Ackermann - Bankenrettung Bankenrettungsfonds gegen Re-Nationalisierung

     |  07.05.2012, 12:50  |  457  |  0
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    Rettungsfonds für Europas Banken: Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann fordert die Einrichtung eines europäischen Bankenrettungsfonds. Ein solcher Fonds zur geordneten Sanierung oder Abwicklung von Banken sei „wünschenswerter denn je – zur Stabilisierung von Bankensystemen, zur Restrukturierung auch großer grenzüberschreitender Banken, zur Sicherung des Finanzbinnenmarkts und zur Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen durch nationale Regelungen“, sagte Ackermann gegenüber dem Nachrichten-Magazin "Der Spiegel". Die Re-Nationalisierung der europäischen Bankenmärkte sei „besorgniserregend“.
     
    Derzeit lotet die Europäische Zentralbank (EZB) Möglichkeiten aus, wie die Kompetenzen des Rettungsfonds ESM ausgeweitet werden können. Euro-Gruppen-Chef Jean- Claude Juncker hatte EZB-Chef Mario Draghi vor zwei Wochen diesbezüglich um Rat gebeten. Bislang soll der Fonds nur klammen Regierungen aushelfen dürfen, die im Gegenzug harte Auflagen erfüllen müssen. Seit neuestem werden allerdings hinter verschlossenen Türen auch direkte ESM-Hilfen an Banken diskutiert. In Brüssel befasst sich ebenfalls eine Arbeitsgruppe mit dem heiklen Thema, berichtet der "Spiegel". Noch stemmt sich die Bundesregierung gegen direkten Zuschüsse der Rettungsfonds ESM und EFSF an Banken.
     
    Knallharte Auflagen im Gegenzug für direkte Hilfen durch den Rettungsschirm ESM fordert unter anderem der Oxford-Professor und Regierungsberater Clemens Fuest: „Spanien muss die Aufsicht über seine Banken nach Brüssel abgeben“, so Fuest.
     

    Wertpapier: Deutsche Bank

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    Ackermann - Bankenrettung Bankenrettungsfonds gegen Re-Nationalisierung

     

    Rettungsfonds für Europas Banken: Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann fordert die Einrichtung eines europäischen Bankenrettungsfonds. Ein solcher Fonds zur geordneten Sanierung oder Abwicklung von Banken sei „wünschenswerter denn je – zur Stabilisierung von Bankensystemen, zur Restrukturierung auch großer grenzüberschreitender Banken, zur Sicherung des Finanzbinnenmarkts und zur Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen durch nationale Regelungen“, sagte Ackermann gegenüber dem Nachrichten-Magazin "Der Spiegel". Die Re-Nationalisierung der europäischen Bankenmärkte sei „besorgniserregend“.
     
    Derzeit lotet die Europäische Zentralbank (EZB) Möglichkeiten aus, wie die Kompetenzen des Rettungsfonds ESM ausgeweitet werden können. Euro-Gruppen-Chef Jean- Claude Juncker hatte EZB-Chef Mario Draghi vor zwei Wochen diesbezüglich um Rat gebeten. Bislang soll der Fonds nur klammen Regierungen aushelfen dürfen, die im Gegenzug harte Auflagen erfüllen müssen. Seit neuestem werden allerdings hinter verschlossenen Türen auch direkte ESM-Hilfen an Banken diskutiert. In Brüssel befasst sich ebenfalls eine Arbeitsgruppe mit dem heiklen Thema, berichtet der "Spiegel". Noch stemmt sich die Bundesregierung gegen direkten Zuschüsse der Rettungsfonds ESM und EFSF an Banken.
     
    Knallharte Auflagen im Gegenzug für direkte Hilfen durch den Rettungsschirm ESM fordert unter anderem der Oxford-Professor und Regierungsberater Clemens Fuest: „Spanien muss die Aufsicht über seine Banken nach Brüssel abgeben“, so Fuest.
     
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