Devisen Euro fällt weiter - Sorge um Griechenland steckt Spanien und Italien an

    Nachrichtenagentur: dpa-AFX
     |  09.05.2012, 13:42  |  633 Aufrufe  |   | 

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Das politische Chaos in Griechenland hat den Euro am Mittwoch weiter unter Druck gebracht. Die europäische Gemeinschaftswährung steuert auf ihren achten Tagesverlust in Serie zu. Am Mittag fiel der Euro bis auf 1,2963 US-Dollar, nachdem er am Morgen noch über der Marke von 1,30 Dollar in den Handel gestartet war.

    Die Sorgen um die Zukunft Griechenlands sorgten zur Wochenmitte für hohe Unsicherheit an den Finanzmärkten. Die Rendite der zehnjährigen spanischen Anleihe, ein wichtiger Stressindikator, kletterte erstmals seit Mitte April wieder über die kritisch beäugte Marke von sechs Prozent. Auch Italiens Anleihen gerieten in den Fokus. Der Chef der griechischen Radikallinken, Alexis Tsipras, droht, den Schuldendienst einzustellen.

    Erschwerend für den Euro kommen die Probleme der spanischen Banken hinzu. So wird es immer wahrscheinlicher, dass der Staat dem Bankensektor, der immer stärker unter der 2008 geplatzten Immobilienblase leidet, unter die Arme greifen muss.

    Ein überraschender Anstieg der deutschen Exporte im März konnte der Gemeinschaftswährung am Vormittag keine nachhaltige Unterstützung liefern. Im weiteren Handelsverlauf stehen keine wichtigen Konjunkturdaten auf der Agenda./hbr/jkr

    Wertpapier: EUR/USD


    Schreibe Deinen Kommentar

     

    Kommentare

    ClausSch
    09.05.12, 13:51
    Zitat:
    "Ein überraschender Anstieg der deutschen Exporte im März konnte der Gemeinschaftswährung am Vormittag keine nachhaltige Unterstützung liefern"


    Weil dieser Export, zimind. im EUR-Raum, zu großen Teilen auf Pump (Target2, sollte inzw. jedem ein Bgriff sein) finanziert wird.
    Jedem Mittelständler (Kleingewerbetreibendem sowieso) hätte man längst den Hahn abgedreht.

    Disclaimer

    Enthaltene Werte

    WertpapierKursZeitPerf. %
    1,1088USD
    17:12:50
    -0,49

    Nachrichtenagentur

    Die Nachrichtenagentur dpa-AFX zählt zu den führenden Anbietern von Finanz- und Wirtschaftsnachrichten in deutscher und englischer Sprache. Gestützt auf ein internationales Agentur-Netzwerk berichtet dpa-AFX unabhängig, zuverlässig und schnell von allen wichtigen Finanzstandorten der Welt.

    Die Nutzung der Inhalte in Form eines RSS-Feeds ist ausschließlich für private und nicht kommerzielle Internetangebote zulässig. Eine dauerhafte Archivierung der dpa-AFX-Nachrichten auf diesen Seiten ist nicht zulässig. Alle Rechte bleiben vorbehalten. (dpa-AFX)

    RSS-Feed dpa-AFX

    Weitere Nachrichten des Autors

    TitelLeser
    497
    457
    455
    408
    394
    385
    368
    361
    354
    347
    TitelLeser
    3506
    1111
    1009
    1007
    989
    835
    803
    765
    746
    741
    TitelLeser
    3506
    1766
    1688
    1476
    1441
    1323
    1111
    1098
    1088
    1009
    TitelLeser
    36566
    12864
    12374
    12310
    12118
    11268
    8827
    7976
    7950
    7531

    Top Nachrichten aus der Rubrik