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    Gold kaufen Jetzt rein ins Gold?

     |  06.07.2013, 18:48  |  50315 Aufrufe  |  28   | 

    Gold kaufen ist smart. Gold zu besitzen gehört praktisch zum Zeitgeist einer Gesellschaft, in der die Attribute des Goldes dominieren: Inspiration, Sicherheit und Macht.

    !!! Achtung, der Artikel wird regelmäßig in den unteren Kommentaren aktualisiert !!!

    Möchten Sie direkt an diese Stellen springen:

    Edelmetalle wie Gold beflügeln uns Menschen, erzeugen ein Gefühl der Behaglichkeit, und sind der glanzvollste Ausdruck von Macht und Einfluss. Ob Goldbarren, Goldmünzen, Silbermünzen, Silber in Barren, oder auch Schmuck, jede Form bestäubt ihren besonderen Zweck.

    In Krisenzeiten kann man dann seine Maple Leaf und Krügerrand Goldmünzen versilbern, völlig unabhängig von jeder Währung. Das Silber eignet sich als Zahlungsmittel des täglichen Gebrauchs und natürlich zur industriellen Verarbeitung. Deshalb sind auch Silbermünzen und  Silberbarren gefragt. Es fragt sich nur, wie es um unsere Gesellschaft stehen müsste, wenn Menschen Gold verkaufen um Silber zu kaufen, wenn Silber unser Zahlungsmittel wäre.

    Nicht von dieser Zeit!

    Auch wenn der Euro viele Feinde hat, ist die Ablösung durch Gold und Silber mit einem gleichermaßen gruseligen wie weniger wahrscheinlichen Szenario verbunden. Bürgerkrieg, Systemzusammenbruch und eine neue Goldmünze, auf der diese Zeit geprägt wird. Nein, eher nicht. Wir verkaufen unser Gold nicht nur in Krisenzeiten. Wir kaufen und verkaufen es um zu spekulieren und orientieren uns dabei am Goldpreis.

    Da fällt mir ein, dass das erste Halbjahr 2013 semioptimal für die Goldbullen gelaufen ist. Knapp 30 % Verlust bis heute.

    Im Oktober 2012 bildete Gold das letzte Zwischenhoch bei 1800 USD je Feinunze und seither befinden sich die Preise im freien Fall. Die absoluten Hochs haben wir im September 2011 mit 1900 USD gesehen. Momentan läuft es schlecht für Gold, aber wirklich dramatisch geht es bei Silber zu.

    Der Silberpreis ist 60 Prozent gefallen. Der aktuelle Kurs von 19 USD liegt immer noch 20 % über der Komfortzone bei 15 USD.

    Der Goldpreis hat einen ähnlichen Abstand zu seiner 1000er Marke.

    Welch Zufall, ein Doppelmagnet! Also Goldpreis auf 1.000 Euro und dann war´s das? Diese Botschaft sendet uns zumindest die Charttechnik. Im Jahr 2008, so wie im Februar und Juni 2009 hat der Kurs von unten an der 1000er Marke angeklopft. Im September 2009 war es dann soweit und die 1000 USD sind erobert worden. Wie aber sieht es jenseits dieses Blickwinkels aus? Beispielsweise auf der fundamentalen Seite.

    Was ist mit der global grassierenden Staatsverschuldung?

    Gezüchtet in Reagenzgläsern amerikanischer Banken mutierte dieser Virus als Immobilienblase zur Bankenkrise und steht heute im Dienste der Staatsverschuldung. Und wissen wir, was als nächstes kommt?

    Gibt es ein Gegenmittel, eine Chance auf Heilung?

    Man munkelt, eine hohe Produktivität in Verbindung mit radikalen Einsparungen und massiven Steuern könnte der Genesung dienlich sein. Alle betroffenen Länder müssten mitmachen und an dieser Stelle patzt der Traum. Ob die nächste Mutation ein Inflationsvirus sein wird ist beim jüngsten Paradigmenwechsel der amerikanischen und chinesischen Notenbank fraglich.

    Die Banken haben es mal wieder übertrieben und so möchte man Luft aus den Märkten rauslassen.

    China und die USA handeln hier unisono. Die Angst vor einer neuen Spekulationsblase scheint groß zu sein, der neue Kurs der Notenbanken ist eine Kampfangsage. Vom Währungshüter über den Wachstumshüter zum Systemhüter.  Doch wie effektiv kann die Notenbank schon als Systemhüter sein, wenn Sie als zahnloser Löwe auf niedrigstem Zinsniveau operiert? Seit 2009 wurde zu viel Geld in die Finanzmärkte gepumpt und zu wenig in die Realwirtschaft.

