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Rohstoffe Mais und Weizen rutschen ab

Nachrichtenquelle: Shareribs
 |  18.12.2012, 07:08  |  225 Aufrufe  |   | 
Chicago 18.12.12 - Die Agrarfutures haben sich zum Wochenauftakt schwächer gezeigt. Weizen und Mais rutschten ab, die Sojabohnen erholten sich leicht. Der schwächere US-Dollar und der festere Aktienmarkt haben die Notierungen unterstützt.


März-Mais korrigierte um 6,75 Cents auf 7,24 USD/Scheffel. Die jüngsten Zahlen zur Nachfrage nach US-Mais haben die Stimmung getrübt, die wöchentlichen Exporte lagen in der Woche bis zum 13. Dezember bei 15,02 Mio. Scheffel, was eine Verdoppelung gegenüber der Vorwoche darstellt. Es werden allerdings wöchentlich rund 25 Mio. Scheffel benötigt, um die Nachfrageprognosen des USDA erfüllen zu können. Die Wetterbedingungen in Brasilien sprechen weiterhin gegen Long-Engagements bei Mais, auch die Preise für lateinamerikanischen Mais liegen deutlich unter US-Niveau.

März-weizen korrigierte um 6,0 Cents auf 8,08 USD/Scheffel. In einigen US-Anbaugebieten hatte es am Wochenende Niederschläge gegeben, was den Stress für die Pflanzen leicht verringern könnte. Allerdings dürften diese allenfalls gering geblieben sein. Händler merkten an, dass Futtermittelhersteller in den USA im kommenden Jahr stärker US-Weizen verwenden könnten. Zudem ist das Preisniveau von US-Weizen derart gesunken, dass dieser im internationalen Vergleich konkurrenzfähig geworden, was die Exportnachfrage steigen lassen dürfte. Die wöchentlichen Exporte sind leicht gestiegen und summierten sich in der Woche bis zum 13. Dezember auf 16,4 Mio. Scheffel, es werden allerdings 22,9 Mio. Scheffel pro Woche benötigt, um die Exportprognosen des USDA zu erreichen. Mit Jahresbeginn 2013 wird eine steigende Nachfrage nach Hartem Roten Winterweizen erwartet.

Die Januar-Sojabohnen schlossen flach bei 14,9625 USD/Scheffel. Zeitweise kletterte der Kontrakt im Handelsverlauf auf über 15,00 USD, konnte sich auf diesem Niveau aber nicht halten. Die schwache Performance bei Weizen und Mais bremste die Händler aus, die wöchentlichen Exporte lagen mit 36,9 Mio. Scheffel unter dem Vorwochenniveau von 46,6 Mio. Scheffel. Es werden allerdings nur noch wöchentlich 17,6 Mio. Scheffel benötigt, um die USDA-Prognosen zu erfüllen.



Themen: WeizenMaisUSD


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