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Devisen Euro fällt weiter - Sorge um Griechenland steckt Spanien und Italien an

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
 |  09.05.2012, 13:42  |  588 Aufrufe  |   | 

FRANKFURT (dpa-AFX) - Das politische Chaos in Griechenland hat den Euro am Mittwoch weiter unter Druck gebracht. Die europäische Gemeinschaftswährung steuert auf ihren achten Tagesverlust in Serie zu. Am Mittag fiel der Euro bis auf 1,2963 US-Dollar, nachdem er am Morgen noch über der Marke von 1,30 Dollar in den Handel gestartet war.

Die Sorgen um die Zukunft Griechenlands sorgten zur Wochenmitte für hohe Unsicherheit an den Finanzmärkten. Die Rendite der zehnjährigen spanischen Anleihe, ein wichtiger Stressindikator, kletterte erstmals seit Mitte April wieder über die kritisch beäugte Marke von sechs Prozent. Auch Italiens Anleihen gerieten in den Fokus. Der Chef der griechischen Radikallinken, Alexis Tsipras, droht, den Schuldendienst einzustellen.

Erschwerend für den Euro kommen die Probleme der spanischen Banken hinzu. So wird es immer wahrscheinlicher, dass der Staat dem Bankensektor, der immer stärker unter der 2008 geplatzten Immobilienblase leidet, unter die Arme greifen muss.

Ein überraschender Anstieg der deutschen Exporte im März konnte der Gemeinschaftswährung am Vormittag keine nachhaltige Unterstützung liefern. Im weiteren Handelsverlauf stehen keine wichtigen Konjunkturdaten auf der Agenda./hbr/jkr



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Kommentare

ClausSch
09.05.12, 13:51
Zitat:
"Ein überraschender Anstieg der deutschen Exporte im März konnte der Gemeinschaftswährung am Vormittag keine nachhaltige Unterstützung liefern"


Weil dieser Export, zimind. im EUR-Raum, zu großen Teilen auf Pump (Target2, sollte inzw. jedem ein Bgriff sein) finanziert wird.
Jedem Mittelständler (Kleingewerbetreibendem sowieso) hätte man längst den Hahn abgedreht.

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