Neu auf wallstreet:online? Jetzt kostenlos registrieren!
Registrieren | Login
x
Benutzername:

Passwort:

Angemeldet bleiben
Passwort vergessen?

    Aktien Frankfurt Eröffnung Starkes Minus - Unsicherheit nach Griechenland-Wahl

    Nachrichtenagentur: dpa-AFX
     |  07.05.2012, 09:19  |  518 Aufrufe  |   | 

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Die starke Unsicherheit nach der Wahl in Griechenland hat den deutschen Aktienmarkt am Montag tief ins Minus gedrückt. Der Leitindex büßte im frühen Handel 2,26 Prozent auf 6.413,31 Punkte ein. Am Freitag hatte das Börsenbarometer auf Wochensicht bereits 3,4 Prozent eingebüßt. Für den MDax ging es zum Wochenstart um 1,16 Prozent auf 10.466,49 Punkte bergab und der TecDax verlor 2,07 Prozent auf 765,33 Punkte.

    In Griechenland zeichnet sich nach den Parlamentswahlen eine äußerst schwierige Regierungsbildung ab. Nach Auszählung von mehr als 98 Prozent der abgegebenen Stimmen haben die Verfechter des umstrittenen Sparprogramms die Mehrheit im Parlament um zwei Abgeordnete verfehlt. Die konservative Nea Dimokratia (ND) und die sozialdemokratische Pasok entsenden zusammen 149 Abgeordnete in das 300-köpfige Parlament. 'Eine mögliche Regierung zwischen ND und Pasok wird auf wackeligen Beinen stehen', schrieben die Analysten Thomas Gitzel und Oliver Schlumpf von der VP Bank. Der Gegenwind der Extremisten sei groß. Neue ehrgeizige Sparprogramme dürften nicht mehr durchsetzbar sein. Die Reformen verlieren den Experten zufolge den Rückhalt in der Bevölkerung und gefährden den sozialen Frieden.

    In Frankreich wurde zudem der Sozialist Francois Hollande wie erwartet zum Staatspräsidenten gewählt. Der Politiker hatte sich im Wahlkampf gegen den strikten Sparkurs Deutschlands gestellt. 'Bon Voyage Sparkurs, Bonjour Finanzchaos', lautete das Fazit von David Buik, Marktbeobachter bei BGC Partners, nach den Wahlen in Frankreich und Griechenland. Der Wahlausgang in Frankreich habe zwar die Schlagzeilen bestimmt, das uneindeutige und gefährliche Ergebnis in Griechenland sowie die prekäre Finanzlage Spaniens dürften allerdings viel schwerwiegender sein./la/ck


    Schreibe Deinen Kommentar

     

    Disclaimer

    Enthaltene Werte

    WertpapierKursZeitPerf. %
    9.286,37
    16:15 
    -1,02
    15.670,33
    16:15 
    -0,95
    1.225,81
    16:15 
    -1,75

    Nachrichtenagentur

    Die Nachrichtenagentur dpa-AFX zählt zu den führenden Anbietern von Finanz- und Wirtschaftsnachrichten in deutscher und englischer Sprache. Gestützt auf ein internationales Agentur-Netzwerk berichtet dpa-AFX unabhängig, zuverlässig und schnell von allen wichtigen Finanzstandorten der Welt.

    Die Nutzung der Inhalte in Form eines RSS-Feeds ist ausschließlich für private und nicht kommerzielle Internetangebote zulässig. Eine dauerhafte Archivierung der dpa-AFX-Nachrichten auf diesen Seiten ist nicht zulässig. Alle Rechte bleiben vorbehalten. (dpa-AFX)

    RSS-Feed dpa-AFX

    Weitere Nachrichten des Autors

    TitelLeser
    662
    557
    550
    540
    457
    TitelLeser
    1150
    1100
    1077
    1028
    982
    TitelLeser
    8579
    4012
    3895
    3872
    3730
    TitelLeser
    24872
    23857
    23050
    20796
    16907

    Top Nachrichten aus der Rubrik