    Ein Paradox, dass die Zinsen angehoben werden müssen, um der amerikanischen Bank den Spekulationsappetit zu verderben.

    Erst wenn das Geld in der Realwirtschaft landet, kann es zur Inflation kommen. Also Zinsanhebung als Wachstumsstimulation? Gelingt es, kommt es für die Notenbank zur ersehnten Inflation. Und wenn nicht, kommt es zu einer neun Krise und dem ultimativen Virus, dem Staatsbankrottvirus?

    Den Goldbullen kann es egal sein.

    Die zweifache Existenzberechtigung ist eine Art Lebensversicherung für das Ego, egal ob als Krisenmetall oder Inflationsschutz. Dies führt dazu, dass auch während des Preisverfalls kontinuierlich physisches Gold gekauft wird. Gold- und Silbershops in Deutschland boomen und dass nicht nur bei Degussa in Köln. Fast jede beliebte Goldmünze ist vergriffen und hat Wartezeit. Dazu gehören vor allen Dingen die Anlagemünzen.

     

    Hier eine kleine Übersicht:

    Krügerrand

    Formal ist er nach der südafrikanischen Notenbankverordnung ein offizielles Zahlungsmittel in Südafrika, obwohl er nicht als Bargeld gedacht ist und praktisch nicht als solches genutzt wird. Im Gegensatz zu den meisten Münzen trägt der Krügerrand keinen aufgeprägten Nennwert, dieser wird stattdessen an jedem Werktag von offizieller Seite in Bezug zum Marktpreis des Goldgehaltes neu festgesetzt. Die Vorderseite der Münze zeigt ein Porträt von Paul Kruger und die Schriftzüge SUID-AFRIKA und SOUTH AFRICA, auf der Rückseite ist das Nationaltier von Südafrika, eine Springbock-Antilope, abgebildet, in geteilter Schreibweise befindet sich links und rechts davon die Angabe des jeweiligen Prägejahres.

    Maple Leaf

    Seit 2013 trägt die 1-oz-Variante ein zusätzliches, per Laser-Verfahren angebrachtes, optisches Sicherheitsmerkmal. Auf der Vorderseite befindet sich rechts neben dem Stiel des Ahornblattes ein zweites, sehr viel kleineres Ahornblatt, das in sich die letzten beiden Ziffern des Ausgabejahres trägt. Hierbei handelt es sich jedoch ausschließlich um ein Sicherheitsmerkmal, welches vor Fälschungen schützen soll und nicht um ein Münzzeichen. Der Verkauf dieser Münzen ist in allen EU-Staaten und der Schweiz mehrwertsteuerbefreit, wie bei allen anderen Gold-Bullion-Münzen auch. Der Maple Leaf gehört nach dem Krügerrand zu den meistverkauften Goldmünzen weltweit.

    Wiener Philarmoniker

    Die Münze wurde am 10. Oktober 1989 erstmals im Handel angeboten. Anfänglich gab es den Wiener Philharmoniker nur in zwei Größen: zu einer Unze sowie zu einer viertel Unze. Inzwischen kamen Ausgaben zu einer halben und einer zehntel Unze hinzu. Im Jahr 1990 war die Münze die meistverkaufte in Europa, am Weltmarkt erreichte sie den zweiten Rang. Außerdem wurde die Münze aus Wien 1992, 1995, 1996 und 2000 vom World Gold Council zur „meistgekauften Münze der Welt“ erklärt. Seit dem Beginn der Prägung im Oktober 1989 wurden bis 2004 mehr als 8,2 Millionen Wiener Philharmoniker verkauft. All diese Münzen zusammen haben ein Feingewicht von 5,6 Millionen Unzen (rund 174 Tonnen) Gold.

    Australien Känguru

    Die 1 OZ Australien Nugget, respektive „Känguru“ oder „Kangaroo“ Goldmünze stammt aus der ältesten Münzserie der „Perth Mint Australia“ und wird seit dem Jahre 1986 geprägt. Anfänglich wurde ein Gold Nugget auf der Goldmünze aus Australien abgebildet, ab 1990 wählte die Perth Mint Australia für die weiter unter der Bezeichnung Australien Nugget Gold geführten Münzen ein Känguru als scheinendes Motiv aus. Das australische Markentier variiert seither jährlich auf den Stückelungen bis zu 1 OZ der Australien Nugget Känguru Goldmünze. Die Schreibweise Australien Känguruh, die häufig auftritt, ist übrigens nicht korrekt, im Deutschen lautet die korrekte Schreibweise Australien Känguru und im Englischen Australian Kangaroo.

