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    EANS-News PUMA SE / PUMA beschleunigt und erweitert das unternehmensweite Transformationsprogramm

    Nachrichtenagentur: news aktuell
     |  26.07.2012, 08:06  |  209 Aufrufe  |   | 
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    Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der
    Emittent/Meldungsgeber verantwortlich.

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    Geschäftszahlen/Bilanz

    Herzogenaurach (euro adhoc) - PUMA beschleunigt und erweitert das
    unternehmensweite Transformationsprogramm

    Herzogenaurach, den 26. Juli 2012

    Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal 2012

    - Konsolidierte Umsätze steigen in Euro um 11,8%
    - Rohertragsmarge bleibt stabil bei 49,1%
    - Operatives Ergebnis (EBIT) geht um 15,0% auf EUR 47,1 Mio. zurück
    - Konzerngewinn verringert sich um 29,2% auf EUR 26,7 Mio.
    - Gewinn je Aktie reduziert sich von EUR 2,51 auf EUR 1,78
    - Umfang des Transformationsprogramms wird erweitert

    Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2012

    - Konsolidierte Umsätze steigen in Euro um 8,8%
    - Rohertragsmarge verringert sich leicht auf 50,2%
    - Operatives Ergebnis (EBIT) geht um 10,4% auf EUR 149,1 Mio. zurück
    - Konzerngewinn reduziert sich um 12,8% auf EUR 100,6 Mio.
    - Gewinn je Aktie fällt von EUR 7,69 auf EUR 6,72

    Ausblick 2012

    - Für das Gesamtjahr 2012 passt das Management sein bisheriges Umsatzziel
    mit einer Wachstumsrate im hohen einstelligen Prozentbereich an und
    rechnet jetzt mit einem Zuwachs im mittleren einstelligen Bereich.
    - Das Transformationsprogramm wird ausgeweitet, was zu Einmalaufwendungen in
    Höhe von bis zu EUR 100 Mio. führen wird.
    - Das Management erwartet, dass der Konzerngewinn 2012 aufgrund der vorher
    genannten Einmalaufwendungen deutlich unter dem Vorjahreswert von EUR
    230,1
    Mio. liegen wird.

    "Trotz der vor allem in Europa schwachen Nachfrage und des
    schwierigen Marktumfelds konnte PUMA im zweiten Quartal und ersten
    Halbjahr 2012 einen beachtlichen Anstieg der Umsätze verzeichnen",
    sagte Franz Koch, CEO PUMA SE. "Allerdings haben der zunehmende
    Druck auf die Rohertragsmarge, weitere strategische
    Investitionen im Rahmen unseres "Back on the Attack"-
    Wachstumsplanes sowie ein schwaches Geschäftsumfeld in
    Europa unseren Konzerngewinn im zweiten Quartal belastet. Aus
    diesem Grund haben wir Maßnahmen ergriffen und den Umfang unseres
    Transformationsprogramms deutlich erweitert, um nachhaltiges und
    profitables Wachstum sicherzustellen. Das Programm zielt darauf
    ab, komplexe Strukturen zu vereinfachen und ein
    effizienteres Geschäftsmodell zu etablieren, das zu deutlichen
    Kosteneinsparungen führt."

    Die Region Amerika und das Segment Accessoires tragen PUMAs
    Umsatzwachstum im zweiten Quartal
    Konzerngewinn schwächer als erwartet

    Umsatzentwicklung nach Produktsegmenten Im zweiten Quartal stiegen
    die Umsätze von PUMA um 11,8% auf Euro-Basis bzw.
    währungsbereinigt um 6,0% auf EUR 752,9 Mio. Das Segment
    Schuhe blieb währungsbereinigt stabil bei EUR 370,9 Mio., wobei die
    Kategorien Teamsport und Running die schwächeren Umsätze in den
    Bereichen Motorsport und Fitness ausgleichen konnten. Das Geschäft
    mit Textilien wuchs dagegen um 7,9% auf EUR 256,4 Mio., bedingt
    durch die gestiegene Nachfrage in der Kategorie Teamsport im
    Rahmen der Fußball-Europameisterschaft 2012. Das Segment
    Accessoires legte um 24,3% auf EUR 125,6 Mio. zu. Besonders Cobra
    Golf-Produkte und das Geschäft mit Socken verzeichneten dabei in
    allen Regionen starke Umsatzergebnisse.

