträgen in der Industrie, zur Industrieproduktion, zur Handelsbilanz und zur Inflation erhofft man sich neue Hinweise für den künftigen Trend.
        
    Relativ ereignisarme Woche in den USA

    In den USA verspricht beim Blick auf den Konjunkturkalender, vor allem die zweite Wochenhälfte spannend zu werden. Am Donnerstag sorgen nämlich wie gewohnt die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe für ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. Beim letzten Update gab es eine zwar eine positive Überraschung – diese wurde allerdings von dem negativen Monatsbericht vom Freitag überschattet. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll es zu einem leichten Anstieg von 365.000 auf 366.000 Anträge gekommen sein. Des Weiteren erfahren die Investoren, wie sich die US-Handelsbilanz im März und die Im- und Exportpreise im April entwickelt haben. Vor dem Wochenende müssen dann noch zwei Termine überstanden werden: die US-Produzentenpreise sowie der von der Uni Michigan ermittelte Index zum Konsumentenvertrauen. Letzterer übertraf beim Ende April erfolgten Update die Erwartungen der Analysten recht deutlich und verbesserte sich von 75,7 auf 76,4 Zähler.


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    Wertpapier: DAX

    Themen: Konjunktur

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    Konjunkturtermine Chinesische Konjunkturdaten im Anmarsch

    In der kommenden Handelswoche dürfte sich die internationale Finanzwelt vor allem für aktuelle Konjunkturdaten aus China interessieren.
    Noch immer wird dem Reich der Mitte nämlich die Rolle einer globalen Konjunkturlokomotive zugestanden. In der Nacht zum Mittwoch erfahren die Investoren, wie sich die chinesischen Konsumenten- und Produzentenpreise im April entwickelt haben. Danach steht noch die Handelsbilanz sowie aktuelle Zahlen zur Industrieproduktion bzw. den Einzelhandelsumsätzen (Donnerstag) zur Bekanntgabe an. Die deutsche Wirtschaft – die häufig auch als europäische Konjunkturlokomotive betrachtet wird – zeigte sich zuletzt in etwas schwächerer Verfassung. Nun hoffen die Anleger, dass es sich dabei um einen temporäre Erscheinung gehandelt hat. Von der Veröffentlichung aktueller Daten zu den Aufträgen in der Industrie, zur Industrieproduktion, zur Handelsbilanz und zur Inflation erhofft man sich neue Hinweise für den künftigen Trend.
        
    Relativ ereignisarme Woche in den USA

    In den USA verspricht beim Blick auf den Konjunkturkalender, vor allem die zweite Wochenhälfte spannend zu werden. Am Donnerstag sorgen nämlich wie gewohnt die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe für ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. Beim letzten Update gab es eine zwar eine positive Überraschung – diese wurde allerdings von dem negativen Monatsbericht vom Freitag überschattet. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll es zu einem leichten Anstieg von 365.000 auf 366.000 Anträge gekommen sein. Des Weiteren erfahren die Investoren, wie sich die US-Handelsbilanz im März und die Im- und Exportpreise im April entwickelt haben. Vor dem Wochenende müssen dann noch zwei Termine überstanden werden: die US-Produzentenpreise sowie der von der Uni Michigan ermittelte Index zum Konsumentenvertrauen. Letzterer übertraf beim Ende April erfolgten Update die Erwartungen der Analysten recht deutlich und verbesserte sich von 75,7 auf 76,4 Zähler.

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    Jörg Bernhard arbeitet seit 2002 als freier Wirtschaftsjournalist und hat sich innerhalb des Themenkomplexes Börse & Investment auf die Bereiche Rohstoffe und Zertifikate spezialisiert. Derzeit arbeitet er für diverse Internetportale und Fachpublikationen.

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