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    Chartchecks Ein Comeback zur Weihnachtszeit?

    Gastautor: Björn Junker
     |  17.12.2012, 16:50  |  1969 Aufrufe  |   | 

    Weihnachten – Zeit der Geschenke. Wir werfen einen Blick auf die charttechnische Lage bei zwei der wichtigsten Edelmetall-Geschenke: Gold und Silber – und hier zeichnen sich nach Abwärtsbewegungen mögliche Trendwenden ab.

    Das Weihnachtsfest rückt näher und damit die Zeit für den Geschenkekauf. Schmuck, sei es aus Gold oder anderem edlen Metall, steht immer hoch im Kurs. Das gilt nicht nur für das Weihnachtsfest, sondern vor allem für die indische Festsaison, wo eine besonders hohe Nachfrage nach Gold & Co. aufkommt.

    Den Preis der Feinunze hat das zuletzt aber nicht stabilisieren können. Nach einer Aufwärtsbewegung von 1.672 Dollar auf 1.754 Dollar im Laufe des Novembers hat der Goldpreis Ende des vergangenen Monats am Widerstand bei 1.752/1.760 Dollar den Rückwärtsgang eingelegt. Fast der gesamte Gewinn wurde hergegeben, bevor sich bei 1.684/1.686 Dollar eine Unterstützung gezeigt hat – es ist das obere Ende der Zone, die bei 1.672 Dollar beginnt. Der Versuch einer Gegenbewegung endete am 12. Dezember bei 1.723 Dollar, seitdem pendelt der Goldpreis oberhalb von 1.672/1.686 Dollar.

    Aus charttechnischer Sicht könnte sich damit um die 1.680er-Marke ein doppelter Boden ausbilden, der dem Goldpreis zu einem deutlichen Kursschub verhelfen könnte. Allerdings ist die Formation erst komplett, wenn auch 1.754 Dollar überwunden wird. Rechnerisch wäre dann mehr als genug Potenzial vorhanden, um die wichtige charttechnische Hürde um die 1.800er-Marke zu attackieren, auch ein Break erscheint dann rechnerisch möglich. Anstiege über 1.698/1.706 Dollar und 1.723 Dollar würden bereits prozyklisch einen positiveren Ausblick für den Goldpreis ermöglichen. Ein Rutsch unter 1.672 Dollar dagegen könnte 1.641/1.646 Dollar ins Visier bringen.

    Silber ist ein anderes typisches Metall für Schmuck- und Festgeschenke, allerdings durch ein breites industrielles Einsatzspektrum bei der Nachfrage wesentlich konjunktursensibler als Gold. Dennoch wird das Edelmetall immer als „kleiner Bruder” des Goldes angesehen. Und so verlief der Trend beim Silberpreis zuletzt ähnlich wie beim Gold, dennoch ergeben sich im Detail Unterschiede. Einer der massivsten Unterschiede zeigt sich im längerfristigen Vergleich, denn im Gegensatz zum Krisenprofiteur Gold befindet sich der Silberpreis sehr weit unter seinem 2011er-Top, das knapp unter der 50-Dollar-Marke notiert ist.

    Nach der jüngsten Abwärtsbewegung, die bei 34,40 Dollar gestartet ist, arbeitet der Silberpreis nun an einer möglichen Bodenbildung um die Marke von 32 Dollar. Hier beginnt eine Unterstützungszone, die sich bis 31,52 Dollar zieht. Darunter liegt eine weitere Unterstützung zwischen 29,90 Dollar und 30,66 Dollar. Ein Rebreak über 32,53/32,73 Dollar dagegen könnte für die Feinunze des Edelmetalls den Trendpfeil wieder nach oben drehen.


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