    Der Erfolg der beiden von PUMA ausgerüsteten Mannschaften Italien und
    Tschechien bei der Europameisterschaft führte zu einer Stärkung der wachsenden
    Fußball-Kategorie und unterstreicht eindrucksvoll die Position und

    Markenpräsenz von PUMA als eine der drei führenden Fußballmarken.
    Die "Squadra Azzurra" wurde Vize-Europameister und auch das Team der
    Tschechischen Republik konnte nach starker Leistung das
    Viertelfinale erreichen. PUMAs Top-Schuh der Europameisterschaft
    2012, der EvoSpeed, mit dem Mario Gomez auf Torejagd ging, wurde
    kurz vor dem Start des Turniers vorgestellt und verzeichnete
    einen überzeugenden Abverkauf.

    Im Bereich Sportlifestyle erfreute sich vor allem das Modell
    "Archive Lite" einer starken Nachfrage bei den Kunden. Dabei
    handelt es sich um einen ultraleichten Schuh in zeitgemäßem
    Design, der sich aus dem Klassiker "Suede" ableitet und mit
    Performance-Technologien wie dem FAAS-Schaumstoff und
    Netzgewebe kombiniert wurde.

    Im ersten Halbjahr 2012 verbesserten sich die Umsätze um 8,8% auf
    Euro-Basis bzw. währungsbereinigt um 5,1% auf EUR 1,57 Milliarden.
    Das Geschäft mit Schuhen

    gab dabei währungsbereinigt um 1,2% nach, Textilien verbesserten sich
    währungsbereinigt um 8,0% und die Umsätze im Segment Accessoires erhöhten sich
    währungsbereinigt um 21,5%, was hauptsächlich auf die weiterhin sehr
    erfolgreiche Entwicklung von Cobra Golf und dem neuen Joint Venture für
    Accessoires auf dem nordamerikanischen Markt zurückzuführen ist.

    Umsatzentwicklung nach Regionen

    Wachstum in Amerika und Asien setzt sich fort Regional konnte PUMA
    mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von 15,0% auf EUR 278,7
    Mio. seine außergewöhnlich gute Entwicklung in Amerika auch im
    zweiten Quartal fortsetzen. Asien/Pazifik verzeichnete einen Anstieg
    von 8,6% auf EUR 190,6 Mio. Die Umsätze in der Region EMEA
    gingen aufgrund des schwierigen Marktumfelds in Europa und einer
    schwächeren Entwicklung des Schuhgeschäfts um 3,0% auf EUR 283,6
    Mio. zurück.

    Im ersten Halbjahr 2012 legten die Umsätze in der Region Amerika aufgrund guter
    Ergebnisse in fast allen wichtigen Märkten währungsbereinigt um 11,8% zu. Die
    Region Asien/Pazifik stieg, unterstützt durch eine hervorragende
    Geschäftsentwicklung in Indien und Japan, währungsbereinigt um 9,4%, während

    sich die Umsätze in der Region EMEA währungsbereinigt um 2,1%
    reduzierten. Trotz zufriedenstellender Ergebnisse in den Märkten
    Deutschland und Spanien, lagen die meisten Märkte in der Region
    EMEA unterhalb der Erwartungen.

    Umsatzentwicklung im Einzelhandelsgeschäft Solides Wachstum im
    Einzelhandel PUMAs Einzelhandelsgeschäft verzeichnet auch weiterhin
    ein solides Wachstum. Die Umsätze im Einzelhandel betrugen im
    zweiten Quartal EUR 150 Mio. und lagen damit um 22,3% über dem
    Vorjahreswert von EUR 122 Mio. Dies entspricht einem Anteil von
    19,9% am Gesamtumsatz. In den ersten sechs Monaten nahmen die
    Einzelhandelsumsätze um 19% von EUR 228 Mio. auf EUR 272 Mio. zu,
    was 17,3% vom Gesamtumsatz entspricht. Diese zufriedenstellende
    Entwicklung basiert auf einem gesteigerten Umsatzvolumen in den
    bestehenden Geschäften, neu eröffneten Einzelhandelsgeschäften
    sowie einem anhaltenden Wachstum im Bereich E-Commerce.

