EU-Währungskommissar Rehn Zerfall des Euro-Raums "abgewendet"

     |  09.01.2013, 11:29  |  434  |  0
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    Die Gefahr des Auseinanderbrechens der „Euro-Zone“ sei gebannt. So sieht es zumindest EU-Währungskommissar Olli Rehn auf dem Wirtschaftsgipfel der Tageszeitung „Die Welt“ in Berlin: „Die Gefahr eines Euro-Zerfalls ist zwar abgewendet. Aber wir dürfen jetzt nicht in die Sorglosigkeit verfallen.“ Zugleich warb Rehn für eine Fortsetzung des Reformkurses in den Krisenländern Europas. Es gebe keinen Grund zum Nachlassen des Reformeifers: „Wachstum ist unsere wichtigste Sorge, und daher müssen wir die Strukturreformen fortsetzen“, so der EU-Währungskommissar.  „Haushaltskonsolidierung ist nach wie vor notwendig, in sinnvollem, klugem Tempo.“
     
    Auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble lobte auf dem Welt-Wirtschaftsgipfel, die Reformanstrengungen in den Krisenländern: „In Spanien und Italien passiert viel und auch in Griechenland geht es voran .“ Er mahnte strengere Regeln für die Finanzpolitik der EU-Mitglieder an: „Nötig ist ein strengeres Regelwerk“, so Schäuble und brachte eine stärkere Rolle des Währungskommissars ins Spiel: „Es wäre überaus hilfreich, wenn wir in der Kommission jemanden hätten, der den Haushaltsentwurf eines Mitgliedsstaates zurückweisen kann, wenn er nicht den Regeln entspricht.“

    Themen: EuroWirtschaftKrisen

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    EU-Währungskommissar Rehn Zerfall des Euro-Raums "abgewendet"

    Die Gefahr des Auseinanderbrechens der „Euro-Zone“ sei gebannt. So sieht es zumindest EU-Währungskommissar Olli Rehn auf dem Wirtschaftsgipfel der Tageszeitung „Die Welt“ in Berlin: „Die Gefahr eines Euro-Zerfalls ist zwar abgewendet. Aber wir dürfen jetzt nicht in die Sorglosigkeit verfallen.“ Zugleich warb Rehn für eine Fortsetzung des Reformkurses in den Krisenländern Europas. Es gebe keinen Grund zum Nachlassen des Reformeifers: „Wachstum ist unsere wichtigste Sorge, und daher müssen wir die Strukturreformen fortsetzen“, so der EU-Währungskommissar.  „Haushaltskonsolidierung ist nach wie vor notwendig, in sinnvollem, klugem Tempo.“
     
    Auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble lobte auf dem Welt-Wirtschaftsgipfel, die Reformanstrengungen in den Krisenländern: „In Spanien und Italien passiert viel und auch in Griechenland geht es voran .“ Er mahnte strengere Regeln für die Finanzpolitik der EU-Mitglieder an: „Nötig ist ein strengeres Regelwerk“, so Schäuble und brachte eine stärkere Rolle des Währungskommissars ins Spiel: „Es wäre überaus hilfreich, wenn wir in der Kommission jemanden hätten, der den Haushaltsentwurf eines Mitgliedsstaates zurückweisen kann, wenn er nicht den Regeln entspricht.“
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