Börsentag im Blick: DAX und Europa mit deutlichen Verlusten - Krim-Krise belastet - US-Arbeitsmarktdaten
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    Börsentag im Blick DAX und Europa mit deutlichen Verlusten - Krim-Krise belastet - US-Arbeitsmarktdaten

    07.03.2014, 11:22  |  1352 Aufrufe  |   | 
    Ein unerwartet starker Arbeitsmarkt hat die US-Börsen am Freitag nicht lange beflügeln können. Der S&P 500 kletterte nach dem Start zwar bei 1883,57 Punkten auf ein weiteres Rekordhoch. Am Schluss trat er jedoch mit plus 0,05 Prozent bei 1878,04 Punkten beinahe auf der Stelle. Auch das war aber ein neuer Rekord auf Schlusskursbasis. Der Dow Jones Industrial verbuchte nach anfangs kräftigeren Gewinnen am Ende ein Plus von 0,19 Prozent bei 16 452,72 Punkten. Auf Wochensicht stieg er damit um 0,80 Prozent. Der Nasdaq 100 verlor vor dem Wochenende 0,47 Prozent auf 3703,40 Punkte.
     
     
    US-Anleihen sind am Freitag nach dem überraschend guten Arbeitsmarktbericht unter Druck geraten. Die Renditen zogen über alle wesentlichen Laufzeiten an. Der Beschäftigungsaufbau hatte außerhalb der Landwirtschaft im Februar unerwartet viel Auftrieb bekommen. Dabei hatten viele Experten, wie in den Monaten zuvor, mit einem deutlich negativen Einfluss des strengen Winters in den USA gerechnet hatten. Gute Konjunkturaussichten stützen in aller Regel die Risikofreude von Anlegern und nähren die Erwartung steigender Zinsen in einer Volkswirtschaft. Händler warnten jedoch davor, dass die Risiken um den Konflikt in der Ukraine wieder aufflammen könnten.
     
     
    Der Euro hat sich am Freitag im New Yorker Handel kaum noch bewegt und blieb unter der Marke von 1,39 US-Dollar. Im europäischen Handel hatte die Gemeinschaftswährung ein Hoch bei 1,3915 Dollar markiert - den höchsten Stand seit Oktober 2011, also seit knapp zweieinhalb Jahren. Zuletzt notierte er bei 1,3868 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,3894 (Donnerstag: 1,3745) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7197 (0,7275) Euro.
     
     
    Ein überraschend starker Arbeitsmarkt hat die US-Börsen am Freitag nicht lange beflügeln können. Der S&P 500 kletterte nach dem Start zwar bei 1883,57 Punkten erneut auf ein Rekordhoch. Zuletzt gab er jedoch um 0,16 Prozent auf 1874,07 Punkte etwas nach. Der Dow Jones Industrial trat nach kräftigen Gewinnen zu Handelsbeginn zuletzt mit plus 0,05 Prozent bei 16 430,21 Punkten auf der Stelle - auf Wochensicht liegt er damit noch rund 0,7 Prozent im Plus. Der Nasdaq 100 gab vor dem Wochenende mit minus 0,77 Prozent auf 3692,25 Punkte nach.
     
     
    Das schwächere internationale Börsenumfeld infolge der Krim-Krise hat die wichtigsten Aktienmärkte Osteuropas mit Verlusten ins Wochenende geschickt. Bei der Ungewissheit, ob die Auseinandersetzung am Wochenende nicht doch eskaliere, wolle niemand größere Risiken eingehen, sagten Händler am Freitag.
     
     
    Deutsche Staatsanleihen sind am Freitag nach der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts nur vorübergehend unter Druck geraten. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future lag am frühen Abend unverändert bei 142,17 Punkten. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,65 Prozent.
     
     
    Die Wiener Börse hat die Handelswoche mit Verlusten beendet. Der ATX fiel heute, Freitag, um 34,9 Punkte oder 1,35 Prozent auf 2542,37 Punkte. Dabei lasteten vor allem neuerliche Wortgefechte zwischen der Ukraine und Russland rund um die Krim-Krise zum Wochenausklang auf der Wiener gleich wie auf Europas Börsen. Nachdem heute das russische Parlamentsoberhaus seine Akzeptanz eines möglichen Volksvotums in der Krim für einen Beitritt zu Russland kund tat, sprach der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk davon, dass dies 'niemand in der zivilisierten Welt' tun werde.
     
     
    Die anhaltende Krim-Krise hat den Dax am Freitag deutlich belastet. Der deutsche Leitindex dämmte zwar nach einem besser als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktbericht seine Verluste kurzzeitig ein, sackte dann aber bis zum Schluss um 2,01 Prozent auf 9350,75 Punkte ab. Auf Wochensicht steht damit ein Minus von rund dreieinhalb Prozent zu Buche.
     
