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Presse Griechenland beschleunigt Privatisierungen

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
 |  16.12.2012, 14:15  |  551  |  0

ATHEN (dpa-AFX) - Die griechische Regierung gibt Gas bei den geplanten Privatisierungen. Zugleich hoffe sie auf Erlöse von mindestens 15 Milliarden Euro, wobei 25 Milliarden nicht ausgeschlossen würden. Dies berichtete die Sonntagszeitung 'To Vima' in ihrer heutigen Ausgabe. 'Bisher gab es kein ernsthaftes Interesse an Investitionen, da nicht einmal klar war, ob Griechenland im Euro bleibt', zitiert die Zeitung Regierungsquellen. Nach den jüngsten Beschlüssen der Eurogruppe, sei aber wieder Sicherheit eingekehrt.

Am Samstag sei die Spitze des Privatisierungsfonds TAIPED zu Kontakten nach Katar gereist, heißt es weiter. Dabei geht es um die Nutzung der früheren Athener Flughafengeländes Hellenikon. Im Stadtgebiet und in bester Küstenlage, gilt es als attraktivste Liegenschaft der öffentlichen Hand. Neben dem Golf-Emirat sollen sich auch ein israelischer, ein britischer und ein griechischer Investor für Hellenikon interessieren, berichtet 'To Vima'.

In der kommenden Woche sollen die staatliche Erdgasgesellschaft DEPA und der Betreiber des Gaspipelinenetzes DESFA ausgelobt werden. Dafür sollen sich vor allem die russischen Unternehmen Gazprom und Negusneft interessieren. Im ersten Quartal 2013 sollen die Eisenbahn, die Post, die Häfen von Piräus und Thessaloniki sowie der staatliche Anteil am Athener Airport folgen.

Griechenland hoffe im ersten Jahr auf Einnahmen von fünf Milliarden Euro und bis Ende 2016 auf insgesamt 15 Milliarden, wobei bis zu 25 Milliarden Euro nicht ausgeschlossen würden, so 'To Vima'. Noch Ende Oktober hatte Griechenland sein Privatisierungsziel auf rund elf Milliarden Euro bis Ende 2016 gesenkt. 2011 war man hingegen noch von 50 Milliarden möglichen Privatisierungserlösen ausgegangen./ak/DP/jsl


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ATHEN (dpa-AFX) - Die griechische Regierung gibt Gas bei den geplanten Privatisierungen. Zugleich hoffe sie auf Erlöse von mindestens 15 Milliarden Euro, wobei 25 Milliarden nicht ausgeschlossen würden. Dies berichtete die Sonntagszeitung 'To Vima' in ihrer heutigen Ausgabe. 'Bisher gab es kein ernsthaftes Interesse an Investitionen, da nicht einmal klar war, ob Griechenland im Euro bleibt', zitiert die Zeitung Regierungsquellen. Nach den jüngsten Beschlüssen der Eurogruppe, sei aber wieder Sicherheit eingekehrt.

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