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Rohstoffe Industriemetalle verlieren - fiskalische Klippe wird zur ernsten Gefahr

Nachrichtenquelle: Shareribs
17.12.2012, 15:28  |  346   |   |   
London 17.12.12 - Die Industriemetallnotierungen liegen zum Wochenauftakt unter Druck, die Investoren nehmen ihre Gewinne aus den Vorwochen mit. So lange die US-Politik weiterhin keinen Haushalt für das kommende Jahr verabschiedet, bleiben die Risiken hoch.

Die Bedrohung für die US-Konjunktur, die sich aus den automatischen Steuererhöhungen und Ausgabensenkungen ergibt, wird kurz vor dem Jahreswechsel immer ernster. Bisher ist kein Haushalt für das kommende Jahr 2013 verabschiedet worden und Weißes Haus und Kongress ringen weiterhin um ein gangbares Verhältnis von Kürzungen bei Gesundheits- und Sozialprogrammen und der Erhöhung bei den Einnahmen auf der anderen Seite. Das Weiße Haus besteht auf Steuererhöhungen, während  der republikanische Kongress massiv sparen will. Der Sprecher des Repräsentantenhauses, John Boehner, sagte am Sonntag, dass Steuererhöhungen für Einkommen über 1,0 Mio. USD denkbar wären, damit würde der Steuersatz von 35 auf 39,6 Prozent steigen. Obama will dies aber schon für Einkommen über 250.000 USD durchsetzen. Dennoch bietet stellt dies zumindest einen ersten Ansatz von Kompromissbereitschaft dar, auch wenn die Diskrepanzen weiter überwiegen.

Die Investoren stellen fest, dass ein Scheitern der Verhandlungen ein absolut realistisches Szenario ist, womit die US-Wirtschaft im kommenden Jahr wieder in die Rezession rutschen könnte. Heute wurde mitgeteilt, dass der Index des produzierenden Gewerbes für die Region New York von minus 5,22 Punkte auf minus 8,1 Punkte zurückgegangen ist, während ein Anstieg auf minus 0,5 Punkte erwartet wurde.

Ein weiterer belastender Faktor ist China. Dort hatten sich zuletzt die Wirtschaftsindikatoren verbessert, eine tatsächlich steigende Nachfrage kann aber noch nicht festgestellt werden, zumal die Lagerbestände von Kupfer auf einem Rekordniveau liegen. Das anhaltend hohe Importniveau wird von einigen Analysten dennoch positiv bewertet. Die Aussicht auf eine konstante Wirtschaftspolitik in China wird von den Marktteilnehmern aber positiv bewertet, da dies Planungssicherheit gibt.

Kupfer korrigiert um 0,5 Prozent auf 8.037 USD, Aluminium verliert 1,1 Prozent auf 2.106 USD, Blei verliert 0,7 Prozent auf 2.281 USD, Nickel gibt 0,7 Prozent auf 17.719 USD und Zinn steigt um 0,4 Prozent auf 23.200 USD. Begleitet wird dies von einem leichten Rücksetzer des Euro, der aktuell 1,3163 USD kostet.



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Rohstoffe Industriemetalle verlieren - fiskalische Klippe wird zur ernsten Gefahr

London 17.12.12 - Die Industriemetallnotierungen liegen zum Wochenauftakt unter Druck, die Investoren nehmen ihre Gewinne aus den Vorwochen mit. So lange die US-Politik weiterhin keinen Haushalt für das kommende Jahr verabschiedet, bleiben die Risiken hoch.

Die Bedrohung für die US-Konjunktur, die sich aus den automatischen Steuererhöhungen und Ausgabensenkungen ergibt, wird kurz vor dem Jahreswechsel immer ernster. Bisher ist kein Haushalt für das kommende Jahr 2013 verabschiedet worden und Weißes Haus und Kongress ringen weiterhin um ein gangbares Verhältnis von Kürzungen bei Gesundheits- und Sozialprogrammen und der Erhöhung bei den Einnahmen auf der anderen Seite. Das Weiße Haus besteht auf Steuererhöhungen, während  der republikanische Kongress massiv sparen will. Der Sprecher des Repräsentantenhauses, John Boehner, sagte am Sonntag, dass Steuererhöhungen für Einkommen über 1,0 Mio. USD denkbar wären, damit würde der Steuersatz von 35 auf 39,6 Prozent steigen. Obama will dies aber schon für Einkommen über 250.000 USD durchsetzen. Dennoch bietet stellt dies zumindest einen ersten Ansatz von Kompromissbereitschaft dar, auch wenn die Diskrepanzen weiter überwiegen.

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