    American Buffalo

    Bei der American Buffalo handelt es sich um eine 24-Karat-Anlagegoldmünze. Das Gewicht beträgt 1 Feinunze, sprich 31,1035 Gramm. Sie wird von der United States Mint, der US Münzprägeanstalt seit Juni 2006 herausgegeben und in New York geprägt. Es handelt sich dabei um die erste von der US Mint geprägte Feingoldmünze. Der Nennwert beträgt 50 US-Dollar. Die Münze kann als offizielles Zahlungsmittel eingesetzt werden. Das Design der Vorder- und Rückseite lehnt sich an eine 5-Cent-Münze aus dem Jahre 1913 an, dem Indian-Head-Nickel, bzw. Buffalo-Nickel). Auf der Vorderseite ist das Porträt eines Indianers abgebildet, wobei nicht eindeutig belegt ist, um wen es sich genau handelt .

    American Eagle

    Die Münze zählt zu den beliebtesten Anlagemünzen. Sie wurde von der U.S. Mint erstmals im Jahr 1986 geprägt. Die Vorderseite des Gold Eagle zeigt die Lady Liberty nach einem Entwurf von Augustus Saint-Gaudens, die eine Fackel in ihrer rechten Hand trägt. In der linken Hand hält die Dame einen Olivenzweig. Auf der Rückseite, entworfen von Miley Busiek, ist ein männlicher Adler abgebildet, der einen Olivenzweig trägt. Er fliegt über ein Nest, in dem sich der weibliche Adler und die Küken befinden. Der Marktpreis der Gold Eagles entspricht, wie bei Anlagemünzen üblich, im Allgemeinen in etwa dem Goldwert. Wie bei allen Anlagemünzen hat der Nennwert eher symbolischen Charakter, der tatsächliche Wert liegt weit über dem angegebenen.

    Australien Lunar 2013

    Die Australien Gold Lunar Münze 1/10 Unze 2013 mit dem Motiv der Schlange zum Year of the Snake im Chinesischen Horoskop stellt eine stabile Wertanlage in Gold dar und zeichnet sich gleichzeitig mit einem entsprechenden Sammlerwert aufgrund der limitierten Auflagen der in Australien geprägten Lunar Goldmünzen aus. Sie können Sie 1/10 Unze Australien Lunar Goldmünzen kaufen und verkaufen und erhalten einen fairen Preis, der stets auf der Basis des aktuellen Goldkurses ermittelt wird. Im Angebotsspektrum der meisten Goldshops finden Sie neben der 1/10 Unze Gold Lunar Münze 2013 zum Jahr der Schlange die Goldmünze Lunar auch in den Gewichten 1/20 Unze, 1/4 Unze, 1/2 Unze, 1 Unze, 2 Unzen und 1 kg.

    Gold Britannia

    Die Münze hat - wie der Sovereign und der Krügerrand - einen Feingehalt von 916,66, was 22 Karat entspricht. Bis 1989 wurde als Legierung Kupfer mit einem Anteil von einem Zwölftel eingesetzt. Danach wurde Silber und Kupfer in gleichem Verhältnis zueinander eingesetzt. Dieses hatte zur Folge, dass der Farbton der Münze von Rot nach Gelb wechselte. Alle Motive sind in einem gezackten Rand eingefasst. Bis 2000 blieb das Motiv der Vorderseite unverändert. Das „Standing Britannia Design“ von P. Nathan zeigt die kriegerische Dame mit Schild, Helm und Dreizack. Außerdem ist die Größe der Münze, Britannia, bis 2001 Nathan (Stempelglanz) oder P. Nathan (Polierte Platte) und das Prägejahr eingeprägt.

