ROUNDUP Deutsche Telekom will sich stärker für Startups öffnen

    Nachrichtenagentur: dpa-AFX
     |  08.05.2012, 13:55  |  379 Aufrufe  |   | 

    BERLIN (dpa-AFX) - Die Deutsche Telekom will sich künftig stärker für Kooperationen mit Startup-Unternehmen und andere Partner öffnen. Das kündigte Konzernchef René Obermann am Dienstag in Berlin zum Auftakt der Konferenz Next an. Zur Förderung von innovativen Geschäftsideen werde die Deutsche Telekom ein eigenes Inkubator-Programm mit dem Namen 'hub:raum' in der Hauptstadt gründen.

    Das Telekom-Projekt soll Geschäftsgründern eine faire Startfinanzierung bis zu 300 000 Euro bieten. Außerdem will die Telekom Büroräume vermitteln und die Startup-Unternehmen mit einer Telekommunikations-Infrastruktur ausstatten. 'Wir müssen Innovation von draußen reinholen. Wir öffnen uns', sagte Obermann. 'Große Unternehmen müssen lernen, zu tanzen und mit Partnern umzugehen.'

    Das Inkubator-Programm der Telekom wird von den Managern Min-Kin Mak und Peter Borchers geleitet. Die Abteilung wird in der Geschäftseinheit New Biz & Partnering der Deutschen Telekom angesiedelt. Interessierte Startups können sich von sofort an auf der Webseite www.hubraum.telekom.com um Aufnahme in das Programm bewerben. Pro Jahr sollen etwa zehn bis 15 Startups aufgenommen werden.

    Obermann sprach von einem 'T-Incubator' und betonte, 'hub:raum' sei Teil der Strategie der Telekom, sich nicht auf das Bereitstellen von 'dummen Röhren' (dumb pipes) reduzieren zu lassen. Angesicht sinkender Preise und eines enorm gestiegenen Datenvolumens werde die Telekom auf 'smarter Connectivity' setzen und ihren Kunden einen nahtlosen Übergang zwischen verschiedenen technischen Netzwerken wie 3G (UMTS), 4G (LTE) und WiFi bieten. 'Das Gerät verbindet sich mit dem besten Netzwerk automatisch, ohne dass der Kunde etwas unternehmen muss.'

    Die Öffnung der Deutschen Telekom soll nach Obermanns Angaben auch technische Schnittstellen (API) umfassen. So sollen Partner-Unternehmen künftig verstärkt auf Netzwerk-Schnittstellen, die Abrechnungssysteme der Telekom oder Netzwerke für die Maschinen-zu-Maschinen-Kommunikation zugreifen können. Ergänzt werde dies durch Partnerschaften, wie sie die Telekom bereits mit Firmen wie Groupon oder Lookout eingegangen sei. Die nächste große Herausforderung für die Branche bestehe darin, eine noch höhere Kundenzufriedenheit zu erreichen. Neben der bestmöglichen Konnektivität spielten dabei vor allem die Themen Sicherheit und Einfachheit eine Rolle.

    Die Next bezeichnet sich als 'führende europäische Konferenz für die digitale Industrie'. Sie findet noch bis Mittwoch in Berlin-Kreuzberg statt./chd/DP/wiz


    Schreibe Deinen Kommentar

     

    Disclaimer

    Enthaltene Werte

    WertpapierKursZeitPerf. %
    17,215EUR
    11:28:04
    -0,61
    7,43USD
    02:10:00
    0,00

    Nachrichtenagentur

    Die Nachrichtenagentur dpa-AFX zählt zu den führenden Anbietern von Finanz- und Wirtschaftsnachrichten in deutscher und englischer Sprache. Gestützt auf ein internationales Agentur-Netzwerk berichtet dpa-AFX unabhängig, zuverlässig und schnell von allen wichtigen Finanzstandorten der Welt.

    Die Nutzung der Inhalte in Form eines RSS-Feeds ist ausschließlich für private und nicht kommerzielle Internetangebote zulässig. Eine dauerhafte Archivierung der dpa-AFX-Nachrichten auf diesen Seiten ist nicht zulässig. Alle Rechte bleiben vorbehalten. (dpa-AFX)

    RSS-Feed dpa-AFX

    Weitere Nachrichten des Autors

    TitelLeser
    947
    821
    630
    593
    521
    438
    434
    428
    407
    406
    TitelLeser
    4752
    1434
    1080
    1065
    957
    947
    821
    819
    797
    773
    TitelLeser
    4752
    3655
    3079
    3008
    3006
    2813
    2715
    2085
    2006
    1925
    TitelLeser
    23413
    15629
    14330
    14316
    11672
    11627
    11009
    10611
    10040
    9667

    Top Nachrichten aus der Rubrik