Neu auf wallstreet:online? Jetzt kostenlos registrieren!
Registrieren | Login
x
Benutzername:

Passwort:

Angemeldet bleiben
Passwort vergessen?

    Rohstoffe Industriemetalle verlieren - fiskalische Klippe wird zur ernsten Gefahr

    Nachrichtenquelle: Shareribs
     |  17.12.2012, 15:28  |  285 Aufrufe  |   | 
    London 17.12.12 - Die Industriemetallnotierungen liegen zum Wochenauftakt unter Druck, die Investoren nehmen ihre Gewinne aus den Vorwochen mit. So lange die US-Politik weiterhin keinen Haushalt für das kommende Jahr verabschiedet, bleiben die Risiken hoch.


    Die Bedrohung für die US-Konjunktur, die sich aus den automatischen Steuererhöhungen und Ausgabensenkungen ergibt, wird kurz vor dem Jahreswechsel immer ernster. Bisher ist kein Haushalt für das kommende Jahr 2013 verabschiedet worden und Weißes Haus und Kongress ringen weiterhin um ein gangbares Verhältnis von Kürzungen bei Gesundheits- und Sozialprogrammen und der Erhöhung bei den Einnahmen auf der anderen Seite. Das Weiße Haus besteht auf Steuererhöhungen, während  der republikanische Kongress massiv sparen will. Der Sprecher des Repräsentantenhauses, John Boehner, sagte am Sonntag, dass Steuererhöhungen für Einkommen über 1,0 Mio. USD denkbar wären, damit würde der Steuersatz von 35 auf 39,6 Prozent steigen. Obama will dies aber schon für Einkommen über 250.000 USD durchsetzen. Dennoch bietet stellt dies zumindest einen ersten Ansatz von Kompromissbereitschaft dar, auch wenn die Diskrepanzen weiter überwiegen.

    Die Investoren stellen fest, dass ein Scheitern der Verhandlungen ein absolut realistisches Szenario ist, womit die US-Wirtschaft im kommenden Jahr wieder in die Rezession rutschen könnte. Heute wurde mitgeteilt, dass der Index des produzierenden Gewerbes für die Region New York von minus 5,22 Punkte auf minus 8,1 Punkte zurückgegangen ist, während ein Anstieg auf minus 0,5 Punkte erwartet wurde.

    Ein weiterer belastender Faktor ist China. Dort hatten sich zuletzt die Wirtschaftsindikatoren verbessert, eine tatsächlich steigende Nachfrage kann aber noch nicht festgestellt werden, zumal die Lagerbestände von Kupfer auf einem Rekordniveau liegen. Das anhaltend hohe Importniveau wird von einigen Analysten dennoch positiv bewertet. Die Aussicht auf eine konstante Wirtschaftspolitik in China wird von den Marktteilnehmern aber positiv bewertet, da dies Planungssicherheit gibt.

    Kupfer korrigiert um 0,5 Prozent auf 8.037 USD, Aluminium verliert 1,1 Prozent auf 2.106 USD, Blei verliert 0,7 Prozent auf 2.281 USD, Nickel gibt 0,7 Prozent auf 17.719 USD und Zinn steigt um 0,4 Prozent auf 23.200 USD. Begleitet wird dies von einem leichten Rücksetzer des Euro, der aktuell 1,3163 USD kostet.



    Schreibe Deinen Kommentar

     

    Disclaimer

    Nachrichtenquelle

    Weitere Nachrichten des Autors

    TitelLeser
    223
    222
    208
    207
    182
    160
    TitelLeser
    1304
    805
    777
    700
    624
    600
    571
    478
    414
    400
    TitelLeser
    1453
    1429
    1304
    1242
    1170
    1151
    1113
    1097
    969
    966
    TitelLeser
    7481
    5848
    5247
    4763
    3458
    2689
    2680
    2611
    2541
    2530

    Top Nachrichten aus der Rubrik