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    Ölpreise weiter im Minus - Anleger blicken nach Athen und Madrid

    Nachrichtenagentur: dpa-AFX
     |  11.05.2012, 07:26  |  439  |  0
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    SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben ihre Verlustserie am Freitagmorgen fortgesetzt. Die anhaltenden Probleme in Griechenland und Spanien belasten weiter die Stimmung an den Märkten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im Juni kostete zuletzt 111,90 US-Dollar. Das waren 83 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI fiel um 1,07 Dollar auf 96,02 Dollar. US-Rohöl hat bereits acht Tagesverluste in Folge verzeichnet - die längste Negativserie seit mehr als zwei Jahren.

    Obwohl die Regierungsbildung in Griechenland nach einer chaotischen Woche nun doch noch gelingen könnte, bleibt die Risikofreude an den Märkten gedämpft. Sozialistenchef Evangelos Venizelos will mit dem Vorsitzenden der Konservativen, Antonis Samaras, die Chancen für die Bildung einer pro-europäischen Regierung ausloten. Es wird jedoch befürchtet, dass Venizelos den Schulden-Deal mit Griechenlands Euro-Partnern neu verhandeln will.

    Auch nach Spanien, wo am heutigen Freitag eine Bankenreform durch das Parlament gebracht werden soll, blicken Anleger mit Skepsis. Für einen Befreiungsschlag, der die Probleme im Finanzsektor lösen würde, dürften Summen erforderlich sein, die aus dem spanischen Staatshaushalt niemals gestemmt werden können. Die spanischen Banken sitzen auf Krediten von rund einer Billion Euro, die am maroden Immobiliensektor hängen, und brauchen deshalb dringend frisches Kapital als Risikopuffer./hbr/kja

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    Ölpreise weiter im Minus - Anleger blicken nach Athen und Madrid

    SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben ihre Verlustserie am Freitagmorgen fortgesetzt. Die anhaltenden Probleme in Griechenland und Spanien belasten weiter die Stimmung an den Märkten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im Juni kostete zuletzt 111,90 US-Dollar. Das waren 83 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI fiel um 1,07 Dollar auf 96,02 Dollar. US-Rohöl hat bereits acht Tagesverluste in Folge verzeichnet - die längste Negativserie seit mehr als zwei Jahren.

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