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Wahlen und die Märkte WAHLEN in Frankreich, Griechenland und Schleswig-Holstein

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
 |  07.05.2012, 09:34  |  1322 Aufrufe  |   | 

Konservative und Sozialisten verlieren Mehrheit in Griechenland

ATHEN - In Griechenland zeichnet sich nach den Parlamentswahlen eine äußerst schwierige Regierungsbildung ab. Nach Auszählung von mehr als 98 Prozent der abgegebenen Stimmen haben die Verfechter des umstrittenen Sparprogramms die Mehrheit im Parlament um zwei Abgeordnete verfehlt. Der konservativen Nea Dimokratia (ND) und der sozialdemokratischen Pasok entsenden nach Angaben des Innenministeriums in Athen zusammen 149 Abgeordnete in das Parlament. Dort sitzen 300 Abgeordnete. Zunächst hatte sich eine denkbar knappe Mehrheit für beide Parteien abgezeichnet, in der Nacht zum Montag kippte der Vorsprung jedoch. Mit der Auszählung der Stimmen aus Arbeiterregionen rund um Athen schmolz die Zahl der Sitze der beiden Parteien, die in den vergangenen Jahrzehnten immer abwechselnd die Regierung gebildet hatten.

 

Aktien Frankfurt Eröffnung: Starkes Minus - Unsicherheit nach Griechenland-Wahl

FRANKFURT - Die starke Unsicherheit nach der Wahl in Griechenland hat den deutschen Aktienmarkt am Montag tief ins Minus gedrückt. Der Leitindex büßte im frühen Handel 2,26 Prozent auf 6.413,31 Punkte ein. Am Freitag hatte das Börsenbarometer auf Wochensicht bereits 3,4 Prozent eingebüßt. In Griechenland zeichnet sich nach den Parlamentswahlen eine äußerst schwierige Regierungsbildung ab. Nach Auszählung von mehr als 98 Prozent der abgegebenen Stimmen haben die Verfechter des umstrittenen Sparprogramms die Mehrheit im Parlament um zwei Abgeordnete verfehlt. Die konservative Nea Dimokratia (ND) und die sozialdemokratische Pasok entsenden zusammen 149 Abgeordnete in das 300-köpfige Parlament. Der Gegenwind der Extremisten ist groß. Neue ehrgeizige Sparprogramme dürften nicht mehr durchsetzbar sein, so Experten. Die Reformen verlieren den Experten zufolge den Rückhalt in der Bevölkerung und gefährden den sozialen Frieden.

 

Wahlergebnisse drücken Euro auf Drei-Monats-Tief

FRANKFURT - Der Euro ist nach den Wahlen in Frankreich und Griechenland auf den tiefsten Stand seit mehr als drei Monaten gefallen. Die europäische Gemeinschaftswährung fiel am Montag im asiatischen Handel unter die Marke von 1,30 US-Dollar. Zuletzt kostete sie 1,2995 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag noch auf 1,3132 (Donnerstag: 1,3123) Dollar festgesetzt. In der vergangenen Woche war die europäische Gemeinschaftswährung wegen der Unsicherheiten vor den Wahlen bereits um rund zwei Cent gefallen.

 

STICHWORT: Bonus für den Sieger - Besonderheiten des griechischen Wahlrechts

ATHEN - In Griechenland hält das Wahlrecht einen besonderen Bonus für den Sieger bei Parlamentswahlen bereit. Die stärkste Partei erhält als Zuschlag 50 Sitze in der Volksvertretung. 250 der 300 Sitze im Parlament werden mit der einfachen Verhältniswahl verteilt. Im konkreten Fall kommt die konservative Nea Dimokratia (ND) in den Genuss der zusätzlichen Sitze. In Griechenland sind Koalitionsregierungen eher selten. Der Präsident der Republik beauftragt laut Gesetz den Chef der stärksten Partei damit, die Bildung einer Koalitionsregierung auszuloten. Dieses Mandat gilt für drei Tage.

