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    DAX Eine äußerst stürmische Woche steht bevor

    Nachrichtenquelle: X-Trade
     |  16.07.2012, 15:08  |  1423 Aufrufe  |   | 

    Der deutsche Leitindex kommt in dieser Woche in unruhiges Fahrwasser. Es vergeht kein Tag an dem nicht Bilanzen oder Konjunkturdaten veröffentlicht werden. Der Großteil der Impulse wird dabei aus den USA kommen.

    Es besteht eine gute Chance, dass sich die Märkte zumindest in der kommenden Handelswoche einmal nicht auf die Euro-Krise konzentrieren, sondern ihren Fokus auf Fundamentaldaten richten. Im Vorfeld der Berichtssaison in den USA ist die Stimmung allerdings gedrückt. Viele Analysten haben ihre Prognosen verringert, was allerdings auch positive Überraschungen wahrscheinlicher macht.

    Los geht es heute Morgen mit dem Verbraucherpreisindex und dem Handelsbilanzsaldo der Europäischen Währungsunion. Es wird damit gerechnet, dass die Inflation weiterhin bei 2,4% verharren wird. Die wichtigste Zahl des Tages wird dann um 14:30 Uhr veröffentlicht: Die USA berichten über die Umsätze im Einzelhandel. Nach -0,2% im Mai wird ein Anstieg um 0,2% erwartet. Rechnet man den Transportsektor heraus ergibt sich ein Verharren auf dem Niveau des Vormonats. Mit etwa zwei Dritteln der gesamten Wirtschaftsleistung stellt der private Konsum die zentrale Stütze der amerikanischen Wirtschaft dar.

    Außerdem öffnet heute noch die Großbank Citigroup ihre Bücher. Dass Finanzinstitute auch in Zeiten von Euro-Krise und Libor-Skandal für positive Überraschungen sorgen können, hat am Freitag bereits JP Morgan vorgemacht.

    Morgen folgen dann die Verbraucherpreisindizes der USA und Großbritannien. Auch diese Kennzahlen werden unverändert erwartet. Inflation scheint trotz der hohen Geldmenge nach wie vor kein Thema zu sein. Am Nachmittag kommen Zahlen zur US-Industrieproduktion in den Markt. Diese werden 0,3% höher erwartet, nach einem Nachgeben um 0,1% im Vormonat.

    Ebenfalls am Dienstag halten Goldman Sachs, Intel, Johnson & Johnson, Coca-Cola und Yahoo ihre Bilanzpressekonferenzen ab. Diese Zahlen sollten das Bild, das die Konjunkturdaten zuvor abgegeben haben, bestätigen.

    Am Dienstag und Mittwoch wird der Chef der Federal Reserve, Ben Bernanke, das Beige Book, den Konjunkturbericht der USA vor dem Repräsentantenhaus und dem Senat präsentieren. Die Investoren werden vor allem nach Hinweisen auf weitere Konjunkturspritzen suchen. Beeinflusst wird die FED dabei von den Konjunkturdaten, die im Vorfeld veröffentlicht werden. Das Institut hatte angekündigt bei einer weiteren Verlangsamung der US-Wirtschaft eingreifen zu wollen.

    Am Mittwoch wird dann eine weitere große Notenbank, die Bank of England, ihr Sitzungsprotokoll veröffentlichen. Zusätzlich berichten die USA über die Baugenehmigungen und die Baubeginne. Die Genehmigungen werden um 15.000 niedriger bei 765.000 erwartet, während geschätzt wird, dass im Vergleich zum Vormonat 37.000 mehr Bauprojekte begonnen wurden. Aufgrund des Multiplikatoreffekts von Immobilien gibt diese Zahl ein gutes Bild der US-Wirtschaft ab. Von der Subprimekrise 2008 hat sich der Markt noch nicht erholt. Quartalsberichte kommen an diesem Tag von der Bank of America, eBay und American Express.

    Nachdem am Mittwoch Zahlen zu neuen Bauvorhaben publiziert wurden folgen am Donnerstag die Verkäufe bestehender Häuser in den USA. Außerdem werden, wie jede Woche, die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht. Sie werden mit 365.000, nach 350.000 in der Vorwoche, erwartet.

    Blicke in die Bücher  gewähren Morgan Stanley, Microsoft und AMD.

    Am Freitag klingt die Börsenwoche mit dem deutschen Erzeugerpreisindex aus. Außerdem richtet sich die Aufmerksamkeit der Märkte noch auf General Electric.

    Die Entwicklung des DAX wird in den kommenden Tagen maßgeblich vom Zustand der US-Wirtschaft beeinflusst werden. Fallen die Zahlen gut aus wird das auch den DAX nach oben ziehen. Durch die laufende Berichtssaison werden dabei alle Branchen betroffen sein. Dabei sollten Anleger beachten, dass das was gut für den Dow Jones und den DAX ist, den Euro auf Talfahrt schicken kann. Denn eine Stärke der US-Wirtschaft hilft auch den deutschen Unternehmen, während es der Nachfrage nach der europäischen Gemeinschaftswährung schadet.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte:
    Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

    Verfasser: Nikolas Mauder

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