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ots.CorporateNews Westfalen-Blatt / Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur ...

Autor: dpa-AFX
 |  22.01.2013, 20:01  |  208 Aufrufe  |   0  | 

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur

Finanztransaktionssteuer

Bielefeld (ots) - Die Finanztransaktionssteuer kommt! Richtig so.

Die Entscheidung dürfte Banken ärgern, ist aber ein wichtiges Signal

an alle EU-Bürger. Und zwar aus moralischen Gründen. Nur so wird

glaubhaft, dass die Politik jene Branche mit in die Verantwortung

nimmt, die die Krise mit ausgelöst hat. Viele Menschen verstehen

nicht, warum die Staatengemeinschaft marode Banken einerseits mit

Milliarden Euro Steuergelder retten musste, andererseits aber die

Finanzbranche nicht mit einer Steuer belasten wollte. Gerade der

Hochfrequenzhandel an den Börsen, der massive Kursausschläge auslösen

kann, muss durch eine Steuer eingedämmt werden. Es ist klar, dass die

Kreditwirtschaft nicht müde wird, vor »erheblichen Risiken« zu

warnen, weil Banken ihre Geschäfte in Mitglied-staaten ohne

Finanzsteuer verlagern. Das ist in der Tat möglich. Aber ist es auch

wahrscheinlich? Auch dass London nicht mitmacht, ist unbestritten ein

Mangel. Gleichwohl kann die Finanzsteuer Milliarden Einnahmen

erzielen, die sinnvoll einzusetzen wären - etwa zur Bekämpfung der

Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa.

Originaltext: Westfalen-Blatt

Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66306

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Pressekontakt:

Westfalen-Blatt

Nachrichtenleiter

Andreas Kolesch

Telefon: 0521 - 585261



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