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Tarifverhandlungen in der Südwest-Metallindustrie vertagt

Autor: dpa-AFX
 |  08.05.2012, 20:48  |  171 Aufrufe  |   0  | 

SINDELFINGEN (dpa-AFX) - Die Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie müssen voraussichtlich in die fünfte Runde. Am Dienstagabend wurden die Gespräche für die 800.000 Beschäftigten im wichtigen Tarifgebiet Baden-Württemberg ohne Annäherung auf den 15. Mai vertagt. Die Arbeitgeber kamen der Aufforderung der IG Metall nicht nach, bei der vierten Runde in Sindelfingen bei Stuttgart ihr bisheriges Angebot von drei Prozent für 14 Monate zu verbessern. Die Vertreter von Südwestmetall hätten ihre Standpunkte lediglich wiederholt, hieß es aus der Verhandlungskommission der Gewerkschaft.

Vorstellungen, wie eine Lösung des Konfliktes aussehen könne, seien von Arbeitgeberseite noch gar nicht vorgetragen worden. Die Gespräche wurden in verschiedenen Zusammensetzungen geführt, mit voller Besetzung beider Verhandlungsdelegationen, die jeweils etwa ein Dutzend Vertreter umfassen, aber auch von fünf Repräsentanten jeder Seite.

Die IG Metall fordert 6,5 Prozent mehr Geld für die 3,6 Millionen Beschäftigten der Branche sowie die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten und mehr Mitbestimmung bei Leiharbeit./jug/DP/he



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