     
    Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte haben vor dem Wochenende mit Verunsicherung auf die Krise in der Ukraine reagiert. Positive Konjunkturdaten aus den USA konnten den Börsen nur kurz Auftrieb geben. Anleger wollten vor dem Hintergrund des schwelenden Konflikts um die Krim vor dem Wochenende keine Risiken mehr eingehen, sagten Börsianer. Der EuroStoxx 50 verlor 1,57 Prozent auf 3095,31 Punkte. Damit gab der Eurozonen-Leitindex auf Wochensicht 1,71 Prozent ab - die schwersten Verluste seit sechs Wochen. Der Pariser Cac-40-Index - tags zuvor noch auf den höchsten Stand seit 2008 gesprungen - fiel um 1,15 Prozent auf 4366,42 Punkte. In London knickte der FTSE 100 um 1,12 Prozent ein auf 6712,67 Punkte.
     
     
    Die anhaltende Krim-Krise hat den Dax am Freitag deutlich belastet. Der deutsche Leitindex dämmte zwar nach einem besser als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktbericht seine Verluste kurzzeitig ein, sackte dann aber bis zum Schluss um 2,01 Prozent auf 9350,75 Punkte ab. Auf Wochensicht steht damit ein Minus von rund dreieinhalb Prozent zu Buche. Die Nebenwerte-Indizes, die sich zuletzt besser als der Dax gehalten hatten, gerieten am Freitag kaum weniger unter Druck: Für den MDax ging es um 1,30 Prozent auf 16 655,96 Punkte bergab, während der TecDax 1,46 Prozent auf 1273,66 Punkte einbüßte.
     
     
    Ein gut aufgenommener Arbeitsmarktbericht hat den US-Börsen am Freitag mehrheitlich zu Gewinnen verholfen. Der S&P 500 kletterte nach dem Start bei 1883,57 Punkten erneut auf ein Rekordhoch. Zuletzt gewann er 0,23 Prozent auf 1881,29 Punkte. Der Dow Jones Industrial stieg um 0,36 Prozent auf 16 481,30 Punkte - auf Wochensicht liegt er damit rund ein Prozent im Plus. Der Nasdaq 100 gab dagegen vor dem Wochenende um 0,30 Prozent nach auf 3709,95 Punkte.
     
     
    Der Dax hat am Freitag seine Verluste nach guten US-Arbeitsmarktdaten nur kurz eingedämmt. Zuletzt sackte der deutsche Leitindex um 1,27 Prozent ab und notierte damit deutlich tiefer als vor den Daten. 
     
     
    US-Anleihen sind am Freitag nach besser als erwartet ausgefallenen Daten vom amerikanischen Arbeitsmarkt schwächer in den Handel gestartet. Im Februar sei die Zahl der neuen Stellen überraschend stark geklettert und habe an den Märkten die Risikofreude steigen lassen, erklärten Händler den schwachen Auftakt. Außerhalb der Landwirtschaft sind laut Arbeitsministerium 175 000 neue Stellen geschaffen worden. Bankvolkswirte hatten im Durchschnitt mit 149 000 neuen Stellen gerechnet.
     
     
    Positive Signale vom US-Arbeitsmarkt haben den US-Aktien am Freitag vorbörslich kräftig Auftrieb gegeben. Der Terminkontrakt auf den Dow Jones Industrial lag rund eine halbe Stunde vor Handelsstart mit 0,43 Prozent im Plus. Der Leitindex dürfte damit seinen Marsch zurück in Richtung des Ende vergangenen Jahres erreichten Rekordhochs bei 16 588 Punkten fortsetzen. Der Nasdaq-100-Future legte um 0,30 Prozent zu.
     
     
    Der Dax hat am Freitag nach dem US-Arbeitsmarktbericht seine Tagesverluste verringert. Die Krim-Krise geriet zugleich etwas in den Hintergrund. Der Leitindex Dax fiel am Nachmittag um 0,21 Prozent auf 9522,35 Punkte. Der MDax gab um ebenfalls 0,21 Prozent nach auf 16 840,78 Punkte und der TecDax verlor 0,14 Prozent auf 1290,77 Punkte. Der EuroStoxx 50 drehte ins Plus und stieg um 0,03 Prozent.
     
     
    Der Beschäftigungsentwicklung in den USA hat im Februar nach zwei enttäuschenden Monaten in Folge wieder positiv überrascht. Außerhalb der Landwirtschaft seien 175 000 neue Stellen geschaffen worden, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Bankvolkswirte hatten mit im Durchschnitt mit 149 000 neuen Stellen gerechnet.
     
     
    Die Erwerbslosigkeit in den USA ist im Februar überraschend gestiegen. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Punkte auf 6,7 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten indes eine unveränderte Quote von 6,6 Prozent erwartet.
     
     
    Der Euro hat am Freitag seine starken Gewinne vom Donnerstag ausgebaut. In der Spitze stieg die Gemeinschaftswährung auf 1,3915 US-Dollar. Das ist der höchste Stand seit Oktober 2011, also seit knapp zweieinhalb Jahren. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag noch deutlich niedriger auf 1,3745 (Mittwoch: 1,3732) Dollar festgesetzt.
     
