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Rohstoffe: Silberpreis: Silberinstitut prognostiziert Nachfrageboom
Foto: Luftbildfotograf - Fotolia

Rohstoffe Silberpreis: Silberinstitut prognostiziert Nachfrageboom

23.10.2014, 08:17  |  7622   |   |   
Unter Bezugnahme auf eine Studie der Researchgesellschaft CPM prognostiziert das Silberinstitut eine wachsende Nachfrage. 
 
Konkret soll in den nächsten zehn Jahren die Nachfrage von Investoren netto um eine Milliarde Feinunze wachsen. Zum Vergleich: Seit 2006 lag die vergleichbare Zahl bei 860 Millionen Feinunzen und ließ den in Münzen und Barren gehaltenen Bestand auf 2,3 Milliarden Feinunzen ansteigen. An den Märkten war das mit Abstand günstigste Edelmetall angesichts eines diesjährigen Wertverlusts in Höhe von 12 Prozent deutlich weniger gefragt als Gold. Auch das Gold/Silber-Ratio bewegt sich derzeit mit 72 auf einem Fünfjahreshoch. In der Vergangenheit folgte auf eine solche Entwicklung häufig eine massive Erholung. Aktuell scheinen allerdings noch die „Bären“ das Kommando zu haben.
Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Silberpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Silber (Dezember) um 0,009 auf 17,24 Dollar pro Feinunze.
 
Rohöl: Verkaufsdruck wieder da 
 
Mit den deutlich stärker als erwartet gestiegenen Lagermengen (+7,1 Millionen Barrel) ging der Ölpreis zur Wochenmitte wieder auf Talfahrt, die im frühen Donnerstagshandel jedoch zum Erliegen kam. Der am Morgen gemeldete chinesische Einkaufsmanagerindex zeigte mit 50,4 Zählern ein schwaches Wirtschaftswachstum an. Wie sich die Laune der Einkaufsmanager in Europa entwickelt hat, erfahren die Marktakteure in den kommenden Stunden. Am Nachmittag folgen dann noch die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe (14.30 Uhr) und der Markit-Einkaufsmanagerindex für die US-Wirtschaft (15.45 Uhr). Deren Tenor könnte dem fossilen Energieträger neue Impulse verleihen.
Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,14 auf 80,66 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,11 auf 84,82 Dollar anzog.
 

Disclaimer: Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Eine Haftung wird nicht übernommen.

Wertpapier: Öl (Brent)


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Jörg Bernhard arbeitet seit 2002 als freier Wirtschaftsjournalist und hat sich innerhalb des Themenkomplexes Börse & Investment auf die Bereiche Rohstoffe und Zertifikate spezialisiert. Derzeit arbeitet er für diverse Internetportale und Fachpublikationen.

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Unter Bezugnahme auf eine Studie der Researchgesellschaft CPM prognostiziert das Silberinstitut eine wachsende Nachfrage.

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