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    CFD- und FX-Trading: 5 Tipps wie man sich vor Abzocke schützt! CFD- und FX-Trading: 5 Tipps wie man sich vor Abzocke schützt!

    Gastautor: Sebastian Hell
     |  27.12.2012, 17:00  |  7011 Aufrufe  |   | 

    Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

    da der Handel mit CFDs und FX (Devisen) derzeit boomt, möchte ich zum Ende des Jahres den vielen Neueinsteigern noch 5 wichtige Tipps mit auf den Weg geben, wie man sich vor Abzocke bei diesen Produkten schützen kann!

    1.       Regulierung ist wichtig!
    Achten Sie darauf, dass Sie eine regulierte Firma für Ihre Handelsgeschäfte auswählen. Gut regulierte Regionen sind Deutschland und England.

    2.       Woher kommen die Kurse? MM, STP oder ECN?
    MM steht für „Market Maker“. Hier stellt der Broker selbst die Kurse nach eigenem Ermessen ohne auf einen Referenzpreis angewiesen zu sein. STP bedeutet „Straight Through Processing“ und heißt, dass die Order ohne Eingriffe eines Dealing-Desks weitergegeben und ausgeführt wird. ECN ist das Electronic Communication Network und besonders bei Devisen zu empfehlen, da die Kurse von vielen Banken kommen und die Spreads sehr eng sind. Zu empfehlen sind ganz klar STP- und ECN-Broker.

    3.       Über-Nachthandel – Aufgepasst!
    Einige Broker stellen auch nachts nach 22 Uhr und vor 8 Uhr Kurse für den DAX. Beachten Sie bitte, dass der DAX nachts nicht gehandelt wird. Die Kurse stammen von Ableitungen der US-Indizes sowie Zins-Futures und dem Handel in Asien. Der Preis ist jedoch rein theoretisch. Oftmals sind auch die Spreads extrem geweitet auf sechs bis zwölf Punkte. Es ist unmöglich mit derartigen Spreads Geld zu verdienen.

    4.       Überweisungsgebühren checken!
    Fragen Sie vor der Wahl nach wie viel eine Überweisung kostet und wie schnell diese verarbeitet wird. Manche Firmen setzen auf die Strategie, dass hier noch Extrageld verdient werden kann, wenn eine Überweisung 20 oder 50 Euro kostet. Der Kunde soll dadurch abgehalten werden sein Geld abzuziehen.

    5.       Ständige Telefonanrufe!
    Ihr Handelspartner soll Sie bei Problemen rund um das Thema Trading unterstützen. Immer dann wenn es Probleme mit der Plattform oder Ausführungen gibt, ist ein guter Kundendienst schnell zur Stelle. Wenn Sie jedoch am Telefon belästigt werden und man Sie dazu drängt mehr zu handeln und man versucht aktiv in Ihr Trading einzuwirken, sollten Sie schnell wechseln. Dies ist mehr als unseriös und nicht Standard in der Branche!

     

    Ihr Sebastian Hell
    CFD-Experte & Börsenjournalist

     



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    Disclaimer

    Gastautor

    Sebastian Hell hat International Finance in Deutschland und den USA studiert. Er berät Vermögensverwalter und Hedge Fonds bei der Umsetzung von Handelsstrategien und veröffentlicht regelmäßig im Auftrag von QTrade (www.qtrade.de) Kolumnen über die Finanzmärkte.

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