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ROUNDUP/Aktien Europa Schluss EuroStoxx fällt auf Dezember-Stand

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
 |  08.05.2012, 18:56  |  702 Aufrufe  |   | 

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Sorgen um die unsichere politische Lage in Griechenland und den Sparkurs der Eurozone haben die wichtigsten europäischen Aktienmärkte am Dienstag schwer belastet. Der EuroStoxx 50 rutschte letztlich um 2,06 Prozent auf 2.236,11 Punkte ab - das tiefste Schlussniveau seit Mitte Dezember vergangenen Jahres. Für den CAC 40 ging es in Paris sogar um 2,78 Prozent nach unten auf 3.124,80 Punkte. Der am Vortag feiertagsbedingt nicht berechnete FTSE 100 sank um 1,78 Prozent auf 5.554,55 Punkte. Der 'Footsie' schloss ebenfalls seit Dezember nie tiefer. Der griechische ASE-Index brach sogar auf das niedrigste Niveau seit zwei Jahrzehnten ein.

Die Wahlergebnisse in Frankreich und Griechenland beunruhigen die Befürworter einer strikten Sparpolitik in Europa. In Griechenland drohen sogar Neuwahlen, nachdem die Verfechter des im Volk umstrittenen Sparprogramms die Mehrheit im Parlament um zwei Abgeordnete verfehlt haben und der erste Anlauf zur Sondierung von möglichen Wegen zur Regierungsbildung bereits gescheitert ist. Nun haben die Radikalen Linken den Auftrag, nach einer Koalition zu suchen. Sorgen um den Sparkurs in der Eurozone ließen die Anleger wieder risikoscheu werden, hieß es am Markt.

Besonders deutlich erwischte es Rohstoffwerte und Automobiltitel , deren Branchenindizes jeweils um mehr als 3 Prozent einknickten. Gegen den Trend konnte dagegen nur der Telekomsektor moderat zulegen. Dies verdankte er einem Kurssprung von 17,02 Prozent bei den Papieren von KPN , die damit auf 7,583 Euro emporschossen. Der Mobilfunkanbieter America Movil von Carlos Slim will den Anteil am niederländischen Telekomkonzern von derzeit knapp unter 5 Prozent auf 28 Prozent aufstocken und bietet dafür mit 8 Euro je Aktie insgesamt 2,6 Milliarden Euro. KPN hält die Offerte aber für zu niedrig. Sie spiegele den Wert des Unternehmens nicht wider, hieß es. Die Niederländer erwägen sämtliche Optionen und holten sich die Investmentbanken JPMorgan und Goldman Sachs als Berater ins Boot.

Finanztitel standen indes europaweit ebenfalls unter Abgabedruck, besonders für Kurse griechischer Banken ging es deutlich abwärts. Im Leitindex waren ING mit minus 5,56 Prozent das Schlusslicht, gefolgt von Papieren der Societe Generale mit einem Abschlag von 4,75 Prozent. Auch im 'Footsie' ging es für die zunächst festeren HSBC-Papiere nach zwischenzeitlichen Gewinnen letztlich um 1,17 Prozent nach unten. Die britische Großbank startete wie viele Konkurrenten mit einem Gewinnrückgang ins Jahr, wofür vor allem ein Bilanzierungseffekt durch die Neubewertung der eigenen Verbindlichkeiten verantwortlich war. Operativ lief das Geschäft aber besser als im Vorjahr und übertraf auch die Analystenerwartungen./ag/wiz


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