    China Panda

    1982 wurden nur Pandas in Gold ohne Nennwertangabe geprägt, in der Ausführung Stempelglanz (Brillant Uncirculated, BU), in der Stückelung von 1/10 Unze bis 1 Unze. Ab 1983 bekamen die beliebten Goldpandas eine Nennwertangabe auf der Rückseite mit dem bestechenden Pandamotiv. Die Stückelung wurde erweitert von 1/20 Unze bis 1 Unze. Im Jahre 1984 wurden die Goldpandas mit einer 12-Unzen-Ausführung in Polierte Platte (Proof) ergänzt. Sie wurde bis 1988 geprägt, 1989 ausgesetzt und ab 1990–1995 wieder aufgelegt. Ab 1986–1994 gab es die Goldpandas der Stückelungen bis 1 Unze nun auch in der Ausführung Polierte Platte. Die 1-Unze-Ausführung in Polierte Platte wurde 1993–1994 ausgesetzt und von 1995–1996 wieder aufgelegt.

    Die Leute sind verrückt nach diesen Münzen...

    ...und so wird der Drang nach Sicherheit zur Sammlerleidenschaft. Es sind viele kleine Trends, die man in seinem unmittelbaren Umfeld beobachten kann. In Ihrer Gesamtheit reflektieren sie ein anhaltendes Interesse an Gold. Der Preis wird durch eine gesunde Grundnachfrage gestützt. Es ist der Stoff, aus dem die Unterstützungszone bei 1.000 USD gestrickt ist. Für Anhänger der Fibonacci Retracements ist interessant, dass sich hier die 61,8 % Zone befindet.

    Aber in welcher Anlageform sollte man Gold kaufen?

    Stehen Timingaspekte und die kurzfristige Spekulation im Vordergrund, sollte ein Derivat gewählt werden. Steht die mittel- bis langfristige Vermögensabsicherung durch Gold im Fokus, macht das physische Gold wesentlich mehr Sinn. Hierbei sollte man jedoch berücksichtigen, dass der Preis für Goldbarren in USD je Unze (28,35 g) mit zunehmendem Gewicht günstiger wird. Kleine Barren zwischen 1 g und 10 g sind die unwirtschaftlichsten.

    Kauft man beispielsweise ein Gramm Gold, bezahlt man aktuell 34 EUR, während 100 g 3100 EUR kosten. Wer im Internet kauft, sollte auch noch die Versandkosten berücksichtigen und sich fragen, ob das wirtschaftlich ist. Eine Unze sollte es schon sein und das ist auch das typische Feingewicht für eine Goldmünze. Verhältnismäßig teurer sind kleinere Münzen von einer zehntel Unze.

    Hier sind wichtige Informationen, die Edelmetall - und Goldkäufer berücksichtigen sollten:

    1. Ist der Preis zzgl. oder inkl. Mehrwertsteuer? Hier gibt es Unterschiede zwischen Barren und Münzen bei Silber, nicht aber beim Gold.
    2. Was kostet mich der Versand beim Goldkauf? Der Shop sollte nicht unbedingt in - Australian - liegen.
    3. Welche Stückelung der Artikel macht für Anleger Sinn? Hierbei ist zu entscheiden wie flexibel man beim Verkauf sein möchte. Je schwerer das Gewicht, desto günstiger der Preis. Wer 110 g Gold kauft, nimmt den 100g Barren und ein mal zehn Gramm. Zwei mal 50g macht eigentlich keiner ohne Not.
    4. Bei einer Uhr sollte neben dem Goldanteil natürlich der Uhrmacher berücksichtigt werden. Der Goldwert drückt sich im Endpreis oft unter 50 % aus.
    5. Bei Altgold ist die Abnutzung ein Thema. Hier sollte man beim Goldankauf vorsichtig sein, weil manche Händler mit übertriebenen Margen arbeiten.
    6. Eine Silbermünze ist günstiger als ein Barren, weil nur 7 % MwSt. anstatt 19 % aufgeschlagen wird. Die Form ist hier äußerst wichtig.
    7. Investieren Sie nicht alles auf einen Schlag in Gold. Gerade beim Aufbau eines physischen Portfolios ist es gut, in mehreren Tranchen zu kaufen.
    8. Die besten Preise bekommt man weltweit bei den großen Barren ab einem Gewicht von 1 kg. Unter 100 g werden die Abschläge deutlicher und bei einem Nugget unter 10 g tut es fast schon weh.
    9. Bei Goldmünzen zählt manchmal die Serie, was man als Sammler beachten sollte.
    10. Möchte ich Gold anonym kaufen und vollen Datenschutz genießen? In ausgewählten Goldshops in Hamburg und Stuttgart, oder in München bei Pro Aurum können Sie anonym kaufen. Dies gilt gegenwärtig noch bis 15.000 Euro.
    11. Wo soll die Lagerung des Goldes stattfinden? Die meisten Menschen verstecken ihr Gold einfach daheim oder mieten sich zu diesem Zweck ein Bankschließfach.
    12. Welchen aktuellen Wert hat Gold und was in aller Welt müsste geschehen, damit ich kaufe oder verkaufe. Sie brauchen einen Exitplan.
    13. Währungswechsel. Zu welchem Kurs wird der US Dollar umgerechnet?

