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Geringeres Volumen, niedrigerer Wert Interesse an Fusionen und Akquisitionen im Rohstoffsektor immer noch groß

Gastautor: Björn Junker
 |  08.05.2012, 17:09  |  1014 Aufrufe  |   | 

Zwar gingen Volumen und Wert von Fusionen und Akquisitionen im Rohstoffsektor im ersten Quartal des laufenden Jahres zurück, doch nach Ansicht der Experten von Ernst & Young bleibt das Interesse an solchen Deals nach wie vor groß.

In den ersten drei Monaten 2012 fiel die Zahl solcher Transaktionen um 34% auf 195, während der Wert der Deals um 20% auf 25,3 Mrd. Dollar zurückgegangen ist, berichten die Analysten. Zehn so genannte Megadeals mit einem Wert von mehr als 1 Mrd. Dollar wurden gemeldet, doppelt so viel wie im gleichen Zeitraum 2011. Doch Ernst & Young wies darauf hin, dass die durchschnittliche Transaktionsgröße nur noch bei 130 Mio. Dollar lag statt wie bei 134 Mio. Dollar im Vorjahresquartal oder bei 150 Mio. Dollar im letzten Quartal 2011.

Allerdings seien noch viele Deals in der Pipeline, darunter nicht zuletzt die geplante Fusion von Glencore (WKN A1JAGV) und Xstrata (WKN 552834), was darauf hindeute, dass noch substanzielles Interesse am Abschluss solcher Transaktionen bestehe, so Ernst & Young.

Die Bergbauunternehmen seien immer weniger geneigt, die Volatilität auszusitzen und bereit, opportunistisch und strategisch zu handeln. Robuste, langfristige Nachfrageaussichten und starke Bilanzen würden die Fusions- und Akquisitionsaktivitäten das ganze Jahr über anheizen, sind sich die Analysten sicher.

Die Experten führen weiter aus, dass die relativ niedrigen Bewertungen im aktuell unsicheren Umfeld das Interesse von Investoren auf sich zögen, aber nur die „schnelleren und fitteren“ Unternehmen das beste aus diesen Gelegenheiten machen könnten.

Als Beweggründe für Fusionen und Akquisitionen sehen die Analysten die Notwendigkeit, sich Rohstoffe zu sichern sowie das Bestreben von Unternehmen, ihre Durchdringung von Wachstumsmärkten auszuweiten und ihren Marktanteil zu konsolidieren, an.


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