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    Börse Stuttgart-News Trend am Nachmittag

    Gastautor: Börse Stuttgart
     |  21.01.2013, 16:14  |  902 Aufrufe  |   | 

    STUTTGART (BOERSE-STUTTGART AG) - euwax trends am nachmittag

    Montag, 21. Januar 2013

    Bundesbank sieht bessere Konjunkturperspektiven

    Ruhiger Handel aufgrund des US-Feiertags - DAX legt leicht zu

    Die Bundesbank hat sich heute optimistisch zur deutschen Konjunktur geäußert: Die deutsche Wirtschaft werde sich rasch von ihrer Delle erholen, heißt es im jüngsten Monatsbericht. Grund seien der stabile Arbeitsmarkt und die steigenden Beschäftigungsaussichten. Schon für das laufende erste Quartal deute sich eine Gegenbewegung an. Im vierten Quartal 2012 war das Bruttoinlandsprodukt ersten Schätzungen zufolge um ein halbes Prozent geschrumpft und damit so stark wie seit 2009 nicht mehr.

    Wie zu erwarten war, hat sich das Geschäft mit deutschen Aktien am Nachmittag stark beruhigt. Der Handel an Wall Street bleibt heute geschlossen - in den USA wird heute der Martin-Luther-King-Tag gefeiert. Damit fehlt nicht nur der wichtigste Impulsgeber für den deutschen Markt, sondern gleichzeitig eine ganze Reihe von US-Investoren. Der DAX pendet seit etwa 12.00 Uhr in einer engen Spanne und liegt aktuell bei 7740 Punkten, das ist ein Plus von 0,5 Prozent.

    Größter Gewinner ist weiterhin die Aktie der Lufthansa mit einem Plus von 3,1 Prozent. Die zahlreichen witterungsbedingten Flugausfälle am Frankfurter Flughafen scheinen dem Papier nicht zu schaden. Händler begründen das Plus mit einer Kaufempfehlung von Nomura. Die Japaner setzen ein Kursziel von 18,60 Euro.

    In der zweiten Reihe legt die Aktie des Geldautomatenherstellers Wincor Nixdorf 1,4 Prozent zu. Das Unternehmen hatte heute morgen seine Zahlen für das abgelaufene Quartal präsentiert. Dabei fiel vor allem der Umsatz mit einem Plus von zehn Prozent besser aus als erwartet. Allerdings ist der Ausblick von Wincor Nixdorf eher gedämpft. Der Umsatz soll im laufenden Jahr nur um zwei Prozent steigen.

    Mit LEG Immobilien strebt ab heute ein milliardenschwerer Wohnungskonzern an die Börse. Die beiden bisherigen Gesellschafter, Goldman Sachs und Perry Capital, wollen 57 Prozent der Aktien in einer Preisspanne von 41 bis 47 Euro verkaufen. Das würde am oberen Ende der Range einem Emissionsvolumen von 1,4 Mrd. Euro entsprechen.

    Im außerbörslichen Handel per Erscheinen notiert die Aktie bei 44 zu 45 Euro. Beobachter bezeichnen es als ungewöhnlich, dass eine so große Emission bereits im Januar an den Markt kommt. Offenbar soll hier das gute Börsenklima für Immobilienaktien genutzt werden. Unternehmen wie Deutsche Wohnen, Patrizia und Gagfah hatten zuletzt deutlich zugelegt.

    Heute verhalten sich die Derivateanleger in Stuttgart einmal nicht antizyklisch zum DAX. Obwohl die Kurse leicht steigen, setzen die Anleger überwiegend auf ein weiteres Kursplus - und kaufen überwiegend DAX-Calls. Das Euwax Sentiment notiert daher im positiven Bereich.

    Gefragt sind Knock-Out-Calls auf die Aktien der Fresenius SE und der Dürr AG. Bei beiden Papieren greifen die Anleger zu. Im Falle von Fresenius wird zusätzlich ein Call-Optionsschein nachgefragt. Hintergrund sind offenbar positive Kommentare in einem Anlegermagazin.

    Börse Stuttgart TV

    Viele Geldanleger haben ein Problem: Sie bekommen nur noch sehr niedrige Zinsen auf ihr Sparbuch oder ihr Tagesgeldkonto. Dem steht eine Inflation von rund zwei Prozent. Unter dem Strich schmilzt das Vermögen. Wie kann man dem entgehen? Fragen an Ingo Theismann von der Consulting Team Vermögensverwaltung AG.

    Interview hier abrufbar:

    https://www.boerse-stuttgart.de/de/boersestuttgarttv/boersestuttgarttv ...

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    Quelle: Boerse Stuttgart AG

    (Für den Inhalt der Kolumne ist allein boerse-stuttgart AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)



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