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Börsen in Asien: Indices präsentieren sich mehrheitlich in rot
Foto: Marc Veraart - flickr

Börsen in Asien Indices präsentieren sich mehrheitlich in rot

Nachrichtenquelle: Aktiencheck News
22.01.2013, 12:41  |  545 Aufrufe  |   | 

Tokio (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten asiatischen Aktienmärkte konnten sich am Dienstag nicht eindeutig für die eine oder andere Richtung entscheiden. Der DAXglobal Asia (ISIN DE000A0LLPW4/ WKN A0LLPW), der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, pendelt im aktuellen Handel um seinen Vortagesschlusskurs und verschlechtert sich zur Stunde um 0,14 Prozent auf 358,88 Punkte.

An den japanischen Aktienmärkten gewannen heute die Verkäufer die Überhand. Die Bank of Japan hat eine unbefristete Lockerung ihrer Geldpolitik angekündigt und sich ein Inflationsziel von 2 Prozent gesetzt. Die Anleger zeigten sich aber trotzdem enttäuscht und entschieden sich mehrheitlich für Gewinnmitnahmen. Der Leitindex Nikkei (ISIN XC0009692440/ WKN 969244) pendelte im heutigen Handelsverlauf um seinen Vortagesschlusskurs und verlor am Ende 0,35 Prozent auf 10.709,93 Zähler. Noch etwas schlechter lief es für den breiter gefassten Topix mit einem Minus von 0,44 Prozent auf 901,15 Stellen. Im Handelsverlauf war der Index dabei wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 900 Punkten gerutscht. Vor dem Hintergrund eines festeren Yen fanden sich dabei auch Automobilwerte mehrheitlich auf dem Verkaufszettel der Investoren wieder. So fuhren Toyota Motor mit einem Wertverlust von 0,9 Prozent hinterher. Honda verzeichneten daneben sogar ein Minus von 2,3 Prozent, während sich Nissan gegen den insgesamt negativen Trend um 0,1 Prozent verteuern konnten. Suzuki gingen mit einem Minus von 1,4 Prozent aus dem Handel.

Die chinesischen Aktienmärkte tendierten heute uneinheitlich. Der Shanghai Composite verschlechterte sich um 0,56 Prozent auf 2.315,14 Punkte. Deutlich besser machte es in Hongkong der Hang Seng (ISIN HK0000004322/ WKN 145733), der im frühen Handel zwar ebenfalls im Minus notierte, am Ende dann aber doch um 0,29 Prozent auf 23.658,99 Punkte vorrückte. Schlecht verbunden waren allerdings die Anteilseigner des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile. So ging es für ihren Titel gegen den insgesamt positiven Trend um 0,7 Prozent nach unten. Die Aktien des Mischkonzerns Hutchinson konnten sich daneben um 0,2 Prozent verbessern, während für die Papiere des Internetunternehmens Tencent ebenfalls ein Plus von 0,2 Prozent zu Buche stand.

Der indische Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199/ WKN 969819) verschlechtert sich zur Stunde um 0,60 Prozent auf 19.981,57 Punkte und kann damit die psychologisch wichtige Marke von 20.000 Zählern nicht verteidigen. Auf dem Verkaufszettel der Investoren finden sich dabei auch Banktitel wieder. So verbilligen sich HDFC Bank um 0,8 Prozent, während für ICICI Bank ein Minus von 0,5 Prozent zu Buche steht. State Bank of India müssen sogar einen Wertverlust von 1,3 Prozent ausweisen.

Nikkei 225 (Japan): 10.709,93 (-0,35 Prozent) TOPIX (Japan): 901,15 (-0,44 Prozent) Hang Seng (China): 23.658,99 (+0,29 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.315,14 (-0,56 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.996,52 (+0,49 Prozent) SENSEX (Indien): 19.981,57 (-0,60 Prozent) JSX (Indonesien): 4.416,55 (-0,53 Prozent) STI (Singapur): 3.219,86 (-0,05 Prozent) (22.01.2013/ac/n/m)

Themen: AktienHandelWKN


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