     

    Wenn Sie sich bei einem Shop nicht sicher sind, nehmen Sie vorher Kontakt auf. In der Regel wird ein telefonischer Service angeboten, der schon auf jeder Startseite – home - ins Auge fällt und über Fragen rund um den Goldhandel aufklärt. Sehen Sie sich FAQ und AGB an, bevor Sie agieren.

    Zwei besonders beliebte Goldhändler und Goldshops sind:

     

    In der freien deutschen Presse im Internet findet man zahlreiche Newsletter Angebote zum Thema Gold angeboten. Abonnieren Sie nicht gleich jeden und entscheiden Sie sich für einen guten, den Sie auch wirklich lesen möchten.

    Wenn Sie die Möglichkeit der Wahl haben, sollten Sie das physische Gold stets einem Finanzinstrument vorziehen.

    Sicher ist sicher!

     

     



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    Kommentare

    N.Khayat [KommA]
    23.06.14, 20:40
    Der Goldpreis steht aktuell bei 1318 Punkten. Wir haben am 2. Juni ein Tief bei 1240 Punkten gebildet. Dieser Punkt ist nun die potentielle rechte Schulter der umgekehrten Schulter-Kopf-Schulter Formation, deren abfallende Nackenlinie bei 1350 verläuft.

    Mit einem Schusskurs über 1360 gilt die Bodenbildung als beendet und der mittelfristige Trend des Goldes ist eindeutig bullish. Der DAX scheiterte im gleichen Atemzug an seiner Marke bei 10.000 Punkten. Berücksichtig man den gegenläufigen Verlauf zwischen DAX und Gold, passt das ganz gut ins Bild.

    DAX scheint also nach unten ausgereichtet zu sein und in den kommenden Wochen zu korrigieren. So sieht die Momentanaufnahme aus. Eine Bestätigung steht jedoch aus und ist erst gegeben, wenn Gold über 1360 schließt.

    Bis zum nächsten Mal!
    N.Khayat [KommA]
    24.03.14, 13:32
    Der Goldpreis befindet sich aktuelle bei 1323,5 USD. Am 14. März bildete sich eine Spitze bei knapp 1390 Punkten aus. Das Kursziel von 1400 Punkten wurde somit knapp verfehlt. Gemäß meiner Spekulation im letzten Statement ist der Rückschlag dynamisch und geradezu typisch für Phasen der Bodenbildung.

    Wie es nun weiter geht, ist äußerst schwer zu beurteilen, da Bodenbildungsphasen ganz besonders für ihre Unberechenbarkeit stehen. Betrachtet man den Goldchart, bildet sich eine potentielle Schulter-Kopf-Schulter-Formation aus. Die Linke Schulterspitze wurde demnach Ende Juni 2013 gebildet, der Kopf im Dezember 2013 und nun könnten wir die rechte Schulterspitze bilden. Die Nackenlinie erhält man indem man das Augusthoch 2013 mit dem Märzhoch 2014 verbindet.

    Die Nackenlinie ist leicht fallend.

    Ab wann kann man von einer Schulter-Kopf-Schulter-Formation sprechen? Ich denke ab 1300 Punkten. Jede Spitze unter 1300 Punkten würde bei einem anschließenden Durchbruch der Nackenlinie ein Mindestkursziel von 1600 definieren. Das aktuelle Korrekturpotential liegt bei 1200 Punkten, wobei im Bereich von 1270/80 eine brauchbare Unterstützung liegt. Für langfristig orientierte Goldkäufer gilt nach wie vor der Grundsatz, dass wir uns in einer Aufsammelzone befinden.

    Gold ist für diese Anleger ein klarer Kauf!

