DAX-0,01 % EUR/USD+0,02 % Gold+0,47 % Öl (Brent)0,00 %
Rohstoffe: Goldpreis: Indien erhöht Importsteuern
Foto: Deutsche Bundesbank

Rohstoffe Goldpreis: Indien erhöht Importsteuern

22.01.2013, 08:16  |  1673   |   |   

Die indische Regierung hat zum Wochenstart die Importsteuern auf Gold von vier auf sechs Prozent erhöht – bislang blieb das ohne negative Folgen für den Goldpreis.

Dies stellt die zweite Erhöhung innerhalb von zehn Monaten dar. Damit soll das erhebliche Handelsbilanzdefizit Indiens bekämpft werden. Dieses befindet sich mit 22,3 Milliarden Dollar auf Rekordniveau. Während die Wirtschaft des asiatischen Landes unter einer Exportschwäche leidet, blieb der Appetit der Inder auf Gold relativ groß. In diesem Jahr könnte der Sub-Kontinent zwar von China als weltgrößtem Goldnachfrager abgelöst werden, der indische Goldhandel dürfte allerdings weiterhin eine wichtige Rolle bei der künftigen Entwicklung des Goldpreises spielen. Bislang hat sich die Steuererhöhung noch nicht auf den Goldpreis ausgewirkt.
Am Dienstagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit anziehenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 6,70 auf 1.693,70 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Kaum Bewegung nach Feiertag

Der Ölpreis startete zwar mit leicht negativen Vorzeichen in die neue Handelswoche, die Kursausschläge fielen allerdings extrem schwach. Seit Freitag bewegte sich zum Beispiel der Future auf die US-Sorte WTI in einer Range von lediglich 0,67 Dollar, während die Nordseemarke Brent mit einer täglichen Schwankungsbreite von 0,73 Dollar ebenfalls wenig Reaktionsfreude an den Tag legte. Dies dürfte sich spätestens zum Start des US-Handels wieder ändern. Am Vormittag werden sich die Marktakteure vor allem für den ZEW-Konjunkturausblick für die deutsche Wirtschaft interessieren. Am Nachmittag folgen dann in den USA die Dezemberverkäufe existierender US-Eigenheime. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll sich die Entspannungstendenz fortsetzen und die Zahl von 5,04 auf 5,10 Millionen Einheiten zulegen.
Am Dienstagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,12 auf 95,68 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,37 auf 112,08 Dollar anzog.


Disclaimer: Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Eine Haftung wird nicht übernommen.

Wertpapier: Öl (Brent), Gold


Verpassen Sie keine Nachrichten von Jörg Bernhard

Jörg Bernhard arbeitet seit 2002 als freier Wirtschaftsjournalist und hat sich innerhalb des Themenkomplexes Börse & Investment auf die Bereiche Rohstoffe und Zertifikate spezialisiert. Derzeit arbeitet er für diverse Internetportale und Fachpublikationen.

Abonnieren Sie jetzt Ihren Lieblingsautor
Ich habe die Allgemeinen Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung gelesen und stimmt diesen zu.
Autor abonnieren
Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!
Verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!
Newsletter kostenlos abonnieren

Schreibe Deinen Kommentar

 

Disclaimer

Europas größte ETP-Plattform

Erfahren Sie alles zum Thema Investieren in ETPs. Informieren Sie sich auf etfsecurities.com

Zum Leitfaden