 

Französische Linke im Freudentaumel - Hollande feiert in Paris

PARIS - Frankreichs künftiger Präsident François Hollande hat sich in der Nacht zum Montag von Zehntausenden Anhängern in Paris feiern lassen. Der 57 Jahre alte Sozialist erschien um kurz vor 1.00 Uhr zu einer riesigen Freiluft-Party auf dem geschichtsträchtigen Bastille-Platz und dankte seinen Wählern für das Vertrauen. Am selben Ort hatte 1789 die Französische Revolution ihren Anfang genommen. Mit Spannung wurde am Montagmorgen die Reaktion der europäischen Börsen auf den Linksrutsch in Frankreich erwartet. Hollande plädiert für einen deutlich weniger harten Sparkurs in der Eurokrise. In ganz Europa. Mit François Hollande wird erstmals seit dem Ende der Mitterrand-Ära vor 17 Jahren wieder ein Sozialist Präsident in Frankreich. Der langjährige Parteivorsitzende gewann am Sonntag deutlich die Stichwahl gegen Sarkozy. Nach jüngsten Zahlen des Innenministeriums aus der Nacht kam er auf 51,7 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag nach vorläufigen Zahlen bei rund 81 Prozent.

 

Bundesregierung: Hollande muss Fiskalpakt garantieren - Keine neuen Ausgaben

BERLIN/BRÜSSEL - Unabhängig von der Wahl des Sozialisten François Hollande zum neuen Präsidenten Frankreichs hat die Bundesregierung teuren Konjunkturprogrammen für Europa auf Pump eine klare Absage erteilt. Berlin zeigte sich allerdings grundsätzlich offen für Initiativen für mehr Wirtschaftswachstum. Rückendeckung bekam Hollande, der sich für staatliche Konjunkturprogramme stark macht, allerdings von der EU-Kommission in Brüssel. Hollande, der sich gegen den konservativen Amtsinhaber Nicolas Sarkozy durchsetzte, kritisierte den von 25 EU-Staaten vereinbarten Fiskalpakt mit den scharfen Sparvorgaben. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich während des Wahlkampfes auf die Seite Sarkozys gestellt, der sie in vielen zentralen Maßnahmen gegen die Euro-Schuldenkrise unterstützt hatte.

 

Obama gratuliert Hollande

WASHINGTON - US-Präsident Barack Obama hat seinem künftigen französischen Kollegen François Hollande zum Wahlsieg gratuliert. Er wolle mit Hollande in Wirtschafts- und Sicherheitsfragen eng zusammenarbeiten, sagte Obama ihm nach Angaben des Weißen Hauses in einem Telefongespräch. Beide hätten die Wichtigkeit der Allianz zwischen den Völkern Frankreichs und der USA betont, hieß es. Obama habe Hollande eingeladen, ihn noch vor dem Gipfel der G8-Staaten in Camp David und dem anschließenden Nato-Gipfel in Chicago Mitte Mai im Weißen Haus zu besuchen.

 

Unklare Machtverhältnisse in Kiel - SPD will 'Dänen-Ampel'

KIEL- Politkrimi in Kiel: Die Landtagswahl hat am Sonntag unklare Machtverhältnisse in Schleswig-Holstein gebracht. Die bisher regierende CDU landete prozentual hauchdünn vor der oppositionellen SPD. Beide Parteien errangen aber gleich viel Sitze im neuen Landtag. Dort reicht es weder für Schwarz-Gelb noch für Rot-Grün. Als wahrscheinlichste Koalition zeichnet sich ein Bündnis aus SPD, Grünen und Südschleswigschem Wählerverband (SSW) - die 'Dänen-Ampel' - ab. Diese hat aber nur eine riskante Ein-Stimmen-Mehrheit. Eine Woche vor der bundespolitisch wichtigeren Wahl in Nordrhein-Westfalen feierte die angeschlagene FDP ein unerwartet starkes Comeback. Die Piraten setzten ihren Siegeszug fort. Die Linke patzte dagegen.

Nach dem vorläufigen amtlichen Ergebnis siegte die CDU mit 30,8 Prozent. Die SPD auf 30,4 Prozent auf den zweiten Platz. Beide erhoben den Anspruch, die neue Regierung zu bilden.

