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    DAX Das Erwachen des Bären im DAX?

    Gastautor: Jens Klatt
     |  17.02.2013, 11:33  |  2501 Aufrufe  |   | 

    Wie in der Wochenanalyse für die vergangene Handelwoche erwartet, sollte der DAX in einer Range zwischen 7.600 und 7.800 Punkten traden, begünstigt durch die Situation am Optionsmarkt. Zu sehen war, dass besonders am Donnerstag und Freitag mit einigem Aufwand der deutsche Leitindex über der 7.600er Marke gehalten wurde.

     

    Begründet werden kann das mit der hohen Put-Stillhalterposition mit Strike 7.600 Punkten. Den nun folgenden Gedanken habe ich bereits Freitagmorgen im Morning Meeting thematisiert. Dieser ist einerseits gewagt, andererseits aber durchaus spannend: falls besagte Put-Stillhalter den DAX verstärkt im Bereich um 7.600 Punkte gekauft haben um die Notierungen über 7.600 Punkten zu stabilisieren und diese Position rein strategischer Natur ist, würde die Möglichkeit bestehen, dass diese Marktteilnehmer ihre nun größeren DAX-Longbestände ab Montag beginnen zu reduzieren. Infolgedessen würde die 7.600er Marke und das Zweiwochentief bei 7.536 Punkten realistisch in Bedrängnis geraten können. Mit dem Bruch des Aufwärtstrendkanals nach unten wäre ein weiterer Verkauf in Richtung der Region zwischen 7.430 / 70 Punkten vorstellbar. 

    Bei Betrachtung Long-Seite habe ich aktuell Bauchschmerzen. Erst oberhalb des Wochenhochs bei 7.737 Punkten würde sich das Bild für die Long-Seite aufhellen, erst ein Bruch des aktuellen Jahreshochs bei 7.872 Punkten würde den Modus auf Bullish switchen. Bis dahin bleibt der Modus neutral mit klar bearishen Tendenzen. 

     

    Wichtige Marken (18.02. – 22.02.2013):

      
    Support:  7.430 / 70 | 7.536 |  7.600 

          
    Resist:  7.872 | 7.737  

    DAX - Daily

    Themen: DAXBullish


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    Disclaimer

    Gastautor

    Jens Klatt arbeitet als Marktanalyst bei DailyFX.de. Klatt ist seit über sieben Jahren in der Finanzbranche tätig. Er erlernte den Börsenhandel von der Pike auf bei einem großen Börsenmakler und wechselte dann an einen Eigenhandelsdesk. Dort handelte er Futures, vornehmlich auf den DAX, EuroFX und das Britische Pfund. Den Devisenhandel favorisiert er aufgrund seiner schönen und klaren Strukturen und betrachtet ein striktes Risk-Managment beim Trading seines eigenen Kontos als unabdingbar für den langfristigen Erfolg.

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