Kapitalbedarf DZ Bank bereitet Kapitalerhöhung vor

     |  17.01.2013, 11:33  |  1784  |  0
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    Die Frankfurter DZ Bank bereitet eine Kapitalerhöhung vor. In einem aktuellen Brief an die Vorstandschefs der zu ihrem Verbund gehörenden rund 900 Volks- und Raiffeisenbanken schreiben DZ-Chef Wolfgang Kirsch und sein Vorstandskollege Hans-Theo Macke, man müsse sich „darauf einstellen, dass in absehbarer Zeit eine Kapitalstärkung erforderlich sein könnte". Das berichtet das „manager magazin“ in seiner aktuellen Ausgabe. 
     
    Die DZ Bank hatte sich zu diesem Zweck auf der Hauptversammlung im letzten Jahr bereits einen Kapitalrahmen von 500 Millionen Euro genehmigen lassen. Der nun erforderliche Bedarf an Hilfen könnte aber offenbar darüber hinausgehen. „Inwieweit wir auf weitere Kapital entlastende temporäre Hilfen der Organisation zurückgreifen müssen, bleibt abzuwarten", zitiert das „manager magazin“ aus dem Schreiben vom 7. Januar 2013.
     
    Das genossenschaftliche Spitzeninstitut führt vor allem die unter „Basel III" eingeführten Kapitalregeln als Grund für den Geldbedarf an. Nach dem neuen Regelwerk werden nachrangige Anleihen, die bei der DZ Bank einen wichtigen Teil des Kernkapitals ausmachen, demnächst nicht mehr anerkannt.

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    Kapitalbedarf DZ Bank bereitet Kapitalerhöhung vor

    Die Frankfurter DZ Bank bereitet eine Kapitalerhöhung vor. In einem aktuellen Brief an die Vorstandschefs der zu ihrem Verbund gehörenden rund 900 Volks- und Raiffeisenbanken schreiben DZ-Chef Wolfgang Kirsch und sein Vorstandskollege Hans-Theo Macke, man müsse sich „darauf einstellen, dass in absehbarer Zeit eine Kapitalstärkung erforderlich sein könnte". Das berichtet das „manager magazin“ in seiner aktuellen Ausgabe. 
     
    Die DZ Bank hatte sich zu diesem Zweck auf der Hauptversammlung im letzten Jahr bereits einen Kapitalrahmen von 500 Millionen Euro genehmigen lassen. Der nun erforderliche Bedarf an Hilfen könnte aber offenbar darüber hinausgehen. „Inwieweit wir auf weitere Kapital entlastende temporäre Hilfen der Organisation zurückgreifen müssen, bleibt abzuwarten", zitiert das „manager magazin“ aus dem Schreiben vom 7. Januar 2013.
     
    Das genossenschaftliche Spitzeninstitut führt vor allem die unter „Basel III" eingeführten Kapitalregeln als Grund für den Geldbedarf an. Nach dem neuen Regelwerk werden nachrangige Anleihen, die bei der DZ Bank einen wichtigen Teil des Kernkapitals ausmachen, demnächst nicht mehr anerkannt.
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