Devisen Euro fällt weiter - Sorge um Griechenland steckt Spanien und Italien an

    Nachrichtenagentur: dpa-AFX
     |  09.05.2012, 13:42  |  622 Aufrufe  |   | 

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Das politische Chaos in Griechenland hat den Euro am Mittwoch weiter unter Druck gebracht. Die europäische Gemeinschaftswährung steuert auf ihren achten Tagesverlust in Serie zu. Am Mittag fiel der Euro bis auf 1,2963 US-Dollar, nachdem er am Morgen noch über der Marke von 1,30 Dollar in den Handel gestartet war.

    Die Sorgen um die Zukunft Griechenlands sorgten zur Wochenmitte für hohe Unsicherheit an den Finanzmärkten. Die Rendite der zehnjährigen spanischen Anleihe, ein wichtiger Stressindikator, kletterte erstmals seit Mitte April wieder über die kritisch beäugte Marke von sechs Prozent. Auch Italiens Anleihen gerieten in den Fokus. Der Chef der griechischen Radikallinken, Alexis Tsipras, droht, den Schuldendienst einzustellen.

    Erschwerend für den Euro kommen die Probleme der spanischen Banken hinzu. So wird es immer wahrscheinlicher, dass der Staat dem Bankensektor, der immer stärker unter der 2008 geplatzten Immobilienblase leidet, unter die Arme greifen muss.

    Ein überraschender Anstieg der deutschen Exporte im März konnte der Gemeinschaftswährung am Vormittag keine nachhaltige Unterstützung liefern. Im weiteren Handelsverlauf stehen keine wichtigen Konjunkturdaten auf der Agenda./hbr/jkr



    Schreibe Deinen Kommentar

     

    Kommentare

    ClausSch
    09.05.12, 13:51
    Zitat:
    "Ein überraschender Anstieg der deutschen Exporte im März konnte der Gemeinschaftswährung am Vormittag keine nachhaltige Unterstützung liefern"


    Weil dieser Export, zimind. im EUR-Raum, zu großen Teilen auf Pump (Target2, sollte inzw. jedem ein Bgriff sein) finanziert wird.
    Jedem Mittelständler (Kleingewerbetreibendem sowieso) hätte man längst den Hahn abgedreht.

    Disclaimer

    Enthaltene Werte

    WertpapierKursZeitPerf. %
    1,22295
    20.12.
    -0,48

    Nachrichtenagentur

    Die Nachrichtenagentur dpa-AFX zählt zu den führenden Anbietern von Finanz- und Wirtschaftsnachrichten in deutscher und englischer Sprache. Gestützt auf ein internationales Agentur-Netzwerk berichtet dpa-AFX unabhängig, zuverlässig und schnell von allen wichtigen Finanzstandorten der Welt.

    Die Nutzung der Inhalte in Form eines RSS-Feeds ist ausschließlich für private und nicht kommerzielle Internetangebote zulässig. Eine dauerhafte Archivierung der dpa-AFX-Nachrichten auf diesen Seiten ist nicht zulässig. Alle Rechte bleiben vorbehalten. (dpa-AFX)

    RSS-Feed dpa-AFX

    Weitere Nachrichten des Autors

    TitelLeser
    357
    335
    328
    311
    310
    TitelLeser
    1534
    1477
    1150
    1120
    1073
    TitelLeser
    3519
    2663
    2082
    1749
    1679
    TitelLeser
    26024
    25000
    21771
    17844
    15752

    Top Nachrichten aus der Rubrik