     
    Deutsche Staatsanleihen haben am Freitag vor der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts etwas fester tendiert. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg bis zum Mittag um 0,12 Prozent auf 142,34 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,64 Prozent
     
     
    Wieder aufflammende Sorgen um die Krim haben den deutschen Aktienmarkt am Freitag belastet. Der am Nachmittag anstehende wichtige monatlichen US-Arbeitsmarktbericht sorgte für zusätzliche Zurückhaltung und Vorsicht. Der Leitindex Dax fiel zur Mittagszeit um 0,86 Prozent auf 9461,07 Punkte. Der MDax gab um 0,49 Prozent nach auf 16 793,67 Punkte und der TecDax verlor 0,48 Prozent auf 1286,30 Punkte. Der EuroStoxx 50 büßte zugleich 0,50 Prozent ein.
     
     
    An Europas Aktienbörsen ist es am letzten Handelstag der Woche nach unten gegangen. Alle Augen sind auf die Krim und den US-Arbeitsmarkt gerichtet, was für entsprechende Verunsicherung sorgt. Der EuroStoxx 50 verlor bis zum Mittag 0,57 Prozent auf 3126,75 Punkte. Damit liegt er auf Wochensicht fast ein Prozent hinten. Der Pariser Cac-40-Index - tags zuvor noch auf den höchsten Stand seit 2008 gesprungen - gab um 0,30 Prozent nach auf 4403,96 Punkte. In London büßte der FTSE 100 UKX.ISE> 0,52 Prozent ein auf 6753,12 Punkte.
     
     
    Wieder aufflammende Sorgen um die Krim haben den deutschen Aktienmarkt am Freitag belastet. Der am Nachmittag anstehende wichtige monatlichen US-Arbeitsmarktbericht sorgte für zusätzliche Zurückhaltung und Vorsicht. Der Leitindex Dax fiel im frühen Handel um 0,75 Prozent auf 9471,40 Punkte. Der MDax gab um 0,50 Prozent nach auf 16 790,87 Punkte und der TecDax verlor 0,66 Prozent auf 1283,95 Punkte. Der EuroStoxx 50 büßte zugleich 0,38 Prozent ein.
     
     
    An der Tokioter Börse ist es auch zum Wochenausklang weiter nach oben gegangen. Dies verhalf auch dem Stoxx Asia/Pacific 600 , der die 600 größten börsennotierten Unternehmen in Australien, Hongkong, Japan, Neuseeland und Singapur enthält, zu einem Aufschlag von 0,43 Prozent auf 132,91 Punkte. Verluste in China fielen weniger stark ins Gewicht.
     
     
    Der Dax ist am Freitag nach kaum verändertem Handelsstart ins Minus gerutscht. Händler Ludwig Donnert von Tao Capital sagte: 'Keiner weiß was jetzt auf der Krim los ist und wie es weitergeht - Unsicherheit ist Gift für die Börse.' 
     
     
    Vor dem US-Arbeitsmarktbericht für Februar hat der Dax am Freitag nachgegeben. Der Leitindex fiel in den ersten Handelsminuten um 0,27 Prozent auf 9516,63 Punkte. Der MDax zeigte sich prozentual unverändert bei 16 876,40 Punkten und der TecDax verlor 0,16 Prozent auf 1290,39 Punkte. Der EuroStoxx 50 , Leitindex der Eurozone, fiel um 0,10 Prozent auf 3141,27 Punkte. Vor den monatlichen US-Jobdaten hielten sich viele Anleger zurück. Vorsicht dominiere, sagte Stratege Ric Spooner von CMC Markets.
     
     
    Am Freitagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.15 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 2,70 auf 1.349,10 Dollar pro Feinunze.
     
     
    Im Bann des US-Arbeitsmarktberichts am Nachmittag dürfte der deutsche Aktienmarkt am Freitag zum Handelsstart auf der Stelle treten. Der X-Dax als außerbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex Dax stand rund eine dreiviertel Stunde vor dem Börsenauftakt 0,02 Prozent tiefer bei 9541 Punkten. Der Future auf den EuroStoxx 50 signalisiert für den Leitindex der Eurozone zum Handelsstart ein Plus von 0,10 Prozent.
     
     
    Deutsche Staatsanleihen sind am Freitag etwas fester in den Handel gestartet. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg am Morgen um 0,06 Prozent auf 142,26 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag unverändert bei 1,64 Prozent. Vor der Veröffentlichung wichtiger US-Konjunkturdaten hielten sich die Anleger am Rentenmarkt eher zurück, hieß es aus dem Handel.
     
     
    Der Euro hat am Freitag seine starken Gewinne vom Vortag halten können. Geldpolitische Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) hatten die Gemeinschaftswährung deutlich über die Marke von 1,38 US-Dollar steigen lassen. Am Morgen stand der Euro bei 1,3859 Dollar. Er wurde damit nahezu zum selben Kurs gehandelt wie am Donnerstagabend. Am Mittag desselben Tages hatte die EZB den Referenzkurs deutlich tiefer auf 1,3745 Dollar festgesetzt.
     

     



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