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Aktien-News 16.5.2012 (DE, EU, US, Asien) Nachrichten zu den internationalen Aktienmärkten

Gastautor: Sandra Grützner
 |  16.05.2012, 10:35  |  1151 Aufrufe  |   | 


In diesem Artikel bekommen Sie neben der Übersicht über tagesaktuelle allgemeine Wirtschaftsnachrichten und einem kurzen Überblick über die internationalen Devisen-Märkte einige kurze aber interessante News zu den deutschen, europäischen, US-amerikanischen und asiatischen Aktienbörsen:
 


 

Allgemeine Wirtschaftsnachrichten

Japans Maschinenaufträge weniger gefallen als erwartet
Die japanischen Aufträgseingänge im Maschinenbau gaben im März saisonbereinigt um 2,8% nach. Das ist weniger als erwartet wurde. Im Februar waren sie um 2,8% gestiegen.

Japans Dienstleistungsindex sackt ab
Der saisonbereinigte Dienstleistungsindex in Japan fiel stärker als erwartet um 0,6% im März. Im Vormonat war der Index fast unverändert geblieben.

Australiens Verbrauchervertrauen verbessert sich
Der Verbraucherstimmungsindex in Australien kletterte im Mai saisonbereinigt um 0,8% auf 95,3, verglichen mit einem Rückgang von 1,6% im April.

Australiens Lohnindex legt mehr als erwartet zu
Der australische Lohnindex stieg im ersten Quartal 2012 um 0,9% und übertraf damit die Markterwartungen. Im Vorquartal hatte er um 1,0% zugelegt.

 


 

Devisen

Der USD handelte heute Morgen gegenüber den Hauptwährungen im Vorfeld der für heute angesetzten Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der Federal Reserve (Fed) gestärkt. Währenddessen schwächte sich der EUR gegenüber dem USD ab, da die griechischen Politiker heute in einer Sitzung eine Übergangsregierung bestimmen werden, welche den Termin für Neuwahlen festlegen wird. Bis 7:00 MEZ handelten der EUR und das GBP gegenüber dem USD um 0,1% bzw. 0,2% niedriger auf $1,2714 und $1,5968.

Der AUD gab gegenüber dem USD nach. Verursacht wurde die Abschwächung durch die gestigene Risikoaversion der Anleger. Der Anstieg des Westpac Verbrauchervertrauensindex im Mai ließ die Investoren jedoch unbeeindruckt.

 


 

AKTIEN / AKTIEN-INDIZES

 

DEUTSCHLAND

Heute gibt es keine bedeutenden wirtschaftlichen Veröffentlichungen.

Maternus Kliniken AG und Sloman Neptun Schiffahrts AG werden heute ihre Ergebnisse veröffentlichen.

Der Golfstaat Katar hat sich einen Anteil von gut 3% an Siemens gesichert und damit die entsprechende Meldeschwelle überschritten, wie der Münchner Konzern am Dienstag mitteilte.

Die Deutsche Lufthansa AG erwägt eine Übernahme der portugiesischen Firma, Transportes Aereos Portugueses, wie Konzernchef Christoph Franz in einem Interview mit der „Financial Times“ sagte.

Der Insolvenzverwalter des Kraftwerkbauers Solar Millennium AG, Volker Böhm, hat am Dienstag bei der Gläubigerversammlung den Anleihegläubigern eine Teilrückzahlung zugesichert.

 

EUROPA

Die folgenden Veröffentlichungen stehen heute an: Verbraucherpreisindex und Handelsbilanz (Eurozone), Handelsbilanz (Italien), Arbeitslosenquote (Portugal), ZEW-Konjunkturerwartungen (Schweiz), Anträge auf Arbeitslosenhilfe-Änderung, Anträge auf Arbeitslosenhilfe, ILO Arbeitslosenquote, Durchschnittsverdienst inklusive Bonus (GB). Die Investoren warten außerdem auf den Inflationsbericht der britischen Zentralbank.

Compagnie Financiere Richemont SA, Ablynx NV, Lamda Development SA, SSE, Compass Group, Land Securities Group, ICAP, New World Resources, DataTec Limited, Speedy Hire und Vertu Motors werden heute ihre Ergebnisse veröffentlichen.

Die Credit Suisse Group AG will in den nächsten Monaten 126 Mitarbeiter in Manhattan entlassen.

Royal Dutch Shell will gemeinsam mit den Partnern PetroChina, Mitsubishi Corporation und Korea Gas Corporation ein Exportterminal für Flüssiggas in Kitimat, im nordwestlichen British Columbia, errichten.

Monadelphous Group Limited hat A$150,0 Mio.-schwere Aufträge in der Region Pilbara in Westaustralien von BHP Billiton und Rio Tinto an Land gezogen.