    Kurzfristig orientierte Trader dürften sich im Bereich der Bodenbildung eher schwer tun, da der Kursverlauf eher mit dem sprunghaften Verhalten eines Feldhasen vergleichbar ist. Ein schneller und ständiger Richtungswechsel gehören hier zum Standardverhalten.
    N.Khayat [KommA]
    11.03.14, 15:56
    Der Preis für die Feinunze Gold liegt aktuell bei 1346,66 USD. Während die Aktienmärkte konsolidieren, erholt sich Gold. Die Antikorrelation der letzten Quartale hat weiterhin Bestand. Es ist nach wie vor sehr wahrscheinlich, dass wir im Dezember 2013 wichtige Tiefs im Gold gesehen haben.

    Das kurzfristige Kursziel im Bereich von 1400 Punkten sollten wir in den kommenden Wochen erreichen können. Dort wird sich auch zeigen, wie stark Gold wirklich ist. Sollte die 1400er Zone nachhaltig überwunden werden, ist die 1550er Zone im Spiel. Grundsätzlich sollten wir berücksichtigen, dass Bodenbildungen nach starken Korrekturen ihre Zeit brauchen.

    Abgesehen davon passieren im Bodenbereich die verrücktesten Dinge. Ich spekuliere darauf, dass die 1400er Zone nicht beim ersten Anlauf zurückerobert werden kann und dass wir einen schnelle wie harten Rückschlag sehen werden. Aber das ist lediglich Spekulatius.
    N.Khayat [KommA]
    18.02.14, 16:30
    Gold ist und bleibt stark.

    Es gibt nun eine ganze Reihe an belastbaren Situationen, die uns den Paradigmenwechsel von SELL THE RALLY zu BUY ON DIPS dokumentieren.

    Aktuell steht der Preis für die Feinunze bei 1322 USD und da ist noch mehr Aufwärtspotential drin. Rückschläge sind weiterhin Kaufsituationen!

    Für die kommenden Wochen sollte das auch so bleiben, es sein denn man erkennt wieder einen klaren Gezeitenwechsel. Sollte ein derartiger stattfinden, werden wir es sehen.

    Bis dahin lautet die Devise THE TREND IS YOUR FRIEND und die Bullen haben das Steuer in der Hand.

    Bis Bald!
    N.Khayat [KommA]
    12.02.14, 07:55
    Gold glänzt wieder!

    In meinem letzten Update habe ich darauf hingewiesen, dass sich die Gezeiten geändert haben. Der Paradigmenwechsel fand von SELL THE RALLY zu BUY ON DIPS statt. Während also lange Zeit jegliche Stärke genutzt wurde um zu verkaufen oder Short Positionen zu eröffnen, wird nun jegliche Schwäche zum Kauf genutzt und dazu, Short Positionen glatt zu stellen.

    Das große Bild zeigt uns, dass die 1200 Punkte Marke im Abstand von 6 Monaten zwei Mal getestet worden ist. Beim zweiten Anlauf wurde sie sogar unterschritten, was einem starken Verkaufssignal entspricht. Dabei handelte es sich jedoch um einen FALSE BREAKOUT, der die Shorties auf dem falschen Bein erwischte und zu Eindeckungen zwang.

    Wir sehen heute einen klassischen DOUBLE BOTTOM im Gold, ein weiteres Indiz für eine nachhaltige Bodenbildung. Eine letzte Bestätigung erhielten wir durch das Überschreiten der 1274 Punkte Marke. Gestern schloss der Goldpreis bei 1291. Die nächste Station liegt bei 1415, was einem Zuwachs von 10 % entspricht. Dies ist auch das Mindestkursziel für die kommenden Wochen.

    Wir sollten an dieser Stelle nicht außer Acht lassen, dass Bodenbildungen mit unberechenbaren Bewegungen einhergehen. Nach einer derart starken Korrektur, dauert es immer seine Zeit bis sich wieder Vertrauen bildet. Wir müssen auch berücksichtigen, dass die Preisfindung im Gold einen hohen Anteil manipulativer Kräfte in sich birgt.

    Für mittel- bis langfristig ausgerichtete Goldkäufer sehen wir gegenwärtig Kaufkurse. Kurzfristig handelnde Trader sollten Schwäche zum Kaufen nutzen, sobald Unterstützungen erreicht werden und in die Stärke verkaufen. Alles in Allem ist das Fazit zu ziehen, dass die Bullen wieder das Steuer in der Hand halten.

    Bis bald!

    Disclaimer

    Gastautor

    Nabil Khayat ist seit 1993 als Finanzanalyst tätig. Gegenwärtig arbeitet er für die Tapir AG.

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