Turbo-Handel Börsenverband FIA warnt vor Gesetz zum Hochfrequenzhandel

     |  14.01.2013, 14:13  |  489  |  0
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    Ausschluss ausländischer Teilnehmer beim Hochfrequenzhandel in Deutschland? Ausländer werden künftig beim sekundenschnellen, computergestützten Aktienhandel in Deutschland benachteiligt, befürchtet der europäische Börsenhändlerverband FIA. Wie die „WirtschaftsWoche berichtet, will die FIA kommenden Mittwoch ihre Kritik vor dem Finanzausschuss des Bundestages vortragen und eine Änderung des Gesetzentwurfs zum Hochfrequenzhandel anregen. „Wir sehen eine reelle Chance, dass nicht deutsche Marktteilnehmer vom direkten Zugang ausgeschlossen werden und künftig an den deutschen Börsen nur noch über dritte Parteien handeln können“, warnt FIA-Generalsekretär Mark Spanbroek.
     
    Die neuen Richtlinien beim Hochfrequenzhandel sehen unter anderem die Zulassungspflicht für alle Hochfrequenzhändler vor. Sie sollen künftig von der deutschen Finanzaufsicht BaFin überwacht werden. Doch auch in deutschen Kreisen gibt es Bedenken, so die „WirtschaftsWoche“. Es werde befürchtet, dass aufgrund der komplizierten Zulassungsregeln der Börsenstandort Deutschland Geschäft verliert. FIA-Generalsekretär Spanbroek schätzt, dass 30 Prozent der Umsätze mit Derivaten, die aus den USA stammten, wegfallen könnten. 
     
    Grund des Gesetzentwurfs zum Hochfrequenzhandel, das im Sommer in Kraft treten soll: Die Bundesregierung will mit dem Gesetz den besonderen Risiken des algorithmischen Hochgeschwindigkeitshandels und der Marktmanipulation entgegenwirken.
     

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    Turbo-Handel Börsenverband FIA warnt vor Gesetz zum Hochfrequenzhandel

    Ausschluss ausländischer Teilnehmer beim Hochfrequenzhandel in Deutschland? Ausländer werden künftig beim sekundenschnellen, computergestützten Aktienhandel in Deutschland benachteiligt, befürchtet der europäische Börsenhändlerverband FIA. Wie die „WirtschaftsWoche berichtet, will die FIA kommenden Mittwoch ihre Kritik vor dem Finanzausschuss des Bundestages vortragen und eine Änderung des Gesetzentwurfs zum Hochfrequenzhandel anregen. „Wir sehen eine reelle Chance, dass nicht deutsche Marktteilnehmer vom direkten Zugang ausgeschlossen werden und künftig an den deutschen Börsen nur noch über dritte Parteien handeln können“, warnt FIA-Generalsekretär Mark Spanbroek.
     
    Die neuen Richtlinien beim Hochfrequenzhandel sehen unter anderem die Zulassungspflicht für alle Hochfrequenzhändler vor. Sie sollen künftig von der deutschen Finanzaufsicht BaFin überwacht werden. Doch auch in deutschen Kreisen gibt es Bedenken, so die „WirtschaftsWoche“. Es werde befürchtet, dass aufgrund der komplizierten Zulassungsregeln der Börsenstandort Deutschland Geschäft verliert. FIA-Generalsekretär Spanbroek schätzt, dass 30 Prozent der Umsätze mit Derivaten, die aus den USA stammten, wegfallen könnten. 
     
    Grund des Gesetzentwurfs zum Hochfrequenzhandel, das im Sommer in Kraft treten soll: Die Bundesregierung will mit dem Gesetz den besonderen Risiken des algorithmischen Hochgeschwindigkeitshandels und der Marktmanipulation entgegenwirken.
     
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