 

Deutsche Anleihen: Kursgewinne nach Wahlen in Griechenland und Frankreich

FRANKFURT - Am deutschen Rentenmarkt haben die Wahlergebnisse aus Frankreich und Griechenland am Montag zu Kursgewinnen geführt. Der richtungweisende Euro-Bund-Future stieg zum Handelsauftakt am Morgen um 0,2 Prozent auf 142,33 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank um zwei Stellen auf 1,56 Prozent. Die Finanzmärkte reagierten mit Verunsicherung auf die Wahlergebnisse vom Wochenende. In Frankreich wurde der Sozialist Francois Hollande wie erwartet zum Staatspräsidenten gewählt. In Griechenland büßen die großen Parteien ihre Mehrheit aller Wahrscheinlichkeit nach ein. Damit steigen die Bedenken, wie es in der europäischen Schuldenkrise weitergeht. Hollande hatte sich im Wahlkampf gegen den strikten Sparkurs Deutschlands gestellt. Inwieweit sich die neue griechische Regierung zum eingeschlagenen Sanierungskurs des Landes bekennen wird, ist unklar

 

Wahlergebnisse drücken Euro auf Drei-Monats-Tief

FRANKFURT - Der Euro ist nach den Wahlen in Frankreich und Griechenland auf den tiefsten Stand seit mehr als drei Monaten gefallen. Die europäische Gemeinschaftswährung fiel am Montag im asiatischen Handel unter die Marke von 1,30 US-Dollar. Zuletzt kostete sie 1,2985 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag noch auf 1,3132 (Donnerstag: 1,3123) Dollar festgesetzt. In der vergangenen Woche war die europäische Gemeinschaftswährung wegen der Unsicherheiten vor den Wahlen bereits um rund zwei Cent gefallen

 

Ölpreise fallen nach Wahlen in Frankreich und Griechenland

SINGAPUR - Die Ölpreise sind am Montag nach den Wahlen in Frankreich und Griechenland unter Druck geraten. Zudem wirkten die schwachen Arbeitsmarktdaten vom Freitag im frühen Handel nach. Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am Morgen 112,40 US-Dollar. Das waren 78 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI fiel deutlicher um 1,40 Dollar auf 97,12 Dollar. Die Finanzmärkte reagierten mit Verunsicherung auf die Wahlergebnisse vom Wochenende. In Frankreich wurde der Sozialist Francois Hollande wie erwartet zum Staatspräsident gewählt. In Griechenland büßen die großen Parteien ihre Mehrheit aller Wahrscheinlichkeit nach ein.

 

Aktien Europa Eröffnung: Deutliches Minus - Sorgen über Europas Kurs nach Wahlen

PARIS/LONDON - Wegen Sorgen über den weiteren Kurs Europas in der Schuldenkrise haben die europäischen Börsen am Montag ihre Talfahrt fortgesetzt. Händler verwiesen auf die deutlichen Kursverluste an den asiatischen Aktienmärkten nach den Wahlen in Frankreich und Griechenland. Auch der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial lieferte eine schwache Vorgabe. Im frühen Handel büßte der EuroStoxx 50 1,73 Prozent auf 2.209,43 Punkte ein. Bereits an den vergangenen zwei Handelstagen hatte der Leitindex der Eurozone Abschläge erlitten und am Freitag mit mehr als vier Prozent den zweithöchsten Wochenverlust seit Jahresbeginn verzeichnet. In Paris ging es für den Cac 40 am Montagmorgen um 1,66 Prozent auf 3.109,56 Punkte nach unten. Derweil blieb die Börse in London feiertagsbedingt geschlossen.

 

Aktien Asien: Verluste - Sorgen über Kurs Europas nach Wahlen

HONGKONG/MUMBAI/SHANGHAI/SINGAPUR/TOKIO - Nach Wahlen in Frankreich und Griechenland haben Sorgen über den weiteren Kurs Europas in der Schuldenkrise die asiatischen Aktienmärkte belastet. Sie knüpften am Montag an die schwache Entwicklung der vergangenen beiden Handelstage an. Als weiteren Belastungsfaktor sahen Börsianer den US-Arbeitsmarktbericht vom Freitagnachmittag, dem zufolge die Beschäftigung in der weltgrößten Volkswirtschaft im April weniger stark zugenommen hat als erwartet. Der MSCI Asia Apex 50, der die Aktienkurse der 50 größten Unternehmen Asiens exklusive Japan abbildet, büßte 2,33 Prozent auf 831,24 Punkte ein. In Tokio schloss der Leitindex Nikkei 225 nach einer zweitägigen Handelspause um 2,78 Prozent schwächer bei 9.119,14 Punkten und sank damit auf den tiefsten Stand seit Mitte Februar.

 

/zb

 



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