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Vontobel Spanische Banken auf dem Weg aus der Krise

Gastautor: Heiko Geiger
07.08.2014, 13:15  |  781   |   |   
Vontobel
Spanische Banken auf dem Weg aus der Krise

Analystenmeinungen zufolge gilt aktuell der spanische Bankensektor als interessant. Nachdem sechs Jahre in Folge die Immobilienpreise gefallen sind, bestätigt der beste Real-Time Indikator, dass der Tiefpunkt des Marktes für Wohnimmobilien erreicht sei. Der Marktabsturz von ca. 40% entspricht einem Forderungsausfall des spanischen Banken Sektor von rund 225 Milliarden Euro. Wichtig dabei festzuhalten ist, dass diese Verluste wohl bereits in den Bilanzen und Bewertungen der spanischen Banken eingepreist seien.

Neben dem Immobiliensektor ist auch die spanische Wirtschaft im Allgemeinen im Aufschwung. Die Spanier erleben aktuell die längste Wachstumsphase seit dem Krisenjahr 2008. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll laut Nachrichtendienstleister Bloomberg dank anziehender Binnennachfrage in den Monaten bis Juni das vierte Quartal in Folge gewachsen sein. Nach Daten des nationalen Statistikinstituts soll der Anstieg für das vergangene Quartal bei rund 0,6% gelegen haben, was ein ordentlicher Sprung wäre im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres 2014, in dem das Land einen Anstieg des BIP von rund 0,25% verzeichnete.

Vor dem Anstieg befand sich das Land mit einer enormen Arbeitslosenquote in einer massiven Rezession. Seit 2008 waren die Wirtschaftsdaten Spaniens 13 Quartale in Folge gesunken. Berechtigt prognostizieren Analysten demnach den aktuellen Aufschwung als mögliches Ende der lang anhaltenden Rezession des Landes. Die spanische Regierung in Madrid prognostiziert für das Gesamtjahr 2014 einen Anstieg der Wirtschaft von 1,5% und für das Jahr 2015 sogar einen Anstieg von rund 2%.

Darüber hinaus scheinen sich auch die Beschäftigentenzahlen zu bessern, die Arbeitslosenquote sank im zweiten Quartal um 1,4 Prozentpunkte auf aktuell 24,5%, was 5,6 Millionen Spaniern ohne Arbeit entspricht. Jedoch kann Spanien erstmals seit zwei Jahren eine Arbeitslosenquote von unter 25% verbuchen. Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Quote um mehr als ein Prozent gesunken.

Die spanische Banco Santander, die größte Bank der Eurozone bemessen nach Marktkapitalisierung, scheint vom nationalen Aufschwung des Binnen-Konsums zu profitieren. Neben einem starken Privatkundengeschäft hat die Bank aktuell weltweit das größte Filialnetz. Mit einer Kernkapitalquote von aktuell 10% bewertet die europäische Bankenaufsicht die Banco Santander als solide und solvent. Die Zahlen für das zweite Quartal fielen ebenfalls positiv aus. Der Nettogewinn im vergangenen Quartal konnte um 38% gesteigert werden. Darüber hinaus wurde weniger Geld für faule Kredite zurückgelegt. Im Ausland ist die Banco Santander aktuell sehr stark in Lateinamerika, vor allem in Argentinien und Brasilien. Bezüglich des Staatsbankrotts Argentiniens befürchtet die Bank jedoch momentan keine negativen Auswirkungen.

Das zweitgrößte spanische Finanzinstitut, die Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA), befindet sich trotz Aufschwungs der spanischen Wirtschaft momentan auf Distanz zum großen Rivalen Banco Santander. Der Gewinn hat sich im zweiten Quartal um knapp 38% reduziert, was jedoch auf Einmaleffekte aus dem Verkauf von Vermögenswerten im letzten Jahr zurückzuführen ist. Die Einnahmen aus dem Kreditgeschäft haben sich verringert und die Bank kämpft aktuell mit Währungsschwankungen. Im Auslandsgeschäft liegt auch bei der BBVA der Fokus auf dem südamerikanischen Markt. Laut unternehmensinterner Informationen generiert die Bank rund 39% ihrer Gewinne in Lateinamerika.

Bloomberg Analystenbewertungen:

Banco Santander SA (aktueller Kurs*: 7,18 EUR)
Kaufen: 5, Halten: 23, Verkaufen: 14
12-Monats-Kursziel: 6,92 EUR

BBVA SA (aktueller Kurs*: 8,72 EUR)
Kaufen: 13, Halten: 17, Verkaufen: 12
12-Monats-Kursziel: 9,24 EUR

Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung der Aktien der genannten Basiswerte von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig sind, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Die Aktienkurse können sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Weiterhin sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein hinreichender Indikator für künftige Wertentwicklungen sind.

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*) Stand: 07.08.2014

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