Neu auf wallstreet:online? Jetzt kostenlos registrieren!
Push-Kurse an | Registrieren | Login

    Devisen Euro leicht im Minus - Griechenland sorgt weiter für Nervosität

    Nachrichtenagentur: dpa-AFX
     |  08.05.2012, 08:08  |  527  |  0
    (
    1
    Bewertung)

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro ist am Dienstag im frühen Handel wieder unter Druck geraten, konnte sich aber über der Marke von 1,30 US-Dollar behaupten. Die Blicke der Anleger richten sich nach Athen, wo der erste Versuch, nach den Wahlen eine Regierung zu bilden, am Vorabend gescheitert ist. Die europäische Gemeinschaftswährung fiel im asiatischen Handel bis auf 1,3026 Dollar und notierte zuletzt leicht erholt bei 1,3037 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,3033 (Freitag: 1,3132) Dollar festgesetzt.

    Nach dem Kursrutsch vom Vortag - die Wahlergebnisse aus Frankreich und Griechenland hatten den Euro zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit drei Monaten gedrückt - fiel die Erholung überschaubar aus. 'Kein Wunder, schließlich droht neues Ungemach', sagt Commerzbank-Devisenexperte Ulrich Leuchtmann. Nachdem die Nea Dimokratia (ND), die als stärkste Partei aus den griechischen Parlamentswahlen hervorgegangen ist, das Scheitern der Koalitionsverhandlungen bekanntgab, ist die Hoffnung auf eine Regierungsbildung dahin.

    'Es ist zu befürchten, dass neue Hilfsgelder für das Land zunächst eingefroren werden', sagt Ulrich Wortberg, Währungsanalyst bei der Landesbank Hessen-Thüringen. Extremszenarien, wie beispielsweise der Austritt Griechenlands aus der Währungsunion oder die Zahlungsunfähigkeit des Landes machten die Runde. Datenseitig bleibt es im Handelsverlauf vergleichsweise ruhig, lediglich die März-Produktionszahlen der deutschen Industrie könnten Interesse auf sich ziehen. Nach dem auch witterungsbedingt deutlichen Minus im Vormonat wird mit einer Erholung gerechnet./hbr/stk

    Wertpapier: EUR/USD

    (
    1
    Bewertung)

    Schreibe Deinen Kommentar

     

    Disclaimer

    Devisen Euro leicht im Minus - Griechenland sorgt weiter für Nervosität

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro ist am Dienstag im frühen Handel wieder unter Druck geraten, konnte sich aber über der Marke von 1,30 US-Dollar behaupten. Die Blicke der Anleger richten sich nach Athen, wo der erste Versuch, nach den Wahlen eine Regierung zu bilden, am Vorabend gescheitert ist. Die europäische Gemeinschaftswährung fiel im asiatischen Handel bis auf 1,3026 Dollar und notierte zuletzt leicht erholt bei 1,3037 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,3033 (Freitag: 1,3132) Dollar festgesetzt.

    Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.

    Abbrechen

    Enthaltene Werte

    WertpapierKursZeitPerf. %
    1,12289USD
    16:48:10
    -0,74

    Weitere Nachrichten des Autors

    TitelLeser
    688
    475
    451
    383
    345
    254
    252
    247
    247
    234
    TitelLeser
    1839
    1048
    844
    835
    835
    759
    751
    743
    738
    713
    TitelLeser
    1839
    1754
    1678
    1652
    1624
    1570
    1566
    1454
    1427
    1413
    TitelLeser
    44773
    13629
    13194
    9523
    8633
    8616
    7561
    7129
    6341
    6023

    Top Nachrichten aus der Rubrik