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Nigel Farage: „Holt Euer Geld von der Bank…“

Gastautor: Heiko Schrang
 |  28.03.2013, 19:06  |  13883 Aufrufe  |   | 

 

„In der Zeit des Universalbetrugs ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat.“

Nur der Gutgläubige geht sorgenfrei in das lange Osterwochenende und denkt dass sich die Ereignisse in Zypern in naher Zukunft in Luft auflösen werden. Tatsache ist, dass der einzige EU-Rebell und Chef der britischen Liberalen im Europa-Parlament, Nigel Farage, vor einigen Tagen dazu aufgerufen hat: „Holt Euer Geld von der Bank, so lange ihr noch könnt.“ (Lesen Sie mehr zu Nigel Farage in dem Buch an das sich kein Verlag traute: „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen“ http://www.macht-steuert-wissen.de/shop/kaufen.php ).

Aktueller Trailer zum Buch: http://www.youtube.com/watch?v=W1YEcZV6mWE

In einem Interview auf Russia Today sprach er davon, dass selbst er in seinen verwegensten Gedanken es nicht für möglich gehalten hatte, dass die EU den Leuten in der Krise das Geld einfach „stehlen“ würden. Ferner sagte er, es sei sinnlos in der Eurozone zu investieren, da sie von Leuten regiert werde, die die Prinzipien von Demokratie und Rechtstaatlichkeit nicht achten.

Selbst das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten in Russland warnte kürzlich davor, Geld weiterhin in westlichen Banken zu belassen.

Die Parteienvertreter streuen, wie der Sandmann, der Bevölkerung regelmäßig Sand in die Augen, um ihr weiszumachen, dass die Ersparnisse auf der Bank sicher seien.

In Wahrheit wird anderenfalls befürchtet, dass ein Banken-Run auch Deutschland erreichen könnte. Erst im Herbst 2008, hatte die Bundeskanzlerin eine Staatsgarantie für Spareinlagen ausgesprochen, um dies zu verhindern. In diesem Zusammenhang wird auch immer wieder von dem Einlagensicherungsfonds bei deutschen Banken gesprochen, der die Spareinlagen angeblich schützen soll. Wie funktioniert nun tatsächlich die Einlagensicherung bei den deutschen Banken? Aus dem Statut geht eindeutig hervor, dass ein Rechtsanspruch auf die Einlagen nicht besteht. Das Geld auf der Bank ist kein geschütztes Gut. Es ist vielmehr ein Versprechen, dass die Bank gibt. Sie verspricht, das Geld, das man ihr gegeben hat, auf Verlangen wieder an den Eigentümer zurückzugeben.

Das Problem hierbei ist, dass viel mehr Geldansprüche bei Banken bestehen, als Geld tatsächlich, physisch vorhanden ist.

Mit anderen Worten, momentan sind etwa 900 Milliarden Euro an Eurobanknoten und –münzen im Umlauf. Bei einem Geldvermögen in Deutschland von ca. 5 Billionen Euro bedeutet dies, dass für jeden Deutschen ein Barvermögen in Höhe von lediglich 2.000,00 Euro zur Verfügung stehen würde. Aufgrund von diversen Beteuerungen und angeblichen Garantien diverser Politiker, glauben viele Bürger, dass sie jederzeit ihre Ersparnisse in bar von der Bank abheben könnten. 

Dem ist jedoch nicht so, da wir in Wahrheit ein Giral-Geldsystem (Geldschöpfung aus dem Nichts) haben, und als Folge daraus die Ersparnisse auf dem Konto nicht physisch existieren. Im Ernstfall sind sie nämlich nur ein kleines nettes Stück Papier – Girokontoauszug – auf dem ein paar Zahlen stehen. 

Im Heute-Journal des ZDF vom 19.03.2013 sagte der Erfüllungsgehilfe der Hochfinanz und Bilderberger-Teilnehmer, Wolfgang Schäuble, einen bemerkenswerten Satz: „Die Spareinlagen sind in Deutschland und in allen europäischen Ländern sicher, weil die Vorstellung, dass irgendein europäisches Land zahlungsunfähig wird unrealistisch ist.“

Damit verfährt er, wie der luxemburgische Regierungschef Jean-Claude Juncker, der bereits 1999 erklärte, wie die EU-Politik funktioniert:

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.

Anscheinend sind die Bilder aus dem Herbst 2007, als tausende Kunden vor den Filialen der Hypothekenbank „Northern Rock“ Schlange standen, um ihre Ersparnisse abzuheben, in Vergessenheit geraten.

Genauso sind die Ereignisse aus dem Jahre 2001 aus dem medialen Blickpunkt verschwunden, als Argentinien ins Chaos stürzte und die Bürger die Banken stürmten und daraufhin die Regierung das Abheben von Bargeld massiv beschränkte. Es kam zu Generalstreiks und großen Demonstrationen, die in Gewalt endeten. Schlimmer noch – wer dachte, dass er mit seinen Dollarkonten auf der sicheren Seite war, der wurde schwer enttäuscht. Er wurde zum Umtausch seines Dollar-Guthabens zu einem sehr schlechten Kurs in Pesos, gezwungen und verlor dadurch einen Großteil seines Vermögens.

Ähnlich wurde schon 1998 in Russland verfahren. Am 10.08.1998 sagte der damalige Präsident Jelzin, dass der Rubel auf keinen Fall abgewertet werde. Nur eine Woche später waren lange Schlangen vor den Geldautomaten zu sehen, da der Rubel nun doch abgewertet wurde. Selbst Dollar-Konten wurden in Rubel umgestellt.

Wir befinden uns aber im Jahre 2013, indem die EU-Kommission die Einschränkungen des Zahlungsverkehrs in Zyperns als rechtens erklärt. Die Maßnahmen sind durch den EU-Vertrag gedeckt. Laut Artikel 63 bis 65 des EU-Vertrags dürfen EU-Staaten, unter bestimmten Umständen, den freien Kapitalverkehr beschränken, wenn dies aus Gründen der öffentlichen Ordnung oder Sicherheit notwendig sei.

Jedem weitsichtigen Menschen sollte klar sein, was das auch für deutsche Sparguthaben bedeuten kann.

Mit besten Grüßen

 

Heiko Schrang

Mit Auszügen aus dem Buch, an das sich kein Verlag traute „ Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen“: http://www.macht-steuert-wissen.de/shop/index.php

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P.S.: Ich erhebe keinen Anspruch auf Absolutheit für den Inhalt, da er lediglich meine subjektive Betrachtungsweise wiedergibt und jeder sich seinen Teil daraus herausziehen kann, um dies mit seinem Weltbild abzugleichen. Weitere Anregungen auch in unserem Newsletterarchiv unter www.macht-steuert-wissen.de


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