    Margen, Aufwendungen und Profitabilität Rohertragsmarge im zweiten
    Quartal stabil, aber rückläufig im ersten Halbjahr PUMA konnte die
    Auswirkungen der anhaltend steigenden Beschaffungskosten im
    zweiten Quartal weitestgehend kompensieren. Unterstützt durch im
    Vergleich zum Vorjahr vorteilhafte Wechselkurseffekte blieb die
    Rohertragsmarge im zweiten Quartal 2012 stabil bei 49,1%. Es
    kam jedoch nicht zu dem ursprünglich erwarteten leichten
    Anstieg der Rohertragsmarge und PUMA konnte höhere
    Beschaffungskosten und den anhaltenden Margendruck daher nicht
    ausgleichen. Die Marge im Segment Schuhe konnte dabei von 48,1% auf
    48,3% leicht zulegen, bei Textilien verbesserte sie sich von 48,9%
    auf 49,4%. Accessoires fielen jedoch im Vergleich zum Vorjahr von
    53,3% auf 51,1% zurück.

    Im Halbjahresvergleich ging die Rohertragsmarge um 70 Basispunkte von
    50,9% auf 50,2% zurück. Im Segment Schuhe reduzierte sie sich
    von 49,8% auf 48,9%. Textilien konnten von 51,4% auf 51,5% leicht
    zulegen, während die Marge bei Accessoires aufgrund der
    Zunahme des Geschäfts mit Golfschlägern, das traditionell
    niedrigere Margen aufweist, von 53,7% auf 51,5% zurückging.

    Operative Aufwendungen steigen an Die operativen Aufwendungen stiegen
    gemäß PUMAs Wachstumsplan auch im zweiten Quartal 2012. Im
    Vergleich zu den in der Vorjahresperiode ausgewiesenen EUR 279,9 Mio.
    nahmen sie im zweiten Quartal 2012 um 17,0% auf EUR 327,4 Mio.
    zu, im Wesentlichen bedingt durch Marketinginitiativen in Verbindung
    mit der Fußball- Europameisterschaft und den Olympischen
    Spielen. Gleichzeitig wurden mehr Mittel für Forschung, Design
    und Entwicklung bereitgestellt, um das

    Produktangebot zu stärken. Auch die gestiegene Anzahl an eigenen
    Einzelhandelsgeschäften, Wechselkurseffekte und die Erweiterung des
    Konsolidierungskreises trugen zum Kostenanstieg bei.

    Im ersten Halbjahr 2012 stiegen die operativen Aufwendungen aus
    denselben Gründen wie im zweiten Quartal um 12,3% bzw. EUR 71,4 Mio.
    von EUR 578,5 Mio. auf EUR 649,9 Mio. an. Zusätzlich fielen höhere
    Kosten an, um die erforderliche Basis für das
    Transformationsprogramm zu schaffen. Dazu gehören standardisierte
    ERP- IT-Systeme und Verbesserungen entlang der regionalen
    Beschaffungskette. Operatives Ergebnis (EBIT) geht aufgrund von
    schwächer als erwarteten Umsätzen und höheren Kosten zurück Das
    operative Ergebnis (EBIT) verringerte sich um 15,0% auf EUR 47,1
    Mio. im zweiten Quartal 2012. Im Halbjahresvergleich sank das EBIT um
    10,4% auf EUR 149,1 Mio., was einer EBIT-Quote von 9,5% entspricht.

    Finanzergebnis Das Finanzergebnis verschlechterte sich von EUR -1,6
    Mio. auf EUR -3,7 Mio. Dies ist hauptsächlich auf negative
    Wechselkursveränderungen zurückzuführen. Im ersten Halbjahr ging
    das Finanzergebnis von EUR -1,8 Mio. auf EUR -2,7 Mio. zurück.

    Gewinn vor Steuern PUMAs Gewinn vor Steuern ging im zweiten Quartal
    um 19,4% auf EUR 43,3 Mio. zurück. Die Steuerquote für das
    vergangene Quartal erhöhte sich von 30,0% auf 33,8%.

