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Rohstoffe: Goldpreis: Dollarstärke wirkt als Bremsfaktor
Foto: Deutsche Bundesbank

Rohstoffe Goldpreis: Dollarstärke wirkt als Bremsfaktor

28.11.2012, 08:16  |  1770  |  0

Die Kursgewinne beim Euro erwiesen sich trotzt der verhinderten Pleite Griechenlands nicht als nachhaltig. Der Goldpreis rutschte darauf hin etwas ab.

Nachlassendes Kaufinteresse aus Indien bremste die vor dem Wochenende einsetzende Goldpreisrally aus. Am oberen Bollingerband prallte das gelbe Edelmetall ab und scheint sich nun wieder in tiefere Kursregionen zu orientieren. Am Nachmittag erfahren die Marktakteure, wie sich die deutsche Inflationsrate im November entwickelt hat. Im Oktober wurde mit zwei Prozent eine relativ moderate Teuerungsrate gemeldet. Noch scheint der enorme Anstieg der Geldmenge keine inflationäre Tendenz zu entwickeln.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 3,60 auf 1.738,70 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Weiter im Rückwärtsgang
 
Die Sorge der OECD, dass die Welt in eine Rezession rutschen könnte, verpasste dem Ölpreis am gestrigen Dienstag einen Dämpfer. Sollte in den USA die Fiskalklippe nicht erfolgreich umschifft werden oder die Eurokrise einen massiven Finanzschock auslösen, wäre eine globale Wirtschaftsschwäche kaum zu verhindern. Den Abschwung des Ölpreises konnten positive US-Konjunkturdaten nicht aufhalten. Sowohl der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter wie auch der vom Conference Board ermittelte Index zum Konsumentenvertrauen überraschten positiv. Beim Wochenbericht des American Petroleum Institute war am Dienstagabend ein Anstieg von 1,96 Millionen Barrel ausgewiesen worden.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,16 auf 87,02 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,11 auf 109,98 Dollar anzog.


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Die Kursgewinne beim Euro erwiesen sich trotzt der verhinderten Pleite Griechenlands nicht als nachhaltig. Der Goldpreis rutschte darauf hin etwas ab.

Nachlassendes Kaufinteresse aus Indien bremste die vor dem Wochenende einsetzende Goldpreisrally aus. Am oberen Bollingerband prallte das gelbe Edelmetall ab und scheint sich nun wieder in tiefere Kursregionen zu orientieren. Am Nachmittag erfahren die Marktakteure, wie sich die deutsche Inflationsrate im November entwickelt hat. Im Oktober wurde mit zwei Prozent eine relativ moderate Teuerungsrate gemeldet. Noch scheint der enorme Anstieg der Geldmenge keine inflationäre Tendenz zu entwickeln.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 3,60 auf 1.738,70 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Weiter im Rückwärtsgang
 
Die Sorge der OECD, dass die Welt in eine Rezession rutschen könnte, verpasste dem Ölpreis am gestrigen Dienstag einen Dämpfer. Sollte in den USA die Fiskalklippe nicht erfolgreich umschifft werden oder die Eurokrise einen massiven Finanzschock auslösen, wäre eine globale Wirtschaftsschwäche kaum zu verhindern. Den Abschwung des Ölpreises konnten positive US-Konjunkturdaten nicht aufhalten. Sowohl der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter wie auch der vom Conference Board ermittelte Index zum Konsumentenvertrauen überraschten positiv. Beim Wochenbericht des American Petroleum Institute war am Dienstagabend ein Anstieg von 1,96 Millionen Barrel ausgewiesen worden.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,16 auf 87,02 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,11 auf 109,98 Dollar anzog.

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