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Rohstoffe Rohöl unter 97 USD Marke unter Sorgen um EZ + Handelsdaten aus China

Nachrichtenquelle: Forexpros
 |  10.05.2012, 09:49  |  401 Aufrufe  |   | 
Forexpros – Rohölfutures sind heute während dem europäischen Morgenhandel mild gesunken, als steigende Ängste über eine Eskalation der Schuldenkrise in der Eurozone und enttäuschende Handelsdaten aus China die Sorgen über einen Rückgang der globalen Nachfrage stärkten.


Auf der New York Mercantile Exchange wurde leichtes, süßes Rohöl für die Junilieferung während dem europäischen Morgenhandel bei 96.66 USD pro Barrel gehandelt, ein Verlust von 0.15%.

Zuvor sind die Preise sogar um 0.3% gesunken und wurden auf einem Tagestief von 96.31 USD pro Barrel gehandelt. Die Preise kamen am Mittwoch auf die 95.17 USD pro Barrel, den tiefsten Wert seit 20. Dezember 2011.

Investoren achten weiterhin auf die politischen Entwicklungen in Griechenland, da das verschuldete Land Probleme hat eine Regierung zu bilden.

Alexis Tsipras, der Vorsitzende der zweitgrößten Partei Griechenlands Syriza stellte am Mittwoch seine Versuche eine neue Regierung zu formen ein, was den sozialistischen Führer Evangelos Venizelos in die Position brachte, einen letzten Versuch zum Formen einer Regierung durchzuführen.

Die politischen Unsicherheiten darüber, dass Griechenland keine Regierung haben wird um sich das nächste Rettungspaket zu sichern stärkten sich, da neue Wahlen immer wahrscheinlicher werden.

Die steigenden Sorgen über die Gesundheit des spanischen Bankensektors waren ebenfalls im Fokus, nachdem die Bank von Spanien am späten Mittwoch offiziell die Anfrage erhielt, den Anteil des viertgrößten Geldgebers des Landes Bankia zu übernehmen.

Die Zinsen für spanischen Schuldverschreibungen mit 10 Jahren Laufzeit sind über die 6% gestiegen und kamen auf den höchsten Wert seit Anfang Dezember, was die Sorgen der Investoren reflektierte sich riskante Finanzinstrumente zu beschaffen.

Es bestehen Sorgen darüber, dass die Schuldenkrise der Region eine breitere Verlangsamung des Wirtschaftswachstums mit sich bringen könnte, welche die Nachfrage an Öl drosselt. Die Eurozone machte 2010 knapp 12% des globalen Ölverbrauchs aus, laut den Daten von British Petroleum.

Die Preise kamen unter Druck, nachdem veröffentlichte Daten zeigten, dass die Exporte und Importe in China im April weniger als erwartet zulegten.

In einem Bericht gab die Customs General Administration of China bekannt, dass sich der Handelsüberschuss des Landes im April gegenüber dem Vormonat von 5.35 Milliarden USD auf 18.42 Milliarden USD erweiterte.

Die Daten zeigten, dass die Exporte im April gegenüber dem Vorjahr um 4.9% gestiegen sind, unter den Erwartungen eines Wachstums von 9.1% und ein leichter Anstieg von 8.9% im März.

Die Importe sind im April moderat um 0.4% gestiegen, deutlich unter den Erwartungen eines 12.5% Anstiegs und ein starker Rückgang gegenüber dem im Vormonat verzeichneten Verlust von 5.3%.

Normalerweise ist eine Erweiterung des Handelsüberschusses eine gute Sache, jedoch scheinen die Ergebnisse des April mehr in Bezug auf schwache Importe zu stehen, was die Sorgen stärkte, dass die zweitgrößte Wirtschaft ein langsameres Wachstum verzeichnet.

Ein größerer Rückgang der zweitgrößten Wirtschaft Chinas würde die globale Expansion in Ungleichgewicht bringen, die bereits aufgrund der Sparmaßnahmen in Europa zu kämpfen hat.

China ist nach den USA der zweitgrößte Verbraucher von Rohöl und war die treibende Kraft der Nachfrage.

Ein größer als erwarteter Anstieg des US Rohölangebots in der letzten Woche zwang Händler dazu, das Bild von Angebot und Nachfrage neu zu zeichnen.

Das US Energy Department gab in seinem wöchentlichen Bericht bekannt, dass die Rohölbestände in der letzten Woche um 3.7 Millionen Barrel gestiegen sind und insgesamt bei 379.5 Millionen Barrel lagen, dem höchsten Wert seit August 1990. Somit wurden die Sorgen eines Rückgangs der Nachfrage seitens den USA gestärkt.

Die USA sind der größte Ölverbraucher und machen knapp 22% des globalen Verbrauchs aus.

Auf der ICE Futures Exchange wurden Ölfutures der Sorte Brent für die Junilieferung mit einem Verlust von 0.05% und einem Preis von 113.14 USD pro Barrel gehandelt, wobei die Differenz zwischen beiden Kontrakten bei 16.48 USD pro Barrel stand.

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