    Der Gewinn vor Steuern reduzierte sich auch im ersten Halbjahr
    2012. Die Entwicklung von EUR 164,6 Mio. auf EUR 146,4 Mio.
    entspricht einem Rückgang von insgesamt 11,0%. Jedoch verzeichnete
    das Unternehmen eine gegenüber dem Vorjahr verbesserte
    Steuerquote von 29,1% (2011: 30,0%).

    Konzerngewinn geht zurück Als Folge eines geringeren Rohertrags und
    gestiegener Ausgaben verringerte sich der Konzerngewinn um 29,2%
    auf EUR 26,7 Mio. und blieb damit hinter den Erwartungen des
    Managements zurück. Das Ergebnis pro Aktie reduzierte sich um
    29,0% auf EUR 1,78.

    Im ersten Halbjahr 2012 ging der Konzerngewinn um 12,8% auf EUR
    100,6 Mio. zurück. Das Ergebnis pro Aktie sank um 12,6% auf EUR 6,72.

    Vermögens- und Finanzlage

    Eigenkapital
    Zum 30. Juni 2012 stieg die Bilanzsumme, hauptsächlich aufgrund einer Zunahme
    der Lagerbestände, um 10,1% von EUR 2.343 Mio. auf EUR 2.580 Mio. Verglichen
    mit

    dem zweiten Quartal 2011 verbesserte sich die Eigenkapitalquote stark
    von 59,4% auf 65,7%. In absoluten Zahlen erhöhte sich das
    Eigenkapital um 21,8% von EUR 1.392 Mio. auf EUR 1.696 Mio.

    Working Capital Auf der Aktivseite haben sich die Vorräte
    währungsbereinigt um 26,1% auf EUR 672,3 Mio. erhöht. Auf
    Euro-Basis entspricht dies einem Anstieg von 32,3%, was zum großen
    Teil auf der fortwährenden Erweiterung des Einzelhandelsportfolios
    und höheren Durchschnittspreisen pro Artikel zurückzuführen ist.
    Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Rahmen
    des Umsatzwachstums währungsbereinigt um 7,0% (11,6% auf
    Euro-Basis) auf EUR 582,7 Mio. angestiegen. Auf der Passivseite
    nahmen die Verbindlichkeiten um 10,4% auf EUR 469,5 Mio. zu.

    Cashflow/Investitionsaufwand Der freie Cashflow (vor Akquisitionen)
    belief sich auf EUR -57 Mio., während der Wert in der
    Vorjahresperiode bei EUR -9 Mio. lag. Der Mittelabfluss resultiert im
    Wesentlichen aus dem höheren Bedarf an Working Capital. Die
    Investitionen für Akquisitionen betreffen den Erwerb der
    restlichen ausstehenden Anteile an Dobotex zum 1. Januar 2012.

    Die Investitionen ins Anlagevermögen erhöhten sich um 17,1% auf EUR
    34 Mio. und betrafen hauptsächlich Investitionen in die
    Beschaffungskette und IT-Projekte im Rahmen des "Back on the
    Attack"-Wachstumsplans.

    Liquidität Der Bestand an Flüssigen Mitteln ging aufgrund des
    Erwerbs der restlichen ausstehenden Anteile an Dobotex zum 30. Juni
    2012 um 19,8% von EUR 352 Mio. auf EUR 282 Mio. zurück. Zusammen mit
    den Bankverbindlichkeiten reduzierte sich die Nettoliquidität um
    26,6% von

    EUR 321 Mio. auf EUR 236 Mio.
    PUMAs Transformationsprogramm soll Geschäftsmodell optimieren und
    Kostenstruktur verbessern

    Angesichts der aktuellen Herausforderungen im Europa-Geschäft
    und des zunehmenden Drucks auf die Rohertragsmargen sowie der
    Notwendigkeit anhaltender strategischer Investitionen in Marke,
    Produkt und Infrastruktur hat das Management beschlossen, die
    Umsetzung des Transformationsprogramms, das 2011 im Rahmen des
    fünfjährigen Wachstumsplans gestartet wurde, zu forcieren.

