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    Europäische Börsen gehen erholt aus dem Handel

     |  10.05.2012, 19:33  |  1156 Aufrufe  |   | 
    Am Donnerstag traten an den europäischen Börsen die Sorgen der Anleger um den Zustand der spanischen Banken und die ungewisse Zukunft Griechenlands ein wenig in den Hintergrund. Mit Unterstützung der freundlichen Wall Street starteten die Kurse am Nachmittag eine Erholung und verabschiedeten sich mit Gewinnen in den Feierabend. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewann 0,98 Prozent auf 2.247,38 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verbesserte sich um 0,43 Prozent zurück auf 2.352,45 Zähler.


    Die europäischen Länderbörsen konnten ebenfalls größtenteils Gewinne verbuchen. Dabei stachen insbesondere die südeuropäischen Sorgenkinder positiv hervor. Während der italienische MIB 1,7 Prozent zulegte, verbesserte sich der spanische IBEX sogar um 3,4 Prozent.

    Wie heute bekanntgegeben wurde, ist der ifo-Indikator für das Wirtschaftsklima im Euroraum im zweiten Quartal 2012 deutlicher gestiegen als im Vorquartal. So erhöhte sich der Geschäftsklimaindex auf 100,3 Punkte. Im Vorquartal hatte der Index nur bei 84,8 Zählern und im Vorjahresquartal bei 118,9 Punkten gelegen. Der Index liegt aber weiterhin unter seinem langfristigen Durchschnitt.

    Wie die Bank of England heute mitteilte, hat der Geldpolitische Rat der Britischen Notenbank das Leitzinsniveau mit 0,5 Prozent bestätigt. Im britischen FTSE 100 setzten sich Aktien von Polymetal International mit einem Plus von 6,4 Prozent an die Spitze. Lloyds und ARM Holdings gewannen auf den folgenden Plätzen 4,3 Prozent bzw. 4,1 Prozent hinzu. BT Group (ISIN GB0030913577/ WKN 794796) gaben derweil 2,6 Prozent ab. Die größte Telefongesellschaft in Großbritannien gab heute bekannt, dass sie ihren Gewinn im vierten Quartal trotz rückläufiger Umsätze deutlich steigern konnte, was mit einer Kostenkontrolle und mehr Breitband-Kunden zusammenhängt. Auf dem letzten Platz verloren Experian 4,3 Prozent an Wert.

    Im niederländischen AEX nahmen Anteile von AEGON (ISIN NL0000303709/ WKN A0JL2Y) mit einem Aufschlag von 10,1 Prozent die Spitzenposition ein. Der Versicherer meldete heute, dass er im ersten Quartal einen deutlichen Gewinnanstieg verbuchen konnte, was mit Kostensenkungen und einem positiven Einmaleffekt zusammenhängt. Die Erwartungen wurden somit übertroffen. ArcelorMittal (ISIN LU0323134006/ WKN A0M6U2) gewinnen auf dem zweiten Platz 1,2 Prozent hinzu, nachdem der Stahlkonzern bekannt gab, dass er im ersten Quartal trotz gestiegener Umsätze einen Gewinneinbruch hinnehmen musste. Operativ ging das Ergebnis ebenfalls zurück, konnte die Erwartungen jedoch übertreffen. Aperam bildeten indes mit einem Minus von 5,6 Prozent das Schlusslicht im Index.

    Im französischen CAC40 fuhren Aktien von Peugeot um 8,1 Prozent vor und standen damit an der Indexspitze. In deren Sog legten Anteile von Renault um 4,2 Prozent zu. Am unteren Ende verloren LVMH und L'Oréal jeweils 1,7 Prozent an Wert. Michelin gaben als Schlusslicht 2,3 Prozent ab.

    Im Schweizer SMI standen Aktien der Zurich Insurance Group (ISIN CH0011075394/ WKN 579919) mit einem Minus von 2,4 Prozent am Ende der Kursliste, obwohl der Versicherungskonzern heute bekannt gab, dass er im ersten Quartal einen Gewinnsprung verbuchen konnte. Die positive Entwicklung stand mit rückläufigen Forderungen aus Naturkatastrophen im Zusammenhang. Papiere der UBS konnten an der Spitze um 3,4 Prozent zulegen.

    Dow Jones EURO STOXX 50: 2.247,38 (+0,98 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.352,45 (+0,43 Prozent) FTSE 100 (London): 5.543,95 (+0,25 Prozent) CAC40 (Paris): 3.130,17 (+0,37 Prozent) MIB (Mailand): 14.004,94 (+1,69 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 7.045,70 (+3,42 Prozent) SMI (Zürich): 5.926,60 (-0,16 Prozent) ATX (Wien): 2.010,00 (-0,98 Prozent)

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