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Yen wie erwartet – Google mit Spannung

Nachrichtenquelle: flatex select
22.01.2013, 08:24  |  1333   |   |   

 

Der gestrige Börsentag war zum vergessen - mit geringen Umsätzen und einer Handelsspanne von rund 30 Punkten im DAX -, wäre da nicht die Inauguration von US-Präsident Obama gewesen, der mit einem großen Auftritt in seine zweite Amtszeit eingeführt wurde. Das lenkte auch die Aufmerksamkeit auf die sich zuspitzende Situation um die Erhöhung der Schuldengrenze in den USA.

Hier erhält Obama ebenfalls Rückenwind, da republikanische Abgeordnete weiter Kompromissbereitschaft signalisieren. Neben der US-Berichtssaison wird die Entwicklung um die US-Schulden die Märkte in den kommenden Tagen stark beeinflussen. Heute dürften aber vorwiegend die großen Tech-Unternehmen mit ihren vergangenen Quartalsergebnissen im Rampenlicht stehen. Die größte Aufmerksamkeit erfährt aber die Aktie der Internetsuchmaschine Google. Analysten erwarten einen Gewinn in Höhe von 10,57 US-Dollar je Aktie im abgelaufenen Quartal bei einem Umsatz von 12,38 Milliarden USD. Allerdings sind Überraschungen aufgrund der gesenkten Analystenerwartungen nicht ausgeschlossen.

Wenig überraschend war die heute früh in Japan getroffene Entscheidung der Notenbank, das Inflationsziel auf zwei Prozent anzuheben und weitere Anleihenkäufe zu tätigen. Sie war bereits vom Markt erwartet worden und dürfte sich kurzfristig weniger stark auswirken. Der Yen und die meisten asiatischen Aktienmärkte tendierten daher heute volatil seitwärts. Der Goldpreis konnte trotz einer Herabstufung durch Analysten der Citigroup leicht zulegen. Sie stuften andere Edelmetalle wie Platin und Palladium höher ein, bei Silber änderte sich die Erwartungshaltung nicht. Der Ölpreis bleibt auf hohem Niveau und die Sorte WTI liegt knapp unterhalb des in der Vorwoche erreichten Viermonatshochs bei rund 96,50 US-Dollar. Hier dürfte es spannend bleiben, da  die ausgebaute Seaway-Pipeline in diesem Jahr in Betrieb genommen wurde.

Der hohe Lagerbestand des nordamerikanischen WTI-Öls und damit das Angebot dürften sich verringern und den Ölpreis weiter stützen. Hierzulande ist noch der ZEW-Index von Bedeutung, der um 11 Uhr veröffentlicht wird. Es wird jedoch bereits mit einer weiteren Verbesserung der Konjunkturerwartungen auf 12,2 Punkten gerechnet. Der DAX notiert vorbörslich kaum verändert bei 7745 Punkten.


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Hartmut Schneider
CeFDex Market Research für flatex

CeFDex AG
Wertpapierhandelsbank
Frankfurt/ Main

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