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    Blue Chips DAX-Bilanz: Deutsche Telekom vorne, Allianz hinten

     |  12.05.2012, 10:00  |  3004 Aufrufe  |   | 

    Im Wochenverlauf mussten deutsche Blue Chips allerdings aufgrund der Wahlergebnisse in Frankreich und Griechenland zeitweise empfindliche Verluste hinnehmen. So stürzte der DAX am Mittwoch auf 4.375,79 Punkte, den tiefsten Stand seit Ende Januar ab. Doch die alte Börsenweisheit, dass politische Börsen kurze Beine hätten, kam wieder einmal zum Tragen.
    Aus charttechnischer Sicht gab es dennoch wenig Positives zu berichten, schließlich wurde die mittelfristige 100-Tage-Durchschnittslinie nach unten durchbrochen. So richtig überverkauft scheint der Index aber immer noch nicht zu sein. Mit über 40 Prozent notiert der Timingindikator Relative-Stärke-Index (RSI) noch nicht im überverkauften Bereich (< 30 Prozent). Zwischen Wochentief (Mittwoch) und Wochenhoch (Freitag) lag beim DAX in der abgelaufenen Börsenwoche eine Spanne von 213 Zählern. Das Verhältnis zwischen Kursgewinnern und -verlierern fiel mit 7 zu 23 dennoch ausgesprochen negativ aus.

    Telekom beweist relative Stärke

    Als absolutes Highlight entpuppte sich in dieser Woche die Aktie der Deutschen Telekom. Nach den am Donnerstag veröffentlichten Quartalszahlen ging es mit Telekommunikationskonzern deutlich bergauf. Auf Wochensicht verbuchte der DAX-Wert einen Kursgewinn in Höhe von 5,2 Prozent. Die Börsianer hatten offensichtlich Schlimmeres erwartet. Am 24 Mai hält das Unternehmen seine Hauptversammlung ab. Angesichts der attraktiven Dividendenrendite von aktuell 7,9 Prozent könnte das Nachfrageinteresse daher noch eine Weile anhalten. Die große Frage lautet aber: Was passiert nach dem Dividendenabschlag?
    Den höchsten Wochenverlust musste der Versicherungswert Allianz hinnehmen, allerdings nur auf den ersten Blick. Grund: Am Mittwoch fand die Hautversammlung des Unternehmens statt und am Donnerstag wurde die Dividende in Höhe von 4,50 Euro pro Aktie abgeschlagen. Ohne diesen Effekt hätte der Versicherungswert sogar einen Wochengewinn von 0,8 Prozent verbucht.


    Disclaimer: Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Eine Haftung wird nicht übernommen.


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    Autor

    Jörg Bernhard arbeitet seit 2002 als freier Wirtschaftsjournalist und hat sich innerhalb des Themenkomplexes Börse & Investment auf die Bereiche Rohstoffe und Zertifikate spezialisiert. Derzeit arbeitet er für diverse Internetportale und Fachpublikationen.

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