Rohstoffe Investoren ziehen sich zurück - Weizen und Zucker unter Druck

    Nachrichtenquelle: Shareribs
     |  17.12.2012, 08:08  |  527 Aufrufe  |   | 
    New York 17.12.12 - Spekulative Rohstoffinvestoren haben ihre Netto-Longpositionen in der vergangenen Woche erneut reduziert, wie die Commodity Futures Trading Commission in ihrem CoT-Bericht mitteilte. Die Wetten auf steigenden Weizen- und Zuckerpreise wurden massiv reduziert.


    Laut CoT-Bericht wurden die Netto-Longpositionen in der Woche bis zum 11. Dezember um elf Prozent auf 802.817 Kontrakte reduziert. Dies ist auf die bestehende Unsicherheit durch die fiskalische Klippe zurückzuführen. Die US-Politik ist weiter nicht in der Lage eine Einigung bei den Haushaltsverhandlungen zu erreichen, womit die automatischen Steuererhöhungen und Ausgabensenkungen am 1. Januar 2013 immer wahrscheinlicher werden. Zudem warnte der Chef der US-Notenbank, dass es an der Politik sei, die Problematik zu lösen, da die Geldpolitik allein nicht ausreichen werde. Weiterhin hatte das Fed die Wachstumsprognose für das kommende Jahr auf 2,3 bis 3,0 Prozent gesenkt.

    Analysten sind derweil für Rohstoffe überwiegend optimistisch, wobei vor allem Gold, Silber und Kupfer als Investment gefragt sein dürften. Auch die Ölpreise könnten 2013 weiter zulegen, nachdem 2012 ein neuer Rekord beim durchschnittlichen Ölpreis aufgestellt wurde. Dennoch wurden die bullischen Wetten auf WTI-Rohöl in der vergangenen Woche auf 101.871 Kontrakte reduziert, ein Rückgang von 21 Prozent gegenüber der Vorwoche.

    Bei den Edelmetallen wurden die bullischen Wetten für Gold in der vergangenen Woche um drei Prozent auf 129.865 Kontrakte ausgeweitet. Bei Silber allerdings wurden diese um 5,4 Prozent auf 34.862 Kontrakte reduziert. Die Netto-Longpostionen bei Kupfer wurden deutlich ausgeweitet, um 64 Prozent auf 22.123 Kontrakte. Damit wurde der Anstieg der Kupferpreise von einer starken Ausweitung spekulativen Kapitals begleitet, was das Risiko von Preisrücksetzern erhöht.

    Bei den Agrarrohstoffen wurden die Netto-Longpositionen bei Weizen um 67,5 Prozent auf 11.2119 Kontrakte gesenkt. Bei Mais war ein Rückgang von 19,1 Prozent auf 225.538 Kontrakte zu verzeichnen. Die Netto-Longpositionen bei den Sojabohnen wurden hingegen um 15,6 Prozent auf 123.275 Kontrakte ausgeweitet.




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