    Das wichtigste Element dieses Programms ist die Einführung
    eines neuen regionalen Geschäftsmodells als eine robuste
    Plattform für nachhaltiges und profitables Wachstum. Das Modell
    wird zunächst in Europa und im Anschluss daran in den übrigen
    Regionen implementiert werden. Ziel ist es, die Komplexität
    innerhalb der europäischen Organisationsstruktur zu reduzieren,
    indem die Anzahl der Organisationseinheiten in Europa von derzeit 23
    Ländern auf sieben Ländergruppierungen vermindert wird. In
    diesen Ländergruppierungen werden vorwiegend Verwaltungsfunktionen
    (Back-Office) zentralisiert, während sich die einzelnen Länder
    künftig weiterhin auf die Bereiche Vertrieb und Marketing
    konzentrieren, um dadurch einen stärkeren Fokus auf den Verbraucher
    legen zu können.

    Ein weiterer wichtiger Bestandteil des neuen regionalen
    Geschäftsmodells ist die Schaffung einer regional organisierten
    Beschaffungskette, mit deren Hilfe die Bearbeitungszeit von
    Kundenaufträgen deutlich verkürzt, der Lagerbestand und der
    Warenumschlag verbessert und die Produktverfügbarkeit erhöht wird.

    Der erweiterte Umfang des Transformationsprogramms beinhaltet
    auch die anhaltende Optimierung von PUMAs
    Einzelhandelsportfolio, hauptsächlich in Europa und Nordamerika.
    PUMAs Einzelhandelsstrategie umfasst selektive Neueröffnungen
    an profitablen Standorten, insbesondere in den Wachstumsmärkten, bei
    gleichzeitiger Schließung unrentabler Geschäfte. Außerdem wird
    PUMAs Produktportfolio optimiert, indem die Gesamtzahl der
    geführten Artikel deutlich reduziert wird. Im Einklang mit dem neuen
    regionalen Geschäftsmodell will PUMA seine globalen und regionalen
    Kollektionen stärken und Produktlinien, die speziell für einzelne
    Märkte kreiert wurden, deutlich verkleinern. Darüber hinaus
    werden Sponsoringverträge, die entweder nicht wirtschaftlich sind
    oder aber nicht PUMAs langfristiger Marketingstrategie
    entsprechen, beendet.

    Zusätzlich zu den oben beschriebenen Maßnahmen wird PUMAs
    Kostenstruktur verbessert, indem globale Funktionen und
    Kategorien zentralisiert und die internationale und regionale
    Organisationsstruktur verschlankt wird.

    Das Management geht davon aus, dass diese Veränderungen einmalige
    Kosten von bis zu EUR 100 Mio. erfordern, die letztendlich aber zu
    einer deutlichen Kosteneffizienz und Verbesserungen des Working
    Capital in den kommenden Jahren führen werden.

    Geschäftsführende Direktoren Klaus Bauer (57), Chief Operating
    Officer, hat den Verwaltungsrat darüber informiert, dass er
    aufgrund seiner persönlichen Lebensplanung seinen bestehenden
    Vertrag nicht über das Jahr 2012 hinaus verlängern wird. Sein
    Nachfolger wird Michael Lämmermann (50), Geschäftsbereichsleiter
    Finanzen, der mit Wirkung zum 1. Januar 2013 die Position des
    Chief Financial Officers übernehmen und damit künftig für die
    Bereiche Finanzen und Recht verantwortlich sein wird.

    Klaus Bauer ist seit 1989 bei PUMA und wurde 2009 zum Vorstand
    ernannt. Als Chief Operating Officer verantwortet er die Bereiche
    Finanzen, Recht, Personal, IT, Logistik und Operations. Klaus Bauer
    wird seine Aufgaben bis zu seinem Ausscheiden Ende des Jahres
    wahrnehmen und somit eine reibungslose Übergabe sowohl an
    Michael Lämmermann als auch an seinen Nachfolger in der Position
    des COO gewährleisten, der zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben
    wird.

    Michael Lämmermann ist seit 1993 bei PUMA und wurde 1998 Direktor
    des Bereichs Controlling. Im Anschluss arbeitete er zehn Jahre
    lang als Chief Financial Officer und Chief Operating Officer bei
    PUMA North America in Westford, USA. Nach seiner Rückkehr nach
    Deutschland übernahm er seine jetzige Funktion als
    Geschäftsbereichsleiter Finanzen.

    Antonio Bertone (39), Chief Marketing Officer, wird eine neue
    berufliche Herausforderung annehmen und das Unternehmen nach 18
    Jahren zum Ende des Jahres verlassen. Antonio Bertone wird PUMA
    nach seinem Ausscheiden weiterhin in beratender Funktion
    projektbezogen zur Verfügung stehen und damit seine Expertise
    im Hinblick auf globale Marketingstrategien einbringen. Als
    Chief Marketing Officer verantwortet er derzeit PUMAs globales
    Markenmanagement und wird diese Aufgabe bis Ende des Jahres
    wahrnehmen. Sein Nachfolger wird zu

    einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Antonio Bertone war seit 2008
    stellvertretendes Mitglied des Vorstands der PUMA AG.

    Ausblick 2012

    Die oben beschriebenen einmaligen Kosten von bis zu circa EUR 100
    Mio. werden im zweiten Halbjahr 2012 gebucht.

    Das Management geht davon aus, dass PUMAs Umsätze im zweiten Halbjahr
    weiterhin ansteigen werden, jedoch deutlich verlangsamt. Dies ist
    auf das zunehmend schwierigere makroökonomische Umfeld und die
    allgemein hohen Lagerbestände in den Märkten zurückzuführen.

    Für das Gesamtjahr 2012 passt das Management sein bisheriges
    Umsatzziel mit einer Wachstumsrate im hohen einstelligen
    Prozentbereich an und rechnet jetzt mit einem Zuwachs im
    mittleren einstelligen Bereich. Aufgrund der oben genannten
    Einmalaufwendungen wird erwartet, dass der Konzerngewinn 2012
    deutlich unter dem Vorjahreswert von EUR 230,1 Mio. liegen wird.
    [pic] Rundungsdifferenzen können bei den Prozentangaben und den
    Zahlen auftreten, die in Millionen dargestellt werden, da die
    Berechnungen immer auf Zahlen in Tausend basieren. [pic]
    Rundungsdifferenzen können bei den Prozentangaben und den Zahlen
    auftreten, die in Millionen dargestellt werden, da die Berechnungen
    immer auf Zahlen in Tausend basieren. [pic] Rundungsdifferenzen
    können bei den Prozentangaben und den Zahlen auftreten, die in
    Millionen dargestellt werden, da die Berechnungen immer auf Zahlen in
    Tausend basieren.

    Pressekontakt: Kerstin Neuber - Corporate Communications - PUMA SE -
    +49 9132 81 2984 - kerstin.neuber@puma.com

    Investor Relations: Carl Baker - Finance - PUMA SE - +49 9132 81 3188
    - carl.baker@puma.com

    Hinweise an die Redaktionen: - Die Pressemitteilung und
    Geschäftsberichte finden Sie online auf www.about.puma.com. -
    PUMA SE Börsenkürzel: Reuters: PUMG.DE, Bloomberg: PUM GY,
    Börse Frankfurt: ISIN: DE0006969603 - WKN: 6969603

    Anmerkungen hinsichtlich zukunftsgerichteter Aussagen: Die
    vorstehenden Aussagen beinhalten Prognosen über die
    künftige Geschäftsentwicklung im Hinblick auf Umsatzerlöse,
    Rohergebnis, Aufwendungen, Erträge, Auftragsbestände, Forecasts,
    Strategien und Zielsetzungen. Jede dieser Aussagen unterliegt
    gewissen Risiken und Schwankungen, die dazu führen können, dass die
    aktuellen Ergebnisse von diesen vorausschauenden Prognosen
    abweichen. Zukünftige Informationen basieren auf den aktuellen
    Erwartungen und Schätzungen des Managements. Diese Informationen
    unterliegen dem Risiko, dass Erwartungen bzw. Annahmen anders als
    erwartet eintreffen können. Bestimmte Faktoren können dazu führen,
    dass das tatsächliche Ergebnis vom prognostizierten abweicht.

    PUMA

    PUMA ist eines der weltweit führenden Sportlifestyle-Unternehmen,
    das Schuhe, Textilien und Accessoires designt und entwickelt. PUMA
    setzt sich dafür ein, Kreativität zu fördern, im Rahmen seines
    Nachhaltigkeits-Konzeptes PUMA.Safe umwelt- und sozialverträglich zu
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    Unternehmensprinzipien wollen wir das fair, ehrlich, positiv
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    Kerstin Neuber

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    E-Mail: Kerstin.Neuber@puma.com

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