 

USA

Die folgenden Veröffentlichungen stehen heute an: Baugenehmigungen, Baubeginne, Industrieproduktion, Kapazitätsauslastung, MBA Anträge auf Zwangsvollstreckungen, MBA Hypothekenanträge, Zahlungsausfälle bei Hypothekenkrediten und Produktion im Verarbeitenden Gewerbe. Zudem warten die Anleger auf das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Fed.

Target Corporation, Deere & Company, Limited Brands, Staples, Abercrombie & Fitch Company und Spartan Stores werden heute ihre Ergebnisse veröffentlichen.

Im nachbörslichen Handel rutschte J.C. Penney & Company um 12,2% ab. Auslöser war das schwächer als erwartet ausgefallene Ergebnis des ersten Quartals. Die Anküdigung einer Aktienausgabe bei Arena Pharmaceuticals und Newcastle Investment Corporation kam bei den Anlegern nicht gut an. Die Aktien verloren 5,3% bzw. 4,4%. Der größer als erwartete Verlust im vierten Quartal drückte die Kurse von THQ Inc. um 1,5%. Auf der Gewinnerseite stand General Motors mit Handelsgewinnen in Höhe von 4,8%, nachdem öffentlich wurde, dass Berkshire Hathaway 10 Mio. Aktien des Unternehmens erworben hatte. Trotz eines Quartalseinbruchs verlor die Aktie von Sina Corporation 6,9%. OraSure Technologies legte um 37,4% zu, da die US-Gesundheitsbehörde einen HIV-Schnelltest der Firma unterstüzt hatte.

Während der Handelszeit handelte der S&P 500 Index 0,6% tiefer. Wachsende Sorgen um die politische Sackgasse in Griechenland haben die Stimmung an den US-Börsen gedämpft. Der unerwartet gestiegene Empire-State-Index für das Verarbeitende Gewerbe sowie der NAHB-Immobilienmarktindex für Mai konnten die Anleger nicht überzeugen. Im Anschluss an die schwachen Rohstoffskosten büßten Alpha Natural Resources, Peabody Energy Corporation und Consol Energy 9,4%, 6,8% bzw. 6,8% ein. Avon Products sackte um 9,7% ab. Die Aktie reagierte damit auf die Rücknahme des Übernahmeangebots durch Coty Inc. Die Papiere von JPMorgan Chase & Company konnten sich erholen und legten um 1,3% zu. Der Konzern erwartet aufgrund des jüngsten Handelsverlusts keinen Einfluss auf die Dividende. Nach einem Umsatz- und Gewinnplus im ersten Quartal verteuerten sich die Titel von TJX Companies um 6,9%.

 

ASIEN

Die Ankündigung von Neuwahlen in Griechenland nach den gescheiterten Koalitionsverhandlungen versetzte die asiatischen Märkte in Aufruhr.

Mit einer trostlosen Gewinnprognose für das Gesamtjahr konnte Nichii Gakkan in Japan die Anleger nicht anlocken. Sanrio-Papiere hatten einen schweren Stand. Hintergrund war der trübe Ertragsausblick für das Gesamtjahr. Die schlecht ausgefallene Anzahl an Maschinenaufträgen in Japan veranlasste die Anleger zum Verkauf der Aktien von Komatsu Limited und Daikin Industries. Andererseits entwickelten sich die Kurse der Mizuho Financial Group positiv, nachdem die Firma eine erfreuliche Gewinnvorhersage für das Gesamtjahr gestellt hatte. Bis 7:00 Uhr MEZ fiel der Nikkei 225 um 1,0% auf 8.807,5.

In Hongkong verlor Renhe Commercial Holdings an Wert. Die Aktien werden von einem ihrer Indizes herausgenommen, wie MSCI Inc. mitteilte. In China befanden sich die Papiere von China Construction Bank, Bank of China, Agricultural Bank of China und Industrial & Commercial Bank of China auf der Verkaufsliste der Anleger. Berichten zufolge, war die kombinierte Nettokreditaufnahme dieser Banken in den ersten 2 Wochen im Mai nahezu Null. Sorgen um die künftige Nachfrage drückten die Werte von Samsung Electronics, Kia Motors und Hyundai Motors in die Verlustzone.

 

 


 

Diese Nachrichten von den internationalen Devisen- und den deutschen, europäischen, asiatischen und US-amerikanischen Aktienmärkten aus dem Morgenbericht der Saxo Bank, sowie auch Kommentare, Analysen und Handelssignale für Aktien, Devisen, Futures und CFDs auf finden Sie beim BrokerFinder.de - entweder direkt im Newsbereich oder auch bequem per morgendlicher E-Mail.

 

 


Hinweis laut §34b WpHG: Die Redaktion / der Autor ist in den entsprechenden Wertpapieren / Basiswerten derzeit nicht investiert. Es liegt daher kein Interessenskonflikt